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	<title>HANDSPIEL.magazin &#187; Trend</title>
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	<description>Das Magazin für Bedienbarkeit und Digitales.</description>
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		<title>Rezeptvorschläge aus dem Kühlschrank</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
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		<description><![CDATA[ <img width="600" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/10/in_my_fridge_04-600x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="in_my_fridge_04" title="in_my_fridge_04" /><br> Wer kennt sie nicht? Die Frage nach dem was essen wir heute? Ein Blick in den Kühlschrank fördert Eier, Tomaten, ein angefangenes Gurkenglas, Butter, Zucchini, Zitronensaft und eine Paprika zutage. Lässt sich daraus vielleicht noch etwas Brauchbares kochen oder ist ein Gang zum nächsten Supermarkt...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="600" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/10/in_my_fridge_04-600x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="in_my_fridge_04" title="in_my_fridge_04" /><br> <p>Wer kennt sie nicht? Die Frage nach dem was essen wir heute? Ein Blick in den Kühlschrank fördert Eier, Tomaten, ein angefangenes Gurkenglas, Butter, Zucchini, Zitronensaft und eine Paprika zutage. Lässt sich daraus vielleicht noch etwas Brauchbares kochen oder ist ein Gang zum nächsten Supermarkt fällig?</p>
<p>Wenn es nach den Nachwuchsdesignern Fabian Kreuzer und Markus Lorenz Schilling von der HfG Schwäbisch Gmünden geht, wird bei der Beantwortung der alltäglichen Essensfrage künftig der heimische Kühlschrank behilflich sein. Ihr Kühlschrank der Zukunft soll Rezeptvorschläge unterbreiten, die auf die im Kühlschrank aufbewahrten Lebensmittel abgestimmt sind.</p>
<p>Über einen Touchscreenmonitor an der Kühlschranktür lässt sich darüber hinaus anzeigen, welche Lebensmittel noch vorhanden sind. Dies gelingt mithilfe von RFID-Chips. RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht auf kurzer Entfernung die automatische Erkennung einzelner Objekte per Funk. Über andere Verfahren wie beispielsweise QR-Codes, die von einer im Kühlschrank befindlichen Kamera ausgelesen werden könnten, ließen sich auch weitergehende Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum oder den Inhaltsstoffen der Produkte anzeigen.</p>
<p>Spinnt man die Konzeptidee weiter, ließe sich der Kühlschrankinhalt sicher auch über das Smartphone abrufen. So könnte sich der Nutzer bereits im Supermarkt darüber informieren, ob noch Milch da ist und welche Zutaten für das Abendessen fehlen.</p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<p><a href="http://www.yankodesign.com/2011/10/20/the-future-fridge/" target="_blank">http://www.yankodesign.com/2011/10/20/the-future-fridge/</a></p>
<p><a href="http://www.fabiankreuzer.de/" target="_blank">http://www.fabiankreuzer.de/</a></p>
<p><a href="http://www.markuslorenzschilling.de/" target="_blank">http://www.markuslorenzschilling.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bildquelle:</em></p>
<p><a href="http://www.yankodesign.com/2011/10/20/the-future-fridge/" target="_blank">http://www.yankodesign.com/2011/10/20/the-future-fridge/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding – Projektfinanzierung 2.0</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/09/27/crowdfunding-%e2%80%93-projektfinanzierung-2-0/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2011/09/27/crowdfunding-%e2%80%93-projektfinanzierung-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 15:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Piepjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Viral]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/09/450150_R_K_B_by_Margot-Kessler_pixelio-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="450150_R_K_B_by_Margot Kessler_pixelio" title="450150_R_K_B_by_Margot Kessler_pixelio" /><br> Ein kreatives Projekt mit einem erfolgsversprechendem Konzept? Klingt im ersten Moment ganz gut. Und doch ist es am Ende das Kapital, das darüber entscheidet, ob ein Projekt umgesetzt wird oder nicht. Das Zauberwort heißt Crowdfunding: Investoren können ein selbstgewähltes Projekt oder Unternehmen finanziell unterstützen und...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/09/450150_R_K_B_by_Margot-Kessler_pixelio-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="450150_R_K_B_by_Margot Kessler_pixelio" title="450150_R_K_B_by_Margot Kessler_pixelio" /><br> <p>Ein kreatives Projekt mit einem erfolgsversprechendem Konzept? Klingt im ersten Moment ganz gut. Und doch ist es am Ende das Kapital, das darüber entscheidet, ob ein Projekt umgesetzt wird oder nicht. Das Zauberwort heißt <strong>Crowdfunding</strong>: Investoren können ein selbstgewähltes Projekt oder Unternehmen finanziell unterstützen und zum Erfolg verhelfen. Das Prinzip ist einfach und weckt Erfolgschancen für kreative und einzigartige Vorhaben.</p>
<p><strong>Wie funktioniert das Prinzip Crowdfunding?</strong><br />
Bevor Investoren ein Projekt unterstützen können, muss der Ideengeber erstmal eine geeignete Plattform für sein Projekt aussuchen. Seedmatch.de beispielsweise hat sich auf Startup-Unternehmen spezialisiert und bietet daraufhin angepasste Konditionen. Andere Plattformen wie Pling.de, Startnext.de oder Inkubato.com unterstützen auch kreative Projekte von Künstlern aller Art.<br />
Um ein eigenes Projekt durch Crowdfunding realisieren zu lassen, muss neben einer Beschreibung des Projektes außerdem das angestrebte Budget angegeben werden, welches darüber entscheidet, ob das Projekt mit dem Geld der Investoren umgesetzt wird oder nicht. Nach erfolgreicher Überprüfung durch die Plattform wird das Projekt freigeschalten, sodass sich Investoren über einen bestimmten Zeitraum Informationen über das Vorhaben einholen können und es gegebenenfalls unterstützen. Wird nach Ablauf dieses Zeitraums das Budget erreicht oder gar überschritten, wird das Projekt mit dem gesammelten Geld finanziert. Im Gegenzug wird für die Finanzierung eine individuelle Gegenleistung zwischen Projektinitiator und Investor vereinbart. Um genügend Investoren für das Projekt zu gewinnen, ist öffentliche Aufmerksamkeit durch Presse oder soziale Kanäle ein erfolgversprechender Faktor und stellt zudem interessante Kontakte her.</p>
<p><strong>Vorteile für Startups</strong></p>
<ul>
<li>finanzielle Unterstützung des eigenen Projektes oder Startups</li>
<li>Testlauf, wie das Projekt bei anderen ankommt, bevor es realisiert wird</li>
<li>Feedback und Empfehlungen von Investoren, aber kein direkter Eingriff in die Realisierung des Projektes</li>
<li>Aufmerksamtkeit und neue Kontakte durch Internetplattform und Investoren</li>
<li>wenn mehr als das angegebene Budget eingenommen wurde, wird dies dem Projekt auch zur Verfügung gestellt</li>
</ul>
<p><strong>Vorteile für Investoren</strong></p>
<ul>
<li>Unterstützung junger Unternehmen und kreativer Projekte</li>
<li>Auswahl des zu finanzierenden Projektes und Höhe der Investition</li>
<li>individuelle Gegenleistung für die Unterstützung, im besten Fall kann z.B. vom Unternehmenswachstum des Startups profitiert werden</li>
<li>war ein Funding nicht erfolgreich, ist das Geld nicht verloren, sondern wird dem Investor zurückerstattet</li>
</ul>
<p><strong>Wie finanzieren sich Crowdfunding-Plattformen?</strong><br />
Das Erfolgshonorar für ein erfolgreiches Funding liegt bei ca. 3-10%, abhängig von der jeweiligen Plattform und den abgeschlossenen Konditionen. Bevor das angestrebte Budget für ein Projekt nicht erreicht wurde, entstehen auch keine Kosten.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Crowdfunding bietete eine Chance einzigartige Projekte über soziale Netzwerke finanziell zu unterstützen und letztendlich komplett umzusetzen. Dabei ist es jedem Investor überlassen, welches Projekt oder Startup er mit wie viel Geld finanzieren will.<br />
Seit Mitte 2010 wurden laut der ersten Crowdfunding-Studie vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien (Ikosom) sechs Crowdfunding-Plattformen in Deutschland gegründet und es scheint, dass der Trend weiter anhält und sich bewährt. Bereits jedes zweite Projekt wurde durch eine Crowdfunding-Plattform erfolgreich finanziert.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.ikosom.de/2011/06/13/crowdfunding-studie-2011/">http://www.ikosom.de/2011/06/13/crowdfunding-studie-2011/</a><br />
<a href="http://www.foerderland.de/419+M58a3496ed91.0.html">http://www.foerderland.de/419+M58a3496ed91.0.html</a></p>
<p>Foto: © Margot Kessler / pixelio.de</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Cloud &#8211; Das IT-Modell der Zukunft?</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/06/07/die-cloud-das-it-modell-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2011/06/07/die-cloud-das-it-modell-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 11:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Pientka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Anwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/06/516400_R_K_B_by_Joujou_pixelio.de_1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Cloud" title="Cloud" /><br> Was ist die Cloud? Eine Cloud ist ein virtuelles Netzwerk, in dem  IT Ressourcen wie Hard- und Software gemeinsam als Service genutzt werden. Diese Ressourcen werden ausgelagert und bei einem externen Anbieter angemietet. Dabei unterscheidet man zwischen privaten Clouds, die einzelnen Unternehmen direkt gehören, welche...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/06/516400_R_K_B_by_Joujou_pixelio.de_1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Cloud" title="Cloud" /><br> <p><strong>Was ist die Cloud?</strong></p>
<p>Eine Cloud ist ein virtuelles Netzwerk, in dem  IT Ressourcen wie Hard- und Software gemeinsam als Service genutzt werden. Diese Ressourcen werden ausgelagert und bei einem externen Anbieter angemietet. Dabei unterscheidet man zwischen privaten Clouds, die einzelnen Unternehmen direkt gehören, welche somit eigene Richtlinien zur Handhabung ihrer Ressourcen festlegen können  und öffentlichen Clouds, deren Richtlinien allein vom Anbieter festgelegt werden. Aktuelles Beispiel dazu sind die Google Apps, wie Google Docs oder Google Mail.</p>
<p><strong>Was bringt mir die Cloud?</strong></p>
<p>Würden Sie, um nach New York zu fliegen, eine eigene Maschine kaufen oder den Service einer großen Fluggesellschaft nutzen? Genau vor der gleichen Wahl steht man heutzutage beim Nutzen von IT-Ressourcen. Das Arbeiten mit einer Cloud ist für viele Unternehmen kostengünstiger, bequemer und flexibler, da sie anstatt selbst Hard- und Software mühsam für ihre Bedürfnisse einzukaufen und unterhalten zu müssen,  die angebotenen Services und somit Ressourcen einer Cloud nutzen können. Ohne es zu wissen, nutzen bereits viele Firmen die Vorteile von Cloud-Diensten wie zum Beispiel Google Mail. Nur sehr wenige Unternehmen unterhalten noch eigene Mailserver. Immer mehr IT-Prozesse werden in Zukunft auf diese Art und Weise in Clouds verlagert.</p>
<p>Mit Cloud-Technologien kann man auch über mehrere Domains hinweg arbeiten. So ist häufig nur noch ein Login nötig, um sich eine Vielzahl von Diensten nutzbar zu machen. Durch die verringerte Anzahl der Logins sinkt außerdem die Anzahl der Authentifizierungsprozesse und dadurch das Risiko nicht autorisierter Zugriffe für dieses System. Auch Nutzerdaten werden somit nicht mehr redundant auf mehreren Systemen benötigt, sondern über eine zentrale Schnittstelle bereitgestellt. Sie bestimmt allein die Sicherheit ihrer Daten und somit sinkt die Zahl der Schwachstellen.</p>
<p>Beim Nutzen externer Ressourcen entfällt auch eigenes Fachpersonal, da dies beim Anbieter ansässig ist. Außerdem wird damit physischen Beschränkungen ein Ende gesetzt. Ein Mitarbeiter kann so von überall an den realen Daten arbeiten und der Kunde kann sein Projekte in Echtzeit über das Internet verfolgen und sofort darauf reagieren.</p>
<p><strong>Aktuelle Entwicklung: Die iCloud</strong></p>
<p><a href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/06/07/die-cloud-das-it-modell-der-zukunft/cloud-nachgebaut-2/" rel="attachment wp-att-5021"><img class="alignleft size-medium wp-image-5021" title="Cloud-nachgebaut" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/06/Cloud-nachgebaut1-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a>Apple hat auf der World Wide Developers Conference 2011 (WWDC) seine neueste Anwendung namens iCloud vorgestellt. Dabei soll der Nutzer all seine Geräte, die eine Cloud-Verbindung verfügen, mit seinen Daten aus der Cloud synchronisieren können. Egal ob auf dem Tablet oder auf dem Rechner am Arbeitsplatz.</p>
<p>Dabei hat Apple auch an eine API für eine Windows-Schnittstelle gedacht, damit Entwickler diese realisieren können. iCloud ist bereits in iOS5 sowie auch in Mac OS X 10.7 verfügbar und soll auch für Apple TV erscheinen. Das Teilen von Terminen à la Google-Kalender, aber auch die Übertragung von Daten zwischen stationären und mobilen Geräten über die iWork-Anbindung sind nur ein Teil der iCloud.</p>
<p><strong>Ist die Cloud sicher?</strong></p>
<p>Zunächst lässt sich sagen, dass Cloud-Computing, also das Arbeiten innerhalb der Cloud, sich nicht grundlegend von den Sicherheitsmaßnahmen aus dem normalen IT-Alltag unterscheidet. Das Erstellen von Anforderungen, Richtlinien, Kontrollen, etc. für das System bleibt nicht aus. Dennoch müssen durch die veränderten Umstände einige Anpassungen vorgenommen werden und ein leichtes Umdenken geschehen.</p>
<p>Der Umstand dass sich innerhalb der Cloud auch immer mehr Maschinen statt Menschen operieren können, erfordert ein solches Umdenken der Sicherheitsmaßnahmen. Denn durch die Verwaltung dieser Identitäten über mehrere Domains hinweg, was die Cloud zur Bereitstellung verschiedenster Dienste befähigt, werden eine Vielzahl von neuen Mechanismen zur Authentifizierung und Verwaltung benötigt.</p>
<p>Da die Cloud aber als ein virtuelles System arbeitet, lassen sich einheitliche Sicherheitsrichtlinien und -protokolle leichter für alle Teilnehmer durchsetzen. Da die Nutzer und Rechnereinheiten selbst als virtuelle Maschinen auftreten, kann man diese auch besser steuern und entsprechende Rechte zuweisen.  Im Endeffekt bedeutet das schnellere, kostengünstigere und effizientere Sicherheit für das gesamte Netzwerk und deren Ressourcen.</p>
<p><strong>Die Sicherheit in der Cloud ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/06/07/die-cloud-das-it-modell-der-zukunft/486638_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de/" rel="attachment wp-att-4510"><img class="size-medium wp-image-4510 alignright" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/06/486638_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-290x300.jpg" alt="" width="290" height="300" /></a>Das ganze System basiert stark auf Vertrauen. Denn als Firma gibt man eigene Daten und somit oft auch Firmengeheimnisse in die Hände des Cloud-Anbieters. Deshalb ist es wichtig, dass sie als Firma im Vorfeld stark ihren Anbieter untersuchen und schauen ob er ein sicheres System für ihre Daten bieten kann. Die RSA (Sicherheitsabteilung der EMC) hat dazu einige nützliche Anhaltspunkte in Form eines Fragenkataloges für den Anbieter zusammengestellt:</p>
<ul>
<li>Ist es möglich, beispielhafte Protokolldateien einzusehen, um besser verstehen zu können, welche Datentypen in Berichten erfasst werden und erfasst werden können?</li>
<li>Wie werden Daten in Ihren verschiedenen Systemen und Netzwerken geschützt? Welche Daten werden z.B. unter welchen Umständen verschlüsselt (bei der Datenübertragung, im gespeicherten Zustand)?</li>
<li>Mit welchen Maßnahmen sorgen Sie für sichere Mandantenfähigkeit, Authentifizierung, Autorisierung und Aktivitätsüberwachung? Wurden diese Maßnahmen durch einen unabhängigen Auditor abgenommen? Falls nicht, würden Sie einem Audit durch uns oder einen unabhängigen Auditor zustimmen?</li>
<li>Unterstützen Sie die Verwaltung domainübergreifender Identitäten? Wenn Sie unsere Assertions nicht unterstützen und uns Benutzeridentitäten zur Verfügung stellen, wie werden diese Konten erstellt und validiert? Wie werden Benutzeridentitäten bereitgestellt, verwaltet und terminiert?</li>
<li>Welche speziellen Auditrechte, Haftungssteuerung und Schutzmaßnahmen bieten Sie im Rahmen Ihrer Vereinbarungen für Managed Services üblicherweise an?</li>
<li>Können Ihre Rechenzentren besichtigt werden? Können wir uns bei einem Besuch vor Ort von der physischen Sicherheit überzeugen?</li>
</ul>
<p>Doch auch die eigene Sicherheitsstruktur ist natürlich ein potentiell schwaches Glied. Klare Sicherheitsrichtlinien und klare Konsequenzen beim Verstoß sollten hier Pflicht sein.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>RSA Security Brief: http://www.rsa.com/innovation/docs/10764_CLWD_BRF_1009_DE.pdf</p>
<p>Apple: iCloud wird zur zentralen Stelle für Musikeinkäufe und Daten &#8211; Golem.de: http://www.golem.de/1106/84006.html</p>
<p>Bildquellen:</p>
<p>(C) Joujou  / pixelio.de (Titelbild)</p>
<p>Eigene Darstellung</p>
<p>(C) Gerd Altmann  / pixelio.de</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein App für alle Fälle?</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/05/18/ein-app-fur-alle-falle-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider und Stefan Pientka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Web]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/05/magazin-header-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="magazin header" title="magazin header" /><br> Apps – ein wichtiger Trend im Business-to-Consumer-Marketing Nach einer Trendstudie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN GmbH sind Apps im Alltag vieler Konsumenten inzwischen angekommen. Jeder zehnte Deutsche (11%) nutzt bereits heute eine der zahlreichen Apps, die inzwischen fast überall zu haben sind. Das Spektrum,...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/05/magazin-header-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="magazin header" title="magazin header" /><br> <h2>Apps – ein wichtiger Trend im Business-to-Consumer-Marketing</h2>
<p>Nach einer Trendstudie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN GmbH sind Apps im Alltag vieler Konsumenten inzwischen angekommen. Jeder zehnte Deutsche (11%) nutzt bereits heute eine der zahlreichen Apps, die inzwischen fast überall zu haben sind. Das Spektrum, der im Consumer-Bereich angebotenen Apps reicht von Präsentations-Apps über Nachrichtendiensten bis hin zu Spielen und Navigations-Apps. Etwa 11 Prozent der Bundesbürger haben eine App mindestens einmal auf ihr Mobiltelefon geladen und nutzen diese auch regelmäßig. Und immerhin zwei von drei Deutschen in einem Alter von 18 bis 65 Jahren wissen, was mit dem Kürzel App gemeint ist. Der „Trend-Report 2010“ des Zukunftsinstituts spricht von einem wichtigen soziokulturellen Schlüsseltrend. Nach Ansicht der Autoren werden gerade „Apps“, kleine mobile Helferlein für mobile Endgeräte, in Zukunft eine wichtige Rolle im Marketing spielen. Im Jahr 2010 wurden von den deutschen Handynutzern rund 900 Millionen mobile Anwendungen herunter geladen. Damit hat sich die Zahl der App-Downloads im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt (plus 112 Prozent).</p>
<p>Die kleinen One-Touch-Applikationen lassen sich mit einem einzigen Fingertip installieren und werden dabei einem wichtigen Bedürfnis vieler Nutzer gerecht: Sie reduzieren die einströmende Informationsflut. Auf viele Computernutzer wirkt das Internet wie ein Meer aus ungewichteten und unkalkulierbaren Informationen. Apps helfen den Nutzern dabei, diese Flut zu bändigen und macht die dargebotenen Informationen erfahrbar und einfacher nutzbar.</p>
<h2>Apps auch ein Trend im Business-to-business?</h2>
<p>Spricht man landläufig von Apps, denken die meisten zuerst an die bunten Smartphone-Anwendungen. Doch hinter dem Modewort verbirgt sich noch sehr viel mehr. „Apps“ leitet sich von dem englischen Begriff „Application“ ab und umfasst genau betrachtet sämtliche Anwendungen im IT-Bereich &#8211; seien es nun Anwendungen für Smartphones, auf dem Tablet-PC oder anderen digitalen Ausgabegeräten.</p>
<p>Nicht nur im Consumer-Marketing gewinnen Apps zunehmend an Bedeutung. Auch in der Business-to-Business-Kommunikation wird die zukünftige Bedeutung von Tablet-PCs und Apps diskutiert. Doch welche Rolle spielen die neuen Entwicklungen bereits heute für Unternehmen und wie werden sie den Unternehmensalltag verändern? Bereits heute nutzen die Kunden vieler Unternehmen unterschiedlichste Geräte, um Informationen abzurufen. Die Grenze zwischen privater und beruflicher Nutzung mobiler Endgeräte verschwimmt dabei zunehmend. Informationen werden heute mit einem beliebigen Endgerät vom Sender über einen beliebigen Kanal gesendet und mit einem Endgerät vom Empfänger entgegengenommen. Längst sind die Zeiten vorbei, zu denen es noch ausreichte, eine einfache Unternehmenswebseite ins Netz zu stellen, um seine Kunden angemessen zu informieren. Heute müssen Unternehmen auf die technische Vielfalt eingehen, um alle ihre Kunden zu erreichen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-4302" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/05/18/ein-app-fur-alle-falle-2/one-billion-apps-hero-20090418-3/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4302" title="one-billion-apps-hero-20090418" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/05/one-billion-apps-hero-20090418-300x165.png" alt="" width="300" height="165" /></a>Die Unternehmen stehen vor dem Problem, im Rahmen der Diversifikation zunehmend nahezu die gesamte Medienpalette bei der Unternehmenskommunikation berücksichtigen zu müssen. Die konvergente Nutzung verschiedener digitaler Ausgabemedien stellt jedoch nicht nur komplexe Anforderungen an die Content-Darstellung hinsichtlich technischer Leistungsmerkmale wie Bildschirmauflösung, Seitenformat und Navigation, sondern auch an das zugrunde liegende Interaktionskonzept. Je nach Nutzungskontext und Ausgabemedium variieren die Zielgruppen und die Erwartungen der Nutzer an die zur Verfügung gestellten Informationen.</p>
<p>So erwartet beispielsweise ein Geschäftskunde andere Informationen, wenn er sich an seinem PC im Büro über ein Unternehmen informiert, als wenn er auf einer Fachmesse ist und dort einen Infoterminal nutzt.</p>
<p>Die Mischung aus vielen unterschiedlichen digitalen Kanälen beeinflusst maßgeblich, als wie innovativ ein Unternehmen am Markt wahrgenommen wird. Genau hier beginnen für viele Unternehmen jedoch auch die Probleme: Eine Strategie für das Cross-Media-Publishing bindet enorme zeitliche und personelle Ressourcen – zumal jeder digitale Kanal seine eigenen Gesetze hat und viel Pflege erfordert, um erfolgreich zu sein. Um die verschiedenen digitalen Kommunikationskanäle zu bedienen, müssen sich Unternehmen bisher Einzellösungen bedienen. Bei einem Dienstleister wird das Webangebot gekauft, bei einem weiteren eine App bestellt und bei einem Dritten Serviceterminals samt Software. Die Anwendungen sind meist untereinander nicht kompatibel und müssen für jedes Ausgabemedium einzeln entwickelt und optimiert werden. Hinzu kommt, dass die Palette der digitalen Kommunikationswerkzeuge immer größer wird. So stellt sich die Frage, welche Werkzeuge ein Unternehmen in seinem speziellen Fall wirklich benötigt und wie es diese kostengünstig und effizient mit Nutzen, Inhalten und Funktionen ausstatten kann.</p>
<h2>Wie können Apps Unternehmen unterstützen?</h2>
<p>Eine zentrale Steuerungseinheit, in der alle für das Unternehmen entwickelten Apps zentral gespeichert und verwaltet werden, könnte Unternehmen die Kommunikation über die verschiedenen digitalen Kommunikationskanäle deutlich vereinfachen. Mithilfe einer einheitlichen und vor allem auch übersichtlichen Oberfläche könnten die Mitarbeiter auf alle Apps zugreifen und sie für unterschiedliche Kommunikationskampagnen nutzen. So könnten beispielsweise Apps, die ursprünglich für die Unternehmenswebsite entwickelt wurden, auch auf einem Messeterminal oder als Smartphone-App wiederverwendet werden. Inhaltsänderungen ließen sich zentral und plattformunabhängig realisieren.</p>
<p>Eine Schwierigkeit stellt das Layout auf den verschiedenen Ausgabemedien dar. Es existieren unterschiedlichste Seitenformate, die es zu berücksichtigen gilt. Allein auf Tablet-PCs reicht die Bandbreite vom klassischen 4:3 Format bis hin zum DVD-Standard 16:9. Hier muss eine App flexibel sein und je nach Endgerät eine angepasste Seite wiedergeben. Genau das Gleiche gilt für Bildschirmauflösungen, Farbtiefen und Gerätegrößen.</p>
<p>Aktuelle Entwicklungen unterstützen Programmierer von Apps, diese Schwierigkeiten zu lösen. So wird der HTML5 Standard von vielen großen Unternehmen aufgenommen und entwickelt. Während Google und Apple sich in der Entwicklung einen Namen machen, hat IBM bereits einen Open-Source-HTML-Editor herausgebracht, der Anwendungen für mobile Endgeräte durch mehrere Testansichten ermöglicht. Auch Adobe hat in seiner neuen Creative Suite auch HTML5 und die Entwicklung von Tablet-Anwendungen integriert.</p>
<p>Der Weg zur standardisierten Unternehmens-Apps ist also gelegt. Nun sind die Unternehmen gefragt, ob sie diesem Zeitgeist folgen.</p>
<p>HANDSPIEL bereitet die Entwicklung einer solchen zentralen Plattform vor, mit der sich Smartphones und auch weitere digitale Ausgabemedien wie Terminals und Digital-Signage-Displays steuern lassen. Haben Sie Fragen? Rufen Sie einfach an: 0341 2465962-2.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.heuteundmorgen.de/frontend/downloads/studie_apps_auf_dem_vormarsch.pdf">Trendstudie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts HEUTE UND MORGEN GmbH</a></li>
<li><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=80">Trend-Report 2010 Soziokulturelle Schlüsseltrends für die Märkte von morgen</a></li>
<li><a href="http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64022_66877.aspx">BITKOM: Zahl der App-Downloads explodiert</a></li>
</ul>
<p><em>Bildquellen:</em></p>
<ul>
<li>Titelbild: Eigenes Foto, genutztes Kartenmaterial <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Europe_bluemarble_laea_location_map.jpg">Wikimedia Commons</a></li>
<li>Artikelbild: <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/billion-app-countdown">Apple (United Kingdom)</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ambient Assisted Living als Alternative zum Altersheim</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/04/14/ambient-assisted-living-als-alternative-zum-altersheim/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2011/04/14/ambient-assisted-living-als-alternative-zum-altersheim/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 14:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Assisted Living]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" title="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" /><br> Früher oder später trifft es uns alle – das Alter. Aber nicht nur Ältere, sondern auch körperlich behinderte Menschen sind unterschiedlich stark auf Hilfe angewiesen. In „Ambient Assisted Living“ (AAL), zu Deutsch „von der Umgebung unterstütztes Wohnen“, sehen Experten eine Chance, kostengünstige und effektive Lösungen...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" title="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" /><br> <p>Früher oder später trifft es uns alle – das Alter. Aber nicht nur Ältere, sondern auch körperlich behinderte Menschen sind unterschiedlich stark auf Hilfe angewiesen. In „Ambient Assisted Living“ (AAL), zu Deutsch „von der Umgebung unterstütztes Wohnen“, sehen Experten eine Chance, kostengünstige und effektive Lösungen im Gesundheits- und Pflegebereich bereitzustellen. Doch noch haben die Ansätze Schwächen, die es zu beheben gilt.</p>
<p>Ziel von AAL-Technologien ist es, auch einer immer älteren Bevölkerung durch den Einsatz von technischen Produkten und Ferndienstleistungen so lange wie möglich, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Im Rahmen des EU-Projekts PERSONA (PERceptive Spaces prOmoting iNdependent Aging) zum Beispiel arbeiten Forscher an einer Softwareplattform, die als Basis für verschiedene Unterstützungsanwendungen dient. So lässt sich die Küche mit einer Vielzahl von Sensoren ausstatten und über einen Home-Server überwachen. Vergisst der Bewohner beispielsweise, den Wasserhahn abzudrehen und Wasser fließt auf den Boden, registrieren Sensoren auf Fußboden und am Spültisch die Gefahrensituation. Über die hauseigene Computeranlage und mithilfe einer entsprechenden Mechanik wird der Wasserfluss abgestellt. Darüber hinaus werden die Bewohner über einen Lautsprecher vor der Rutschgefahr auf dem Küchenboden gewarnt.</p>
<p><a href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/04/14/ambient-assisted-living-als-alternative-zum-altersheim/seniorin-ist-gesturzt-2/" rel="attachment wp-att-4210"><img class="alignleft size-medium wp-image-4210" title="Seniorin ist gestürzt" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Seniorin-ist-gestürzt1-300x170.png" alt="" width="300" height="170" /></a>Erste Systeme zur Überwachung des gesundheitlichen Zustands Behinderter und chronisch Kranker werden bereits heute von Notfallorganisationen angeboten. Allerdings haben sie zwei gravierende Schwachstellen. Zunächst einmal handelt es sich bei den meisten Systemen um sogenannte Aktiv-Systeme. Das heißt, der Bewohner muss selbst aktiv werden, wenn ein Alarm ausgelöst wurde und innerhalb eines Zeitfensters einen Aktivitätsknopf betätigen. Geschieht dies nicht, wird eine Notfallzentrale informiert. Durch die Vergesslichkeit der Nutzer kommt es daher häufig zu Fehlalarmen, sodass solche Dienste entweder schnell wieder abgeschafft oder aus Kostengründen gar nicht erst beauftragt werden. Diese funktionellen bzw. konzeptionellen Mängel lassen sich jedoch in absehbarer Zeit lösen. Die zweite Schwachstelle, mit den AAL-Techniken zu kämpfen haben ist die Nutzerakzeptanz. Bisher stehen ingenieurtechnische Lösungen im Vordergrund, bei denen beispielsweise mit unterschiedlichen Eingabeformen (z.B. Gestensteuerung) experimentiert wird. Dabei wird außer Acht gelassen, dass es sich bei der Hauptzielgruppe von AAL-Technologien um einen tendenziell eher technikängstlichen Personenkreis handelt, der aufgrund</p>
<ul>
<li>seiner Scheu vor Neuem („Das will ich nicht!“),</li>
<li>seinem negativen Selbstbild („Das kann ich nicht!“) und</li>
<li>mangelnder Motivation („Das brauche ich nicht!“)</li>
</ul>
<p>schwer zu überzeugen ist. Hochbetagten lassen sich neue Technologien kaum noch vermitteln. Auf der anderen Seite wollen agile „Best Ager“ nur ungern an ihr fortschreitendes Alter erinnert werden und fühlen sich durch spezielle Seniorenprodukte stigmatisiert. Anbieter von AAL-Technologien sollten daher ihre Lösungen so konzipieren, dass sie für Menschen möglichst vieler Altersstufen sinnvoll zu nutzen sind.</p>
<p>Beispiele, bei denen dieser Balanceakt bereits sehr gut gelungen ist, kommen aus dem Automobilbereich. Von Einparkhilfe, klimatisiertem Handschuhfach, niedriger Ladekante und optimierter Einstiegshöhe profitieren sowohl jüngere als auch ältere Menschen, obwohl diese Gimmicks ursprünglich mit Blick auf eine alternde Bevölkerung entwickelt wurden. Der Ansatz technische Geräte per Sensor zu überwachen und zentral über eine Steuerungseinheit zu verwalten ist daher ein guter Ansatz, den auch Jüngere zu schätzen wissen. Auch jüngere Menschen vergessen mal, das Licht auszuschalten oder sind sich beim Verlassen der Wohnung nicht sicher, ob alle Fenster und Türen verschlossen sind. Hat man sich einmal an die Sensoren und die zentrale Steuerungseinheit erst einmal gewöhnt, fällt es mit fortschreitendem Alter auch leichter, Ferndienstleistungen zu nutzen.</p>
<p><strong>Projektbeispiele aus dem AAL-Bereich:</strong></p>
<ul>
<li>RWE SmartHome verspricht die Senkung der Energiekosten durch eine zentrale Energiesteuerung (<a href="https://www.rwe-smarthome.de/" target="_blank">https://www.rwe-smarthome.de</a>)</li>
<li>Das Fraunhofer Institut arbeitet an einer Notfallerkennung im Eigenheim und einem Ortungssystem für demenzkranke Personen. (<a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp">http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp</a>, <a href="http://www.apz.izm.fraunhofer.de/bau/index.php?id=1,49,0,0,1,0">http://www.apz.izm.fraunhofer.de/bau/index.php?id=1,49,0,0,1,0</a>, <a href="http://www.inhaus.fraunhofer.de">http://www.inhaus.fraunhofer.de</a>)</li>
<li>Die österreichische BEKO Engineering &amp; Informatik AG stellt mit ihrem HomeButler ein System zur Sensorüberwachung von Wohnungen zur Verfügung. (<a href="http://www.beko.at/1037.html">http://www.beko.at/1037.html</a>)</li>
<li>Weiterführende Informationen zu AAL in Deutschland und Europa finden sich unter <a href="http://www.aal-deutschland.de">http://www.aal-deutschland.de</a></li>
</ul>
<p><strong>Bildnachweis:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ims.fraunhofer.de/fileadmin/media/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living.jpg">http://www.ims.fraunhofer.de/fileadmin/media/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living.jpg</a> (Pressemappe Fraunhofer Institut)</li>
<li><a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp">http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp</a> (Pressemappe Fraunhofer Institut)</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Nutzungsmöglichkeiten für QR-Codes</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/28/nutzungsmoglichkeiten-fur-qr-codes/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 19:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Web]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/hiddensound-opener.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="hiddensound-opener" title="hiddensound-opener" /><br> Inzwischen hat sie vermutlich jeder schon das eine oder andere Mal irgendwo gesehen: Die kleinen, pixeligen und vielen Menschen immer noch rätselhaften QR-Codes. Bislang ist ihre Verbreitung in Deutschland noch relativ gering, zumindest für den Durchschnittsbürger. In geschäftlichen Prozessen spielen sie bereits seit geraumer Zeit...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/hiddensound-opener.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="hiddensound-opener" title="hiddensound-opener" /><br> <p>Inzwischen hat sie vermutlich jeder schon das eine oder andere Mal irgendwo gesehen: Die kleinen, pixeligen und vielen Menschen immer noch rätselhaften <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code" target="_blank">QR-Codes</a>. Bislang ist ihre Verbreitung in Deutschland noch relativ gering, zumindest für den Durchschnittsbürger. In geschäftlichen Prozessen spielen sie bereits seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle. So finden sich QR-Codes auf Briefen, Paketen, Bahntickets und innerhalb von Warenwirtschaftssystem von Firmen, um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>In der Geschäftslogik von Unternehmen verrichten sie zuverlässig ihren Dienst, sie ersparen das fehleranfällige, händische Eintippen von Nummern und können wie herkömmliche Barcodes gescannt werden. Der Vorteil: QR-Codes können wesentlich mehr Daten beinhalten, angefangen bei Web-Adressen (URLs) über Textbotschaften bis hin zu digitalen Visitenkarten sind zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten vorhanden. Die Daten sind dabei so gespeichert, dass der QR-Code noch lesbar ist, wenn bis zu 30% seiner Fläche zerstört sind.</p>
<p>QR-Codes sind also sowohl vielseitig, als auch robust und wären eigentlich viel zu schade, um lediglich in Lagerhäusern und auf Briefen ein tristes Dasein zu fristen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones ergeben sich seit einiger Zeit ganz neue Nutzungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der integrierten Kamera und der passenden App lassen sich die Daten direkt auf dem Handy auslesen. In Japan schon länger verbreitet, wagen nach und nach auch in Deutschland einige Firmen, die Codes überdimensional auf Plakatwände zu drucken oder auf Flyern zu positionieren, um Aufmerksamkeit zu erregen.</p>
<h2>QR-Codes als Marketing-Instrument</h2>
<div id="attachment_3756" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3756" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/28/nutzungsmoglichkeiten-fur-qr-codes/zoo-records-hiddensound/"><img class="size-medium wp-image-3756" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/zoo-records-hiddensound-300x151.jpg" alt="" width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiele aus der sehr erfolgreichen QR-Kampagne Hidden Sound von Zoo Records aus Tokyo</p></div>
<p>Das folgende Beispiel zeigt den geschickten Einsatz von QR-Codes zur Vermarktung eines Independent-Plattenladens aus Tokyo. Dazu wurden im &#8220;Street Art&#8221;-Stil Silhouetten von Tieren – bestehend aus QR-Codes – in der Stadt verteilt an die Wände plakatiert. Smartphone-Besitzer konnten nun die Codes mit ihrem Handy scannen und bekamen darauf hin Informationen zur jeweiligen Band inklusive Hörproben auf ihrem Handy anzeigen. Über soziale Netzwerke wurde die Musik unzählige Male weiterempfohlen. Der Erfolg dieser Kampagne zeigte Wirkung: Innerhalb von nur einer Woche waren die Tonträger von 50% der beworbenen Bands ausverkauft!</p>
<p>Dies ist nur ein gut gelungenes Beispiel für den kreativen Einsatz von QR-Codes. Auch prominentere Firmen wie z.B. Intel ließen sich schon dazu hinreißen, in Zeitschriften QR-Codes abzudrucken, über die der Leser auf eine eigens dafür eingerichtete Microsite kam, die knapp zusammengefasst Informationen über die neuste Prozessorgeneration preisgab. Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, findet bei <a href="http://www.mobilemarketingwelt.com/2010/01/27/10-tipps-fur-eine-erfolgreiche-qr-code-kampagne/" target="_blank">Mobile Marketing Welt</a> in Kürze, worauf man bei einer QR-Kampagne achten sollte.</p>
<h2>Den Alltag vereinfachen</h2>
<p>Inzwischen gibt es auch Gewinnspiele, Schnitzeljagden oder andere Spiele, die auf den kleinen Pixeln basieren, die Möglichkeiten sind sicher noch lange nicht ausgeschöpft. Unter den ganzen Verwendungen finden sich auch deutlich sinnvollere Verwendungen, wie z.B. der <a href="http://www.bezahlcode.de/" target="_blank">BezahlCode</a>, welcher die Übertragung von Bezahlinformationen aus einer Rechnung direkt in eine Online-Banking App auf einem SmartPhone übertragen kann:</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/AQ4_sqYW-ac"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/AQ4_sqYW-ac" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die kreativen Möglichkeiten in der Verwendung von QR-Codes sind sicher noch längst nicht ausgeschöpft und mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und mobilem Breitband-Internet steht der Verwendung zumindest aus technischer Seite kaum noch etwas im Weg. Der nächste Schritt wäre jetzt, dass die Benutzer auch lernen, damit umzugehen. Auch sollte man sich bei jeder Kampagne genau überlegen, ob ein Mehrwert durch die Verwendung von QR-Codes generiert werden kann oder ob die herkömmlichen Medien ausreichen.</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://adsoftheworld.com/" target="_blank">adsoftheworld.com</a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erweiterte Realität &#8211; wenn physische und virtuelle Welt verschmelzen.</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/14/erweiterte-realitat-wenn-physische-und-virtuelle-welt-verschmelzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 08:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Web]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/Berlin-Landscape-LoRes-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Layer-Ansicht vom Brandenburger Tor" title="Berlin-Landscape-LoRes" /><br> Museumsbesucher, die Urzeittiere auf Ihrer Hand balancieren, Ärzte, die mit Röntgenblick komplizierte Operationen durchführen und Touristen, die sich per Smartphone durch eine Stadt führen lassen, sind nur drei Beispiele für die vielfältigen Einsatzbereiche von Augmented Reality (AR). Unter Augmented Reality werden computergestützte Erweiterungen der Realitätswahrnehmung...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/Berlin-Landscape-LoRes-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Layer-Ansicht vom Brandenburger Tor" title="Berlin-Landscape-LoRes" /><br> <p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Museumsbesucher, die Urzeittiere auf Ihrer Hand balancieren, Ärzte, die mit Röntgenblick komplizierte Operationen durchführen und Touristen, die sich per Smartphone durch eine Stadt führen lassen, sind nur drei Beispiele für die vielfältigen Einsatzbereiche von Augmented Reality (AR). Unter Augmented Reality werden computergestützte Erweiterungen der Realitätswahrnehmung verstanden. Sie erweitert die physische Welt um eine virtuelle Komponente.</span></p>
<h3>Wie funktioniert Augmented Reality?</h3>
<p>Das Prinzip dahinter ist eigentlich ganz einfach. Grundvoraussetzung für alle AR-Anwendungen ist es, dass die Applikation „weiß“, wo genau sich der Nutzer befindet, um ihm die passenden Informationen auf sein Smartphone oder seine Datenbrille zu schicken. In den meisten Fällen erfolgt dieses Tracking über ein GPS-Signal. In modernen Smartphones ist heute meist ein GPS-Empfänger integriert. Damit kann die AR-Anwendung immer exakt bestimmen, wo sich der Nutzer befindet. Innerhalb von Gebäuden, in denen kein GPS-Signal empfangen werden kann, wird zunehmend auf eine Kombination von GPS und sog. LLA-Markern zurückgegriffen. Diese lassen eine Nutzung von Augmented Reality-Anwendungen auch auf Messen, Bahnhöfen, Flughäfen oder Museen zu.</p>
<p>Neben dieser Standortbestimmung braucht die AR-Anwendung noch die Information, in welche Richtung der Anwender gerade schaut. Aber auch die Bestimmung der Blickrichtung ist heute kein Problem mehr, denn in Smartphones sind heute meist auch ein digitaler Kompass und Beschleunigungssensoren eingebaut. Damit erkennt die Anwendung, in welche Richtung der Nutzer schaut und wie schnell er sich oder genauer gesagt sein Smartphone bewegt. Nach diesen Informationen richtet sich dann die Darstellung auf dem Display.</p>
<h3>Einsatzmöglichkeiten für  Augmented Reality-Anwendungen</h3>
<p>Die Nutzungsmöglichkeiten für Augmented Reality sind vielfältig. Hier einige Beispiele, wo Augmented Reality bereits heute zum Einsatz kommt oder zumindest in der Erprobung ist.</p>
<h4><a rel="attachment wp-att-3672" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/14/erweiterte-realitat-wenn-physische-und-virtuelle-welt-verschmelzen/800px-hud_view/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3672" title="800px-HUD_view" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/800px-HUD_view-300x225.jpg" alt="Head-up-Display einer F/A-18C" width="300" height="225" /></a>Militär</h4>
<p>Das Militär gilt als Vorreiter beim Einsatz von Augmented Reality-Anwendungen. Mithilfe von Head-up-Displays werden den Piloten wichtige Informationen wie Geschwindigkeit und aktuelle Flughöhe direkt ins Sichtfeld eingeblendet. Ein weiteres Anwendungsfeld sind <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FdC-PRmNcRs">3-D-Landschaften</a> von topografischen Karten, die für Einsatzplanungen eingesetzt werden.</p>
<h4>Navigationssysteme</h4>
<p>Mit ihrem Smartphone können sich Londonbesucher schon heute durch die Stadt führen lassen. Die iPhone-App des <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/MuseumOfLondon/Resources/app/you-are-here-app/index.html">Museum of London</a> blendet dem Nutzer historische Ansichten in Blickrichtung seines Smartphones auf dem Display ein. So kann sich der Nutzer beispielsweise am Piccadilly Circus rund 100 Jahre in die Vergangenheit versetzen lassen und sehen, wie es an gleicher Stelle damals aussah.</p>
<p>Sogenannte &#8220;Reality Browser&#8221; wie <a href="http://www.layar.com">Layar</a> oder auch <a href="http://www.wikitude.org/de/">Wikitude</a> stellen Wikipedia, Twitter, Flicker und andere Dienste auf dem Smartphone zur Verfügung. So kann sich der Nutzer sofort die aktuelle Adresse, die Lage des nächstgelegenen Fast-Food-Restaurants oder bei bekannten Sehenswürdigkeiten zusätzliche Informationen einblenden lassen.</p>
<p><a href="http://www.wikitude.org/de/deweltpremiere-des-augmented-reality-navigationssystems-wikitude-drive">Wikitude Drive</a> bietet den Nutzern eine Echtbild-Navigation für Android-Smartphones an. Statt klassischem Kartenmaterial wird dem Nutzer dabei die reale Umgebung angezeigt. Beim Echtbild-Navi wird das von der Smartphone-Kamera aufgenommene Bild der Straße mit Zusatzhinweisen wie beispielsweise Route, Entfernung bis zur nächsten Abbiegemöglichkeit oder die aktuelle Geschwindigkeit des Autos überlagert.</p>
<h4>Medizin und Chirurgie</h4>
<p>Augmented Reality-Anwendungen bieten Chirurgen die Möglichkeit, sich zuvor aufgenommene CT-Scans während einer Operation über den Körper des Patienten einblenden zu lassen. An diesem Anwendungsbereich forscht im Moment beispielsweise der &#8220;Lehrstuhl für Informatikanwendungen in der Medizin &amp; Augmented Reality&#8221; der TU München.</p>
<h4>Übersetzung fremdsprachiger Texte in Echtzeit</h4>
<p>Die <a href="http://itunes.apple.com/de/app/word-lens/id383463868?mt=8">iPhone-App Word Lens</a> übersetzt Texte in Echtzeit. Der Anwender filmt mit seinem Smartphone beispielsweise ein Schild ab und sieht auf seinem Display das Schild mit übersetztem Text. Sogar die Optik der Schrift wird von Word Lens ansatzweise nachgeahmt.</p>
<h4>Werbung</h4>
<p>Um die Kunden vom Kauf eines LEGO-Modellbaukastens zu überzeugen, hat LEGO in einigen Geschäften Vorschaumonitore installiert. Hält der Kunde nun eine Verpackung davor, präsentiert sich ihm ein dreidimensionales Abbild des fertigen Modells.</p>
<p>Der Pay-TV Sender Syfy wirbt mit dem Claim &#8220;Siehst Du es auch?&#8221; und Augmented Reality-Motiven auf Plakatwänden und Litfaßsäulen. Werden die Werbemotive mit einem Smartphone abgefilmt, werden plötzlich dreidimensionale Monster und Aliens sichtbar.</p>
<h4>Automobilindustrie</h4>
<p>Um ihre Mechaniker bei ihrer Arbeit zu unterstützen, setzen Firmen wie BMW und VW auf Augmented-Reality-Brillen. Diese Brillen blenden ihrem Träger während seiner Arbeit eine Schritt-für-Schritt-Anleitung beispielsweise zum Warten eines Motors ein. Neben den nächsten Arbeitsschritten erhält der Nutzer so auch weiterführende Information.</p>
<h3>Keine Technologie ohne Risiken</h3>
<p>Bei aller Euphorie für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der Einsatz von Augmented Reality, wie alle anderen Technologien auch, mit gewissen Risiken einhergeht. Mit der Nutzung von AR-Technologien geben Nutzer auch immer ein Stück ihrer Privatsphäre preis. Logisch, denn ohne dem Anbieter zu verraten, wo man sich genau befindet und was man gerade wissen möchte, kann er seine Dienstleistungen nicht anbieten.</p>
<p>Ein anderes Problempunkt ist die menschliche Physiologie. Diese ist nämlich bereits jetzt häufig mit den vielen Sinneseindrücken überfordert, die ständig auf uns einströmen. So ist beispielsweise die Nutzung von Handys am Steuer aus gutem Grund verboten. Die menschliche Aufmerksamkeit ist eine begrenzte Ressource. Menschen sind einfach nicht in der Lage, zwei Konzentration erfordernde Tätigkeiten gleichzeitig zu bewältigen. Deshalb müssen wir beim Multitasking immer zwischen zwei Aufgaben hin und her springen, um sie zu lösen. Dadurch entstehen &#8220;Zeitlöcher&#8221; die bewirkten, dass die Qualität von beiden Aktionen automatisch schlechter wird. Dies ist besonders fatal, wenn wir in einer kritischen Situation von unserem Handy oder eben einer AR-Anwendung abgelenkt werden und uns nicht voll auf die Situation konzentrieren können. Welche Auswirkungen unter diesem Gesichtspunkt Echtzeitprojektionen auf unserer Windschutzscheibe haben werden, wird die Zukunft zeigen.</p>
<h3><a rel="attachment wp-att-3699" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/14/erweiterte-realitat-wenn-physische-und-virtuelle-welt-verschmelzen/indricotherium/"><img class="alignleft size-full wp-image-3699" title="Indricotherium" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/Indricotherium.jpg" alt="" width="305" height="193" /></a>Fazit</h3>
<p>Augmented Reality ist eine spannende Technologie, die mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones künftig auch in unserem Alltag ankommen wird. Wer neugierig geworden ist und AR-Anwendungen auch ohne Smartphone ausprobieren möchte kann das beispielsweise beim <a href=" http://www.amnh.org/exhibitions/extrememammals/extreme-3d/">American Museum of Natural History</a>. Dort können Sie 3-D-Animationen von prähistorischen Tieren auf ihrer Hand balancieren lassen.</p>
<p><strong>Linkliste:</strong></p>
<p>militärisches Anwendungsbeispiel von AR-Anwendungen auf youtube &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FdC-PRmNcRs">http://www.youtube.com/watch?v=FdC-PRmNcRs</a></p>
<p>Museum of London &#8211; <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/MuseumOfLondon/Resources/app/you-are-here-app/index.html">http://www.museumoflondon.org.uk/MuseumOfLondon/Resources/app/you-are-here-app/index.html</a></p>
<p>layar &#8211; <a href="http://www.layar.com">http://www.layar.com</a></p>
<p>Wikitude &#8211; <a href="http://www.wikitude.org/de">http://www.wikitude.org/de</a></p>
<p>wikitude-drive - <a href="http://www.wikitude.org/de/deweltpremiere-des-augmented-reality-navigationssystems-wikitude-drive">http://www.wikitude.org/de/deweltpremiere-des-augmented-reality-navigationssystems-wikitude-drive</a></p>
<p>medizinisches AR-Anwendungsbeispiel auf youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vgCDTPqAj2E&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=vgCDTPqAj2E&amp;feature=related</a></p>
<p>iPhone-App Word Lens  auf youtube &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BMQJGZDeXPc&amp;feature=fvst">http://www.youtube.com/watch?v=BMQJGZDeXPc&amp;feature=fvst</a></p>
<p>LEGO-Modellbaukasten-AR-Anwendung auf youtube &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PGu0N3eL2D0">http://www.youtube.com/watch?v=PGu0N3eL2D0</a></p>
<p>Syfy-Werbemotive in einem Artikel von W&amp;V &#8211; <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/augmented_reality_serviceplan_klebt_3d_aliens_auf_litfasssaeulen">http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/augmented_reality_serviceplan_klebt_3d_aliens_auf_litfasssaeulen</a></p>
<p>youtube-Video zum Einsatz von Augmented-Reality-Brillen bei BMW &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P9KPJlA5yds&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=P9KPJlA5yds&amp;feature=related</a></p>
<p>American Museum of Natural History &#8211; <a href="http://www.amnh.org/exhibitions/extrememammals/extreme-3d/">http://www.amnh.org/exhibitions/extrememammals/extreme-3d/</a></p>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:HUD_view.jpg&amp;filetimestamp=20080602190657">wikipedia.org</a><em> </em></li>
<li>Pressemappe von layar</li>
<li>eigenes Foto</li>
</ul>
<p><em><br />
</em></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sanduhr-Ampel – stylish aber auch funktional?</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/01/12/sanduhr-ampel-%e2%80%93-stylish-aber-auch-funktional/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 17:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
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		<description><![CDATA[ <img width="580" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383-580x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383" title="ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383" /><br> Die Sanduhr-Ampel ist eine Idee des thailändischen Designers Thanva Tivawong. Das klassische Ampeldesign ersetzt er durch eine virtuelle Sanduhr. Wie Sandkörner „rieseln“ kleine LED-Lampen herunter und signalisieren den Autofahrern, wann die nächste Ampelphase beginnt. Eine zusätzliche Countdownanzeige verdeutlicht den Zeitraum bis zur Ampelschaltung. Über den...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="580" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383-580x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383" title="ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-1-580x383" /><br> <p>Die Sanduhr-Ampel ist eine Idee des thailändischen Designers Thanva Tivawong. Das klassische Ampeldesign ersetzt er durch eine virtuelle Sanduhr. Wie Sandkörner „rieseln“ kleine LED-Lampen herunter und signalisieren den Autofahrern, wann die nächste Ampelphase beginnt. Eine zusätzliche Countdownanzeige verdeutlicht den Zeitraum bis zur Ampelschaltung. Über den Countdown sollen Autofahrer davon abgehalten werden, noch einmal kurz vor der Rotphase aufs Gas zu treten. Ungeduldigen Autofahrern soll die Sanduhr-Ampel die Wartezeit verkürzen und ihnen den Stress nehmen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3595" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/01/12/sanduhr-ampel-%e2%80%93-stylish-aber-auch-funktional/ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-3-558x600-3/"><img class="alignleft size-full wp-image-3595" title="ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-3-558x600" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/ampel-sanduhr-konzept-thanva-tivawong-3-558x6002.jpg" alt="" width="558" height="600" /></a></p>
<p>Prinzipiell ist die Idee mit der Sanduhr-Ampel wirklich cool, aber genauer betrachtet birgt die Idee noch einige Schwachstellen. So können Farbenblinde und mit Rot-Grün-Sehschwäche die Ampelfarbe anhand ihrer Position, unterscheiden. Bei dem Ampelentwurf von Thanva Tivawong fiele dieser wichtige Hinweis weg. Zudem ist fraglich, ob der Ampelstatus auch bei schlechten Witterungsbedingungen und tief stehender Sonneneinstrahlung noch gut erkennbar ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-3591" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/01/12/sanduhr-ampel-%e2%80%93-stylish-aber-auch-funktional/eko-ampel-damjan-stankovic-designentwurf-3/"><img class="size-medium wp-image-3591 aligncenter" title="eko-ampel-Damjan-Stankovic-designentwurf-3" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/eko-ampel-Damjan-Stankovic-designentwurf-3-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-3591" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/01/12/sanduhr-ampel-%e2%80%93-stylish-aber-auch-funktional/eko-ampel-damjan-stankovic-designentwurf-3/"></a>Ein alternativer Ampelentwurf kommt vom Serben Damjan Stanković. Er greift ebenfalls den Countdown-Gedanken auf, behält allerdings das klassische Prinzip der drei übereinander angeordneten Farben bei. Er ergänzt das Konzept aber um einen visuellen Timer, der abläuft und den Autofahrern anzeigt, wie lange sie noch auf die Grünphase warten müssen. Auch dieses Konzept birgt das Risiko, dass sich Autofahrer zu stark auf den Countdown konzentrieren und dabei ihre Umgebung wie beispielsweise Radfahrer und Fußgänge zu stark ausblenden. Alles in allem ist es aber ein sehr interessantes Konzept.</p>
<p>Bildquelle:</p>
<ul>
<li>http://www.yankodesign.com</li>
<li>http://green-your-life-blog.de</li>
</ul>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst aus dem Automaten</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/12/27/kunst-aus-dem-automaten/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 17:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="324" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/12-324x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="12" title="12" /><br> Wer glaubt, Kunst gibt es nur in Museen und Galerien, der irrt. In Potsdam, Berlin, Magdeburg, Köln und natürlich auch Leipzig kommt sie auch aus dem Automaten. Kunsthungrigen, Geschenkelosen und Entdeckungslustigen schenken die individuell gestalteten Automaten eine Schachtel Inspiration. In ihrem neuen Leben als Kunstautomaten...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="324" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/12-324x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="12" title="12" /><br> <p>Wer glaubt, Kunst gibt es nur in Museen und Galerien, der irrt. In Potsdam, Berlin, Magdeburg, Köln und natürlich auch Leipzig kommt sie auch aus dem Automaten. Kunsthungrigen, Geschenkelosen und Entdeckungslustigen schenken die individuell gestalteten Automaten eine Schachtel Inspiration.</p>
<p>In ihrem neuen Leben als Kunstautomaten überraschen die ausrangierten Zigaretten- und Kondomautomaten ihre Kunden mit Bildern, Drucken, kleinen Kunstobjekten, Zeichnungen und Literatur. Für zwei Euro erhält der Kunstkäufer ein echtes Original mit Beipackzettel, der ihn über das Kunstobjekt und den jeweiligen Künstler aufklärt.</p>
<p>Bildquelle:</p>
<ul>
<li>http://kunstautomat.kunsttick.com</li>
</ul>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Musik-Player zum Aufkleben</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/12/19/musik-player-zum-aufkleben-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 10:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="605" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/skinny_player-605x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="skinny_player" title="skinny_player" /><br> Der Skinny Player der Designer Chih-Wei Wang und Shou-Sein Fu geht wirklich unter die Haut. Ihre Mediaplayer-Konzept-Studie funktioniert wie ein Pflaster und wird einfach auf eine beliebige Stelle des Körpers aufgeklebt. Dadurch werden Clips und Gürtelhalter überflüssig. Er bietet gerade genug Speicherplatz für ein Musik-Album....  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="605" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/skinny_player-605x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="skinny_player" title="skinny_player" /><br> <div>Der Skinny Player der Designer Chih-Wei Wang und Shou-Sein Fu geht wirklich unter die Haut. Ihre Mediaplayer-Konzept-Studie funktioniert wie ein Pflaster und wird einfach auf eine beliebige Stelle des Körpers aufgeklebt. Dadurch werden Clips und Gürtelhalter überflüssig. Er bietet gerade genug Speicherplatz für ein Musik-Album. Der selbstklebende Player beherbergt eine Play- / Stop-Taste und flexible Lautsprecher. Einen Kopfhörerausgang gibt es nicht, sodass die Umgebung auch in den Musikgenuss kommt. Über die Klangqualität der integrierten Lautsprecher darf jedoch spekuliert werden. Was den Skinny Player wirklich einzigartig macht ist, dass er durch die Körperwärme des Trägers mit Strom versorgt wird. Der Skinny Player ist für Sportbegeisterte und Kopfhörergenervte vielleicht perfekt geeignet. Was meinen Sie?</div>
<div>Mehr unter:<a href="http://www.yankodesign.com"> http://www.yankodesign.com</a></div>
<div></div>
<div>Bildquelle:</div>
<div>
<ul>
<li>yankodesign.com</li>
</ul>
</div>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Inwieweit werden Tablets das Web verändern?</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/12/05/in-wie-weit-werden-tablets-das-web-verandern/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 07:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/800px-Apple_iPad_Event03-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="800px-Apple_iPad_Event03" title="800px-Apple_iPad_Event03" /><br> Natürlich ändert sich das Netz? Aber wie verändert es sich? Und vor allem: Wie verändert es uns?  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/800px-Apple_iPad_Event03-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="800px-Apple_iPad_Event03" title="800px-Apple_iPad_Event03" /><br> <p>Immer wieder taucht in Blogs, Foren und Artikeln eine Frage auf:</p>
<p>Werden <em>TabletPCs</em>* <em> </em>das Netz oder unseren Umgang damit verändern?<br />
<em>*fügen Sie hier alternativ ein: internetfähige Fernsehgeräte, Smartphones, großformatige Bildschirme, 3D-Monitore</em></p>
<h4>Grund dafür sind drei Phänomene der Gegenwart:</h4>
<ul>
<li>Einige <strong>netzfähige Geräte</strong> und damit ihre Nutzung werden <strong>zunehmend mobiler</strong> genutzt</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Miniaturisierung und Gigantismus der Geräte erzeugt <strong>neuartige Bildschirmgrößen/-formate</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Die Verbreitung von<strong> multitouchfähigen Oberflächen</strong> und anderer Sensoren für Richtung, Bewegung und Ortung erlauben <strong>neuartige Eingabemethoden</strong></li>
</ul>
<h4>Diese Phänomene erlauben drei wichtige Schlussfolgerungen:</h4>
<ul>
<li>Konzeptioner werden genauer zwischen verschiedenen Nutzungsräumen und -kontexten unterscheiden müssen.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Gab es früher für die Frage &#8220;Wo nutzen Sie das Programm/Gerät?&#8221; nur die Antwortmöglichkeiten &#8220;zu Hause&#8221; und &#8220;am Arbeitsplatz&#8221;, so ist heute zu Unterscheiden zwischen &#8220;Küche&#8221;, &#8220;während des Einkaufens&#8221;, &#8220;im Auto (als Fahrer)&#8221; usw. usf.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Ebenfalls ändert sich die Verwendung der Geräte rasant und unüberschaubar. Wurden Telefone lange Zeit als Kommunikationsmittel über große Entfernungen verwendet, so schrumpfte die Distanz der Nachrichtenübermittelung, bis sie schließlich bei Null angelangte &#8211; man verwendet sein Tele(!)-Phone, um zu sehen, wo man ist.</p>
<ul>
<li>Die verschiedenen Bildformate erfordern eine stärkere Hinwendung zu den Prinzipien der &#8220;Individualisierbarkeit&#8221; (ISO 9241-110, §6).</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Die Anpassung an <a title="4 Monitore für ein Halleluja" href="http://www.handspiel.net/magazin/2009/08/23/neulich-beim-chefentwickler/" target="_blank">verschiedene Bildschirme</a> und <a title="Internet Explorer 6" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/06/03/internet-explorer-6-ruhe-er-in-frieden-endlich/" target="_blank">Wiedergabetechnologien </a>war seit jeher ein Teilbereich der Produktion von Webinhalten. Selbst die <a title="Spracheingabe am Fahrscheinautomaten" href="http://www.handspiel.net/magazin/2009/10/23/tickets-fur-bus-und-bahn-per-sprache-anfordern/" target="_blank">Integration von besonderen Eingabegeräten</a> wurde manchmal bewerkstelligt.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Um den kommenden Netzstandards zu genügen, wird es nicht mehr ausreichen, dass eine Seite in 4:3 und 16:9 betrachtbar ist. Der Nutzer, dessen heimischer Fernseher ein Angebot in 42&#8243; bei 16:10 präsentiert, will auf seinem Smartphone mit 7&#8243; bei 5:4 dieselbe Seite wiedererkennen und bedienen können &#8211; oder er wird auf andere Anbieter ausweichen.</p>
<ul>
<li>Die Eingabemethoden müssen sich ergänzen, nicht ausschließen.</li>
</ul>
<p style="padding-left: 60px;">Wer im Büro mit der Maus navigiert, wird daheim das AppleTV mit einer Fernbedienung steuern und in der Küche mit einem Android-Pad Kochrezepte suchen. Mit Glück können Entwickler darauf hoffen, dass Kunden noch lange Speziallösungen für jede Plattform bezahlen, klug wäre es, jetzt bereits an Hybridlösungen zu arbeiten.</p>
<p style="padding-left: 60px;"><a title="Studie zum Combofeld" href="http://www.centigrade.de/de/blog/article/maus-gegen-touch/" target="_blank">Vergleiche von Maus und Touchsteuerung</a> zeigen, dass sich beide Schnittstellen in einem Interface so verbinden lassen, dass keine der beiden Einbußen bei der Bedienbarkeit hinnehmen muss. Mit Einschränkungen kann diese These für alle Eingabemethoden gelten.</p>
<p><strong>Bildquelle</strong>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Apple_iPad_Event03.jpg&amp;filetimestamp=20100206170025" target="_blank">Matt Buchanan, Wikipedia</a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drive-In jetzt auch bei real,-</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/11/26/drive-in-jetzt-auch-bei-real/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[real]]></category>
		<category><![CDATA[shopping]]></category>
		<category><![CDATA[terminal]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/11/real-drive-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="real-drive" title="real-drive" /><br> Online-Shopping hat sich bereits in vielen Bereichen des Handels erfolgreich durchgesetzt, der stationäre Lebensmitteleinzelhandel trotzt jedoch bis heute der jederzeit und ortsunabhängig verfügbaren Warenvielfalt im Internet. Hybride aus Online-Shopping und Ladengeschäft Im Gegensatz zu Händlern wie Amazon oder Otto, welche sich seit einiger Zeit am...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/11/real-drive-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="real-drive" title="real-drive" /><br> <p>Online-Shopping hat sich bereits in vielen Bereichen des Handels erfolgreich durchgesetzt, der stationäre Lebensmitteleinzelhandel trotzt jedoch bis heute der jederzeit und ortsunabhängig verfügbaren Warenvielfalt im Internet.</p>
<h2><a rel="attachment wp-att-3427" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/11/26/drive-in-jetzt-auch-bei-real/real-drive-screenshot/"><img class="size-medium wp-image-3427 alignright" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/11/real-drive-screenshot-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a>Hybride aus Online-Shopping und Ladengeschäft</h2>
<p>Im Gegensatz zu Händlern wie Amazon oder Otto, welche sich seit einiger Zeit am reinen Online-Vertrieb von Lebensmitteln versuchen, will Real nun eine Hybridlösung zu etablieren, welche die bestehenden Supermärkte in den neuen Verkaufsweg einbindet: Der Kunde sucht im hauseigenen Online-Shop seine Waren aus und kann sie bereits zwei Stunden später in der Real-Filiale seiner Wahl an einem Drive-in Schalter abholen – soweit die Theorie. Bislang läuft das Angebot des Real Drive nur in einer einzigen Filiale in Hannover im Probelauf.</p>
<h2>Mensch-Maschine-Maschine-Mensch</h2>
<p>Der Kunde ruft den Real-Drive Online-Shop über seinen Browser auf und findet dort zurzeit ca. 5000 Artikel aus verschiedenen Produktgruppen. Was auf den ersten Blick sehr intuitiv erscheint, entpuppt sich auf den Zweiten teilweise als etwa umständlich. So erreicht die Suchfunktion lange nicht das Niveau von Amazon oder Google und die Anzahl von 16 dargestellten Artikeln pro Seite vermittelt auch bei Weitem nicht die Vielfalt, die ein normales Supermarktregal bietet. Auch darf man darüber hinaus nicht vergessen, dass bei einem Supermarkteinkauf deutlich mehr Posten gewählt werden, als bei den meisten Bestellungen von Non-Food Artikeln im Internet. Positiv anzumerken ist noch, dass für jeden Artikel Nährwertangaben und Zutaten in normaler Schriftgröße angezeigt werden können. Eine einheitliche Tabelle für die Nähstoffe wäre jedoch ein Gewinn. Sehr sinnvoll ist darüber hinaus die Möglichkeit, gezielt laktosefreie, glutenfreie oder Bio-Produkte zu filtern. In Zukunft ließe sich dies sicher auch auf bestimmte Allergene oder vegetarische/vegane Produkte ausweiten, was den Mitgliedern dieser Zielgruppen das lästige Durchlesen sämtlicher Zutatenlisten ersparen würde.</p>
<p>Hat der Kunde alle Artikel ausgewählt, muss er theoretisch nur noch zur Kasse gehen und die Bestellung aufgeben, die Registrierung bleibt dabei optional. Bereits zwei Stunden später kann die Bestellung im Supermarkt an einem speziellen Terminal abgeholt werden. Der Kunde hat nun die Möglichkeit, sich entweder einen Beleg auszudrucken oder sich seine Bestellnummer aufzuschreiben. Fährt er zum Zielsupermarkt, muss er an einem Terminal einchecken. Hier kann der er entweder von einem Barcode-Scanner seinen ausgedruckten Beleg scannen lassen oder die Bestellnummer per Hand eingeben – praktisch, wenn man gerade keinen Drucker zur Hand hat. Der Automat weißt dem Kunden eine Parkplatznummer zu und gibt dem Personal im Gebäude Bescheid, dass der Kunde zur Abholung seiner Bestellung bereitsteht. Die Übergabe der Ware sowie die Bezahlung erfolgt direkt beim Mitarbeiter, welcher die Waren bringt. Somit geht der persönliche Kontakt, wie man ihn von der Kasse im normalen Supermarkt her kennt, nicht verloren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Im Internet finden sich <a href="http://www.lz-blog.de/lattmann/2010/11/07/mein-check-bei-real-drive/">bereits</a> <a href="http://blog.ericreiche.net/2010/11/mein-erster-einkauf-beim-real-drive-e-commerce-mit-selbstabholung/">erste</a> <a href="http://www.netz-basis.com/meine-erfahrung-mit-real-drive/">Testberichte</a>, insgesamt scheint die Stimmungslage recht positiv zu sein. Viele Kunden reden von Zeitersparnis und dem großen Vorteil, nur das zu kaufen, was man braucht anstelle von den zahlreichen Zusatzartikeln, welche beim Bummeln im Supermarkt nicht allzu selten im Einkaufswagen landen. Einer der Kunden bemerkte, dass die Bananen in seinem Einkauf nicht nach Gewicht, sondern nach Stückzahl abgerechnet wurden. Darüber hinaus wurden seine Artikel  – wohl aus Gründen der verschiedenen Anforderungen an die Kühlung – auf jede Menge kleine Plastiktüten verteilt, nicht gerade sehr umweltfreundlich!</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob das Konzept in Hannover aufgeht. Sollte dem so sein, hat die METRO Group angekündigt, das Angebot im kommenden Jahr auch auf weitere Real-Filialen in ganz Deutschland auszuweiten. Sieht so die Zukunft des Supermarkts aus? Sicher nicht ganz, um mal schnell eine Dose Cola zu kaufen, oder um in der Mittagspause einen Salat mitzunehmen, wird wohl der normale Einzelhandel seine Rolle beibehalten, denn diese will man bestimmt nicht zwei Stunden vorher bestellen und darüber hinaus noch eine Service-Gebühr von einem Euro bezahlen. Außerdem ist Real nicht die einzige Supermarktkette mit einem solchen Konzept, so hat REWE unter dem Namen „Express Drive“ in Köln bereits seit einem Jahr einen Drive-in Service, welcher ähnlich funktioniert. Wir dürfen also gespannt bleiben, was sich die Supermarktbetreiber in Zukunft noch so alles einfallen lassen werden.</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> <a href="http://www.real.de/index.php?id=687">Real</a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprachfeedback erlaubt Blinden die Bedienung von Touchscreens</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/25/sprachfeedback-erlaubt-blinden-die-bedienung-von-touchscreens/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/25/sprachfeedback-erlaubt-blinden-die-bedienung-von-touchscreens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/217358_R_K_B_by_memephoto_pixelio.de_-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Quelle: memephoto, www.pixelio.de" title="Quelle: memephoto, www.pixelio.de" /><br> VoiceOver soll Menschen helfen, die schlecht oder gar nicht lesen können. Das sind nicht nur Blinde und Sehbehinderte, sondern auch Legastheniker und Menschen mit Aufmerksamkeitsdefiziten.   ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/217358_R_K_B_by_memephoto_pixelio.de_-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Quelle: memephoto, www.pixelio.de" title="Quelle: memephoto, www.pixelio.de" /><br> <p>Apples VoiceOver ist ein Segen für Blinde und Sehbehinderte. Es liest Buttonbeschreibungen und Seitentexte vor und hilft, sich auf Internetseiten zu orientieren.</p>
<h3><img class="size-medium wp-image-3360 alignleft" style="margin-right: 10px;" title="ipadsprache" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/ipadsprache-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" />Was kann VoiceOver?</h3>
<p>VoiceOver erlaubt den Nutzern von touch- oder mausgesteuerten Interfaces, Informationen über die Objekte zu erhalten, auf/über denen sich der Finger/Zeiger gerade befindet. Entwickler können ebenso wie beim bekannten Mouseover/Hovereffekt einen Beschreibungstext oder einfach den Namen des Buttons &#8220;sprechen&#8221;, oder sogar dynamische Informationen ansagen lassen.</p>
<p>Apples Mailbox-Button verrät so neben seinem Namen auch, dass drei ungelesene E-Mails im Postfach sind.</p>
<p>Die Technologie ist seit 2009 auch auf mobilen Endgeräten wie iPhone und iPod verfügbar.</p>
<h3>Was soll VoiceOver?</h3>
<p>VoiceOver soll Menschen helfen, die schlecht oder gar nicht lesen können. Das sind nicht nur Blinde und Sehbehinderte, sondern auch Legastheniker und Menschen mit Aufmerksamkeitsdefiziten. Und ohne sozialkritisch zu werden, darf man annehmen, dass die Nutzerzahlen der vier Zielgruppen in Zukunft anwachsen.</p>
<p>Durch die Möglichkeit, VoiceOver auch mobil anzuwenden, werden Seh- und Leseeingeschränkte in die Lage versetzt, ohne fremde Hilfe Navigationsgeräte zu verwenden. <a title="Erfahrungsbericht" href="http://www.zehe-edv.de/2009/08/04/das-zugangliche-iphone-3g-s-ein-erfahrungsbericht/" target="_blank">Vollblinde berichten</a> davon, Fotos an Twitter-Kontakte senden zu können, die ihnen schnell die Bildinhalte schildern. Mit der Hilfe aus dem Netzwerk können Hindernisse überwunden und Sachverhalte (&#8220;Bis wann ist die Milch haltbar?&#8221;) geklärt werden.</p>
<h3>Was lernen wir daraus?</h3>
<p>Apple hat mit VoiceOver auf dem iPhone bewiesen, dass barrierefreie Eingabemethoden keineswegs ein Hindernis für hohe Usability und Bedienfreude darstellen, sondern diese sogar um eine Dimension erweitern.</p>
<p>Interessanterweise hat VoiceOver erst 5 Jahre lang in Blindencommunities schlummern müssen, bis es auf den mobilen Geräten seine allgemeine Nutzbarkeit zeigen konnte.</p>
<p>Jetzt ist es an den Entwicklern, aufzuzeigen, ob eine Implementierung von Sprachfeedback in allen Bedienkontexten folgen wird &#8211; und ob die häufigste Lösung dafür von Apple, Google oder aus der OpenSource-Gemeinschaft stammen wird.</p>
<h4>Bildquellen:</h4>
<ul>
<li> memephoto, www.pixelio.de</li>
<li> http://images.apple.com</li>
</ul>
  ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/25/sprachfeedback-erlaubt-blinden-die-bedienung-von-touchscreens/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>(Hand)-Spielzeuge der Zukunft</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/19/handspielzeuge-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/19/handspielzeuge-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 15:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/Die_Gartenlaube_1863_809_1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Quelle: Wikipedia" title="Quelle: Wikipedia" /><br> Wer wissen möchte, wie die Geräte, die früher Telefone gehießen haben, morgen aussehen, begibt sich in den Raum der Spekulation. Wir haben hier mal ein paar Konzepte für Sie aufbereitet.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/Die_Gartenlaube_1863_809_1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Quelle: Wikipedia" title="Quelle: Wikipedia" /><br> <p>Abbildung oben: Telefon von Philipp Reis, 1863</p>
<blockquote><p>Ich brauch&#8217; mein Handy nur zum Telefonieren.</p></blockquote>
<p>Wer wissen möchte, wie die Geräte, die früher Telefone hießen, morgen aussehen, begibt sich in den Raum der Spekulation. Wir haben hier mal ein paar Konzepte für Sie aufbereitet.</p>
<h2>Die Uhr für Allergiker</h2>
<p><a title="Quelle: designfabulous.blogspot.com" rel="attachment wp-att-3088" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/19/handspielzeuge-der-zukunft/4784649606_cc32a6a57d_o-2/"><img class="size-full wp-image-3088 alignnone" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/4784649606_cc32a6a57d_o1.jpg" alt="" width="464" height="347" /></a></p>
<p>Wenn Sie sich schonmal geärgert haben, dass Sie ihr Handy nicht aufrecht stellen können, um es als Standuhr zu verwenden, dann ist das HTC 1 in der Studie von Andrew Kim vielleicht ihre Rettung.</p>
<p>Dank flacher Unterseite und drehbarem Fuß kann es sicher aufrecht stehen und zeigt die Uhr, das Wetter oder die Schwiegermutter. Und mit seiner starken UV-Leuchte brennt es beim Aufladen alle Bakterien von der Touchoberfläche.</p>
<p>Wenn Sie aber schon einen Wecker haben, sich regelmäßig die Hände waschen und zum Bräunen an den See fahren, dann ist kein HTC 1 zu besitzen zumindest kein Verlust.</p>
<h2>Der Alleskönner</h2>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oG3tLxEQEdg?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oG3tLxEQEdg?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das als Mozilla Seabird bekannt gewordene Projekt von Billy May flattert gerade durch alle Blogs. May, der das Projekt von der Konzeption bis zum Schnitt des gerenderten Videos im Alleingang betreut hat, muss sich um die Realisierung keine Sorgen machen.</p>
<p>Frei von allen weltlichen Problemen hat er jede gerade irgendwie verfügbare Technik in das Projekt gepackt: Projektionstastaturen, IR-Gestensteuerung, Mini-Beamer und 3D-Maus mit integriertem Bluetooth-Headset.</p>
<p>Ob man den Rat mancher Disputanten folgen sollte, und May in die Entwicklungsabteilungen von Samsung, Nokia oder Apple entsendet, oder ihm lieber die Konzeption von neuen <a title="Inspector Gadget bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=8nCTg1vI8UM" target="_blank"><em>Inspector Gadget</em> </a>Folgen empfiehlt, hängt sehr von der persönlichen Erwartung an die technische Entwicklung ab.</p>
<h2>Das Lego-Telefon</h2>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14355007" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Eigentlich ist das alte Handy ja noch gut, aber moderne Akkus sind besser? Ihre jetzige Kamera kann keine Videos, aber das Display ist klasse? Warum dann nicht das Handy selber upgraden, je nach Wunsch und Geldbeutel!</p>
<p>Die Grundidee ist einfach: Warum immer ein neues Telefon kaufen, wenn man auch das Alte upgraden kann? Zudem bedeutet es für die Hersteller weniger Risiko bei der Produktgestaltung, wenn der Kunde sich sein Produkt selbst zusammenstellen kann. Jetzt fehlt noch die freie Wahl des Betriebssystems!</p>
<h2>Das Stehaufmännchen</h2>
<p><a title="Quelle: thenokiablog.com" rel="attachment wp-att-3082" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/10/19/handspielzeuge-der-zukunft/nokia-kinetic_02_dhflw_17621/"><img class="size-full wp-image-3082 alignnone" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/10/nokia-kinetic_02_DHflW_17621.jpg" alt="" width="550" height="392" /></a></p>
<p>Wer sich an die Spielzeuge der Frühmoderne noch erinnert, kennt sie noch: Stehaufmännchen. Figuren mit einem Unterleib wie ein Truckerfahrer, die sich immer wieder aufrichteten, weil &#8220;<a title="Wikipedia: Stehauf, Männchen!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stehaufm%C3%A4nnchen" target="_blank">der Schwerpunkt unterhalb des Mittelpunkts der Kugel</a>&#8221; liegt.</p>
<p>Mit diesem Low-Tech-Trick kommt auch das Nokia Kinect von der Tischplatte hoch, um Anrufe oder eingehende Nachrichten anzuzeigen.  Legt man das Handy wieder hin, so wird aufgelegt. Für Menschen, die ihr Telefon nur am Ohr oder in der Tasche stecken haben, mag das zunächst langweilig klingen, aber wer gerne seine Bedeutung am Konferenztisch beweisen möchte, wird den Effekt zu schätzen wissen.</p>
<h2>Das Gummi-Handy</h2>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=8OILSN_Grl4&#038;feature=player_embedded#!</p>
<p>Es gibt Dinge, die erinnern zuerst an Spielzeug für Hunde. Die Studie von Synaptic mit dem Namen Fuse ist so ein Ding.</p>
<p>Unabhängig vom Aussehen vereint das Gerät eine Ansammlung von Bedienschnittstellen. Front- UND Rückseite sind touchsensibel, es ist roto- und gyroskopisch voll ausgelastet und zusätzlich erkennt es, wenn es gequetscht wird. Anders als ein Kauknochen quietscht es aber nicht.</p>
<p>Die Serienreife wird Fuse nie erreichen, dafür ist die Lunte zum Markt zu lang. (haha! Fuse &#8211; Lunte! haha!) Aber als Experimentalhandy und Nerd-Toy wird es einen gewissen Ruhm bewahren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wir könnten Ihnen hier sagen, dass alles natürlich letztlich nicht an der Technik, sondern an der Bedienbarkeit hängt. Aber das wissen Sie ja schon.</p>
<h4>Bildquellen:</h4>
<ul>
<li>wikipedia.de</li>
<li>designfabulous.blogspot.com</li>
<li>thenokiablog.com</li>
</ul>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt doch nicht tot: Fernsehen</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/09/internet-tv/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/09/internet-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Payment]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/09/fernsehen-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="fernsehen" title="fernsehen" /><br> Was Steve Jobs vor 3 Jahren auf der D5 als Hobby bezeichnete, ist nun reif für den Markt. Eine Settop-Box, die das Internet auf den heimischen Fernseher holt.   ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/09/fernsehen-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="fernsehen" title="fernsehen" /><br> <h4 id="firstHeading">Video Killed the Radio Star</h4>
<p>Apple macht es, Google macht es, Amazon macht es. Sollte uns das zu denken geben?</p>
<blockquote><p>“We’re in two businesses today, we’ll very shortly be in three, and a  hobby.”</p></blockquote>
<p>Was Steve Jobs<a href="http://www.last100.com/2007/05/31/steve-jobs-appletv-is-a-hobby/" target="_blank"> vor 3 Jahren auf der D5 als Hobby bezeichnete</a>, ist nun reif für den Markt. Eine Settop-Box, die das Internet auf den heimischen Fernseher holt.</p>
<p>Grundlage der Technologie ist das bereits am Computer bewährte <a title="Wiki-Seite: Streaming Media" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_Media" target="_blank">Streaming Media</a>. Dadurch ist die Empfangsqualität der Sendungen stark abhängig von der verfügbaren Internetverbindung.<br />
Anders als beim konventionellen TV ist nicht mehr der Sender, sondern der Konsument verantwortlich für die Empfangsqualität.</p>
<h2>1. Apple TV</h2>
<p><a title="Apple TV Set Top Box, 2 Generation, Quelle: Wikipedia" rel="attachment wp-att-2826" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/09/internet-tv/apple_tv_2/"><img class="size-full wp-image-2826 alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; margin-top: 5px;" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/09/Apple_TV_2.jpg" alt="" width="257" height="125" /></a>Verwendung finden soll Apples Box als Empfangsgerät für Filme, Bilder und Musik sowohl aus dem Netz als auch von anderen Rechern im WLan-Verbund.<br />
Mittels iTunes werden Filme geliehen oder Streams heruntergeladen. Mangels einer eigenen Festplatte ist der dauerhafte Erwerb von Mediadaten nicht möglich.<br />
Apple-typisch können nur von Apple authorisierte Inhalte verwendet werden.</p>
<h2 style="clear: both;">2. Google TV</h2>
<p style="text-align: left;"><a title="Logitech Revue with Google TV, Quelle: http://erictric.com" rel="attachment wp-att-2909" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/09/internet-tv/logitech-revue-with-google-tv/"><img class="alignleft size-full wp-image-2909" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; margin-top: 5px;" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/09/Logitech-Revue-with-Google-TV.jpg" alt="" width="249" height="125" /></a>Googles Vorhaben zielt auf die Nutzung des gesamten Internets durch Fernsehgeräte ab. Während gegenwärtig mit SetTop-Boxen nur bestimmte Kanäle abgerufen werden können (z.b. YouTube oder Picasa) will Google TV mit dem hauseigenen OS Chrome den Zugriff auf Webseiten, Suchmaschinen und Mediadaten ermöglichen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Projekt wird mitgetragen von Intel, Sony und Logitech.</p>
<h2 style="text-align: left; clear: both;">3. Amazon, NetFlix, Hulu, ect.</h2>
<p style="text-align: left;"><a title="Roku Player, Quelle: http://media.laptoplogic.com" rel="attachment wp-att-2912" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/09/internet-tv/8267_main_avatar/"><img class="alignleft size-full wp-image-2912" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; margin-top: 5px;" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/09/8267_main_avatar.jpg" alt="" width="251" height="185" /></a> Amazons Angebot ist weniger ein echtes Internet TV als vielmehr eine Art PayTV mit Streaming Media Inhalten.<br />
Während Kunden von Amazon gegenwärtig für jeden einzelnen Film, der gestreamt wird, einzeln bezahlen, soll in Zukunft eine <a href="http://news.preisgenau.de/amazon-will-tv-flatrate-fur-online-streams-von-filmen-anbieten-11114.html" target="_blank">monatliche Gebühr den freien Download innerhalb des Amazon-Angebotes</a> ermöglichen. Der Zugang soll dann über Browser, SetTop-Box oder &#8211; Amazon will es ermöglichen &#8211; direkt über den Fernseher gewährleistet werden.</p>
<p style="text-align: left;">Ähnliches gilt für Anbieter wie NetFlix und Hulu, die in den USA einen bereits wachsenden Markt abdecken, sowie die ProSieben/Sat1-Pläne, ein &#8220;<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/25/plaene-von-rtl-und-prosiebensat-1-deutsches-hulu-in-den-startloechern/" target="_blank">deutsches Hulu&#8221; </a>aufzubauen.</p>
<p style="text-align: left;">Grundlage bilden auch hier SetTop-Boxes, wie der abgebildete <a href="http://www.amazon.com/Roku-N1100-HD-Player/dp/B001PIBE8I" target="_blank">HD-Internet-Player von Roku</a>.</p>
<h2 style="text-align: left;">Ein neuer Gigantenkampf am Horizont?</h2>
<p style="text-align: left;">Wird sich die titanische Schlacht von Betamax vs VHS im Internetfernsehen wiederholen? Wie wird sie entschieden werden?</p>
<p style="text-align: left;">Während im großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formatkrieg_%28Videorekorder%29" target="_blank">Formatkrieg (1976-1984)</a> Betamax die Vorherrschaft verlor, weil die Pornoindustrie sich für den Konkurrenten VHS entschied und so die natürliche Majorität der Rekorderkäufer mit sich zog, sind heute andere Qualitäten entscheidender.</p>
<p style="text-align: left;">Die intuitive Bedienbarkeit von Apple, die sich längst im Qualitätssiegel &#8220;Apple look and feel&#8221; niedergeschlagen hat und der freie Zugang alternativer Softwaredienstleister auf die Plattformen, der sich in tausenden nützlichen und nutzlosen Applikationen ausdrückt, werden die Sieger auszeichnen.</p>
<p style="text-align: left;">Aber Apps und Multitouch sind schon lange nicht mehr den <a title="PDF-Leseprobe: H.P.Lovecraft - Die Großen Alten" href="http://www.festa-verlag.de/download/pdf_leseproben/Die_grossen_alten_Leseprobe.pdf" target="_blank">Großen Alten</a> vorbehalten. Wir dürfen gespannt sein. Sicher erfahren wir es im Fernsehen.</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sag&#8217;s mit Brummen &#8211; haptisches Feedback bei Touchscreens</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/07/sags-mit-brummen-haptisches-feedback-bei-touchscreens/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Touch]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/patent-100624-1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="patent-100624-1" title="patent-100624-1" /><br> Bisher gilt: Touchscreens sind glatt und erst der Designer macht ein Feld zum Button. Doch der Markt - allen voran die Smartphones -  schickt sich an, damit zu brechen.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/patent-100624-1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="patent-100624-1" title="patent-100624-1" /><br> <p>Bisher gilt: Touchscreens sind glatt und erst der Designer macht ein Feld zum Button. Doch der Markt &#8211; allen voran die Smartphones -  schickt sich an, damit zu brechen.</p>
<p>Zwei große Technologien treten gegeneinander an, den Fingern etwas vorzugaukeln:<br />
Bereits eingesetzt werden<strong> winzige Motoren unter der Touchscreen-Oberfläche,</strong> die dieselbe in Schwingungen versetzen. Das sanfte, aber spürbare Brummen markiert bereits jetzt aktive Buttons beim<a href="http://www.lg.com/uk/mobile-phones/all-lg-phones/LG-touch-screen-phones-BL40.jsp" target="_blank"> LG Chocolate BL40</a>.<br />
Die Firma<a href="http://www.immersion.com/markets/automotive/index.html" target="_blank"> Immersion</a>, die neben dem Mobilen Sektor auch für die Automobilindustrie und die Medizintechnik produziert, entwickelt diese Technologie unter dem Namen TouchSense in Serie.</p>
<p><a title="Nikkei Business Publications" rel="http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2010/08/is-apple-considering-next-gen-tactile-feedback-for-ios-devices.html" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/07/sags-mit-brummen-haptisches-feedback-bei-touchscreens/6a0120a5580826970c013485efbdd8970c-800wi/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2680" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/6a0120a5580826970c013485efbdd8970c-800wi.jpg" alt="Nikkei Business Publications" width="480" height="577" /></a></p>
<p>Die zweite Technologie verwendet Magnetfelder, die den Tastnerven einen bestimmten Sinneseindruck vortäuschen. Ein Film positiv geladener Teilchen auf der Touchoberfläche soll millimetergenau unterschiedlichste Erregungszustände simulieren können.<br />
<a title="Blog: Patently Apple" href="http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2010/08/is-apple-considering-next-gen-tactile-feedback-for-ios-devices.html" target="_blank">Quellen aus dem Umfeld des Herstellers Senseq</a> liessen vernehmen, dass eine Verwendung in Laptops bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres angepeilt werde.</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apples Trackpad und die Zukunft der Eingabemedien</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/02/apples-trackpad-und-die-zukunft-der-eingabemedien/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/02/apples-trackpad-und-die-zukunft-der-eingabemedien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Touch]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.handspiel.net/magazin/?p=2577</guid>
		<description><![CDATA[ <img width="640" height="245" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/companion_20100727-640x245.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="companion_20100727" title="companion_20100727" /><br> Apple hat sein Magic Trackpad vorgestellt. Keine Revolution, sondern solide, bewährte Technik: Bluetooth, 4-Finger-Multitouch und Gestensteuerung.   ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="245" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/companion_20100727-640x245.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="companion_20100727" title="companion_20100727" /><br> <p>Apple hat sein Magic Trackpad vorgestellt. Keine Revolution, sondern solide, bewährte Technik: Bluetooth, 4-Finger-Multitouch und Gestensteuerung.</p>
<p>Gibt&#8217;s schon? Ja. <a title="Wacom Bamboo Produktvorstellung" href="http://www.wacom.eu/index2.asp?pid=294&amp;lang=de&amp;spid=1" target="_blank">Wacom</a> bietet seit Jahren mit dem Bamboo Multitouch und Gestensteuerung unter $100, für einen geringen Aufschlag sogar mit Stift als günstiges Zeichentablet.</p>
<p>Klar, Apples Pad ist viel schöner und dank Funkverbindung auch eleganter in der Anbindung, aber mangels Pen-ability fast ein Rückschritt. Weshalb sollte es eine Meldung wert sein?</p>
<p>Das Trackpad ist ein Wegweiser. Apple rüstet seine Desktopsysteme mit Gestensteuerung aus und verringert mal wieder die Anzahl an Buttons. Die Bedienung der Macs kann wieder einheitlich werden und Anlauf holen zum nächsten großen Sprung.</p>
<p>Wohin? <a title="10/GUI bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=tf03YBxCyGI&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Die Präsentation von 10/GUI</a> ist eine mögliche Antwort: Der völlige Verzicht auf vordefinierte Eingabeflächen, 10-Finger-Toucheingabe und intensive Gestensteuerung.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tf03YBxCyGI?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tf03YBxCyGI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In seinem Blogartikel skizziert <a href="http://gizmodo.com/5598828/apple-magic-trackpad-the-beginning-of-the-end-for-mac-os-x?skyline=true&amp;s=i">Jesus Diaz</a>, wie Apple dorthin gelangen wird.</p>
<p><a title="Quelle: Jesus Diaz" rel="attachment wp-att-2584" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/02/apples-trackpad-und-die-zukunft-der-eingabemedien/500x_apple-wireless-keyboard-pad_02-3/"><img class="alignnone size-full wp-image-2584" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/500x_apple-wireless-keyboard-pad_022.jpg" alt="" width="500" height="393" /></a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Weichen in Richtung Enterprise 2.0 stellen</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/08/30/die-weichen-in-richtung-enterprise-2-0-stellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Anwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/weichen1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="weichen" title="weichen" /><br> Gastartikel von Prof. Dr. Gerald Lembke, Dr. Kraus &#38; Partner 8.06.2010 – Wie können wir die Web 2.0-Technologie für unseren Erfolg nutzen? Und: Wie können wir uns zum Enterprise 2.0 entwickeln? Mit diesen Fragen befassen sich zurzeit viele Unternehmen und finden nur schwer eine Antwort. Denn bei...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/weichen1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="weichen" title="weichen" /><br> <p><strong>Gastartikel von Prof. Dr. Gerald Lembke, Dr. Kraus &amp; Partner</strong></p>
<p>8.06.2010 – Wie  können wir die Web 2.0-Technologie für unseren Erfolg nutzen? Und: Wie  können wir uns zum Enterprise 2.0 entwickeln? Mit diesen Fragen befassen  sich zurzeit viele Unternehmen und finden nur schwer eine Antwort. Denn  bei den vom Web 2.0 inspirierten Veränderungen im Unternehmen steht  neben der Struktur auch die Unternehmenskultur auf dem Prüfstand.</p>
<p>Verfolgt man die aktuelle Diskussion, wie Unternehmen die Web 2.0-Technologie für  sich nutzen können, fällt auf: Sie weist Parallelen zur  Wissensmanagement-Diskussion um die Jahrtausendwende auf. Geändert hat  sich seitdem in den meisten Unternehmen wenig. Weder wandelte sich ihre  Kultur, noch ist die Herausforderung, Wissen zu organisieren, gelöst.</p>
<p>Und nun kommt das Web 2.0 und die Unternehmen sollen sich zu  Enterprise 2.0 entwickeln? Verständlich, dass sich manch Manager diesem  Thema mit Vorbehalten nähert. Trotzdem führt in den Unternehmen kein Weg  an einer Beschäftigung mit den Fragen vorbei:</p>
<ul>
<li>Inwieweit 	verändert die Web 2.0-Technologie unser Umfeld? Und:</li>
<li>Inwieweit 	können, wollen oder müssen wir sie sogar für unseren Erfolg 	nutzen?</li>
</ul>
<p>Denn  bereits heute nutzen 98 Prozent der 15- bis 29-Jährigen das Social Web  ganz selbstverständlich als Kontakt- und Informationsquelle – unter  anderem, weil sie an diesen Mit-mach-Technologien der unkontrollierte  sowie herrschaftsfreie Austausch von Informationen fasziniert. Und diese  jungen Männer und Frauen sind nicht nur die Kunden der Unternehmen von  morgen, sie auch deren künftige Mitarbeiter – soweit sie nicht bereits  auf deren Gehaltslisten stehen.</p>
<p>Wenn es um das Thema Social Media geht, treffen zwei Weltbilder aufeinander:</p>
<ul>
<li>ein 	mechanistisch deterministisches Weltbild, vertreten durch die 	meisten Unternehmen, und</li>
<li>ein 	liberal-egoistisch orientiertes Weltbild, vertreten durch die 	(meist) jüngeren Mitarbeiter und Kunden der Unternehmen.</li>
</ul>
<p>Durch  das Aufeinander-Treffen dieser beiden Mentalbilder ist in vielen  Unternehmen eine anhaltende Veränderungsdynamik entstanden.</p>
<p><strong>Change Management wird Standard</strong></p>
<p>In  den Unternehmen verlieren die klassischen, hierarchischen  Organisationskonzepte zunehmend ihre integrierende und steuernde  Wirkung. Denn sie waren die Antwort auf eine arbeitsteilig organisierte  Gesellschaft. Heute repräsentieren sie in ihrer Starrheit das  Gegenkonzept zur gesellschaftlichen Realität und befördern bei vielen  Mitarbeitern ein Gefühl von Sinnlosigkeit, das aus einer Diskrepanz  zwischen individuellen Erwartungen und strukturellen Bedingungen  entsteht.</p>
<p>Hieraus erwächst ein Veränderungsdruck auf die Unternehmen, bei dem  es nicht mehr darum geht, Routinen neu zu organisieren, sondern  Offenheit und Flexibilität zu initiieren. Veränderung wird sozusagen zum  organisationalen Standard. Denn das wirtschaftliche Überleben in der  Moderne hängt entscheidend vom Potential zur Erneuerung ab.</p>
<p>Innovativ werden Mitarbeiter aber nur, wenn sie sich mit dem  Unternehmen identifizieren. Das setzt voraus, dass ihre Ressourcen  wahrgenommen und adäquat eingesetzt werden. Üblicherweise folgen die  Strukturen in den Unternehmen aber nicht den Möglichkeiten der  Mitarbeiter. Die Mitarbeiter passen sich vielmehr in die bestehenden  unflexiblen Strukturen ein. Arbeiten unter diesen Bedingungen macht für  immer weniger Mitarbeiter Sinn. Eine als sinnlos empfundene Arbeit  stiftet aber weder Identifikation, noch Motivation, und sie ist somit  auch weder innovativ noch auf Dauer produktiv. Daraus folgt: Eine  moderne Unternehmensorganisation muss variable Strukturen besitzen. Die  Anpassungsleistung muss sich von den Mitarbeitern auf die Strukturen  verschieben – und genau das geschieht bei der Entwicklung von  Unternehmen zum Enterprise 2.0.</p>
<p><strong>Auf dem Weg zur Hypertext-Organisation</strong></p>
<p>Offene  organisationale Strukturen unterliegen latent der Gefahr, die  Mitglieder der Organisation nur noch gering ins Gesamtsystem zu  integrieren. Deshalb kommt bei der Entwicklung zum Web 2.0-Unternehmen  der gemeinsam geteilten Wertebasis, also der Unternehmenskultur eine  zentrale, strukturgestaltende Funktion zu.</p>
<p>Studienergebnisse zeigen: Offene lernende Systeme eignen sich nicht  für alle Arten von Arbeiten. Für Routinearbeiten sind hierarchische  Strukturen mit festgelegter disziplinarischer und fachlicher Führung die  bessere Wahl. Erst die Projektarbeit, also die Arbeit außerhalb  gewohnter Bahnen, wird von hierarchischen Strukturen behindert. Deshalb  lautet in vielen Unternehmen die zentrale Frage: Wie können wir in  unserer Organisation hierarchische Strukturen zum Erfüllen von  Routinearbeiten und offene, netzwerkartige Strukturen zum Wahrnehmen von  Aufgaben, die ein hohes Maß von Kreativität, Flexibilität und  Kooperation erfordern, verknüpfen? Ein Konzept hierfür ist die  Hypertext-Organisation.</p>
<div>
<dl>
<dt><img src="http://www.business-wissen.de/uploads/pics/Hypertext.gif" border="0" alt="" width="400" height="294" /></dt>
<dd>Quelle: Lembke/Reinfeldt 2007</dd>
</dl>
</div>
<div><!-- --></div>
<div>
<p>Eine  Hypertext-Organisation versteht sich als netzartige Struktur von  logischen Verbindungen, innerhalb derer unterschiedliche Perspektiven,  Sichtweisen und somit auch Verlinkungen zu einem spezifischen Thema  abgefragt werden können. Analog zum Aufbau des Internets ist eine  Hypertext-Organisation eine Ansammlung hochgradig komplexer, miteinander  verlinkter Hypertexte, die in ihrem Aufbau verlinktes oder verknüpftes  Wissen mit beliebiger Komplexitätssteigerung möglichst redundanzfrei zur  Verfügung stellen.</p>
<p>Hierzu vereint die Hypertext-Organisation drei Ebenen miteinander</p>
<ol>
<li>Es 	gibt weiterhin die klassische Geschäftssystemebene mit klaren 	hierarchischen Strukturen für routinisierte Tätigkeiten.</li>
<li>Daneben  	existiert eine „offene“ Projektebene, hochgradig innovativ, mit 	 geringer hierarchischer Zuordnung, aber klaren fachlichen Zielen.</li>
<li>Zwischen  	den Ebenen findet, je nach Projekt- sowie Verwaltungs- oder 	 Routineaufwand, ein personeller Austausch statt. Die gemeinsame 	Basis  bildet das geteilte Wissen, das über moderne 	Kommunikationsmittel zur  Verfügung gestellt wird, zum Beispiel in 	Form eines inter- oder  intranetgestützten Datenbanksystems.</li>
</ol>
<p>Da alle Ebenen logisch  miteinander verknüpft sind, entsteht im Idealfall ein dynamischer  Wissenskreislauf, der zum einen den Zusammenhalt zwischen freier,  innovativer Projektarbeit und routinisierter Verwaltungsarbeit  garantiert, zum anderen Informationsdefizite verhindert.</p>
<p>Die Vorzüge dieser Organisationsform lassen sich im Hinblick auf Enterprise 2.0-Perspektiven wie folgt klassifizieren:</p>
<ol>
<li>Ressourcen  	können, je nach Anforderung, Auftragslage und Umweltbedingung, 	 entweder von der Geschäftssystemebene als Routine entlang 	 standardisierter Verfahren erarbeitet werden, oder es werden auf der 	 Projektebene neue, innovative Wege der Ressourcenbeschaffung 	evaluiert.</li>
<li>Mitarbeiter  	können ihr Know-how und ihre Informationsbasis, die immer stärker 	 durch soziales Medienengagement entwickelt und ausgebaut wird, 	 einbringen</li>
<li>Soziales 	Medienengagement der Mitarbeiter kann an existierende 	Routineprozesse anschlussfähig gemacht werden.</li>
<li>Das  	Unternehmen entwickelt mit dieser Organisationsform seine Kultur und 	 öffnet sich operational gesellschaftlich-sozialen Entwicklungen.</li>
</ol>
<p>Eine  solche Organisationsform beinhaltet also beides: klare, hierarchische  Strukturen und eine dauerhaft „offene“ Struktur mit lose verbundenen,  prozessorientierten Arbeits- oder Projektgruppen, die neue, innovative  Potentiale erschließen. Bewähren sich diese neuen Produkte oder  Prozesse, werden sie als standardisierte Abläufe in den stärker  hierarchisch organisierten Geschäftsprozess integriert.</p>
<p><strong>Vorab den Reifegrad bestimmen</strong></p>
<p>Der  Aufbau einer Hypertextorganisation ist ein langwieriger Prozess, der  hohe Anforderungen an die Organisation und ihre Mitglieder stellt.  Deshalb sollte vor dem Start entsprechender Initiativen der Reifegrad  des Unternehmens bestimmt werden. Nach Schönefeld lassen sich in der  Entwicklung von Organisationen fünf Reifegrade unterscheiden:</p>
<table style="height: 335px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="7" width="497">
<col width="43"></col>
<col width="257"></col>
<col width="250"></col>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="43"><strong>Reife-Nr.</strong></td>
<td width="257"><strong>Reifegrad</strong></td>
<td width="250"><strong>Aktivität</strong></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">1</td>
<td width="257">das 			klassische Unternehmen</td>
<td width="250">kein 			Einsatz sozialer Software</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">2</td>
<td width="257">das 			„soziale Technologien nutzende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Piloteinsätze 			sozialer Software</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">3</td>
<td width="257">das 			„soziale Technologien integrierende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Transformation 			der Zusammenarbeit</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">4</td>
<td width="257">das 			„partizipierende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Anpassung 			des gesamten Unternehmens</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">5</td>
<td width="257">das 			„sich öffnende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Innovation 			als Wertschöpfung von Geschäftsmodellen</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">6</td>
<td width="257">das 			„vernetzte“ Unternehmen</td>
<td width="250">kundenzentrierte 			Wachstumsgestaltung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die  meisten Unternehmen befinden sich in der Reifegradkategorie  „klassisches Unternehmen“ oder „’soziale Technologien nutzendes’  Unternehmen“. Reifegrade höherer Ordnung findet man vor allem in der  Dienstleistungsbranche und hier vor allem bei IT- und Webunternehmen  finden.</p>
<p>Ist der Reifegrad bestimmt, können hieraus Entwicklungsziele und  hieraus wiederum Maßnahmen und Ressourcenanforderungen abgeleitet  werden. Anschließend können erste Pilotprojekte gestartet und daraus  erste Erfahrungen abgeleitet werden, sodass ein Lernprozess initiiert  wird.</p>
<p><strong>Das Entstehen von Wissensnetzwerken fördern</strong></p>
<p>Die  Entwicklung zum Web 2.0-Unternehmen bringt eine Veränderung der  Zusammenarbeit mit sich. Also muss sich auch das Führungsverständnis  wandeln. Das Management muss die neuen Formen der Kommunikation und  Zusammenarbeit zunächst als sinnvoll erachten, dann die relevanten  Entscheidungen treffen und schließlich die Mitarbeiter auf die neuen  Aufgaben vorbereiten – eine Aufgabe, die insbesondere an das mittlere  Management hohe Herausforderungen stellt.</p>
<p>Die durch die sozialen Techniken des Web 2.0 geförderte  Zusammenarbeit und informelle Kommunikation lässt sich in Form von  Wissensnetzwerken visualisieren und mittels Netzwerkanalysen untersuchen  und evaluieren. Wissensnetzwerke sind Gemeinschaften in Organisationen,  in denen der Wissens- und Informationsaustausch gezielt gefördert wird  und in denen an Lösungsfindungen für unternehmerische Probleme  gearbeitet werden kann. Ihre Kennzeichen sind eine hohe Dynamik,  räumlich/zeitlich verteiltes und abteilungsübergreifendes Arbeiten sowie  offenes, themenzentriertes Denken und Arbeiten. Wissensnetze definieren  sich durch gemeinsame Werte oder Ziele. Sie dienen nicht einem  wertfreien Informationsaustausch, sondern stärken die Fähigkeit zu  Forschung, Entwicklung und Kommunikation der Beteiligten auf der  Grundannahme: Die Gesamtheit ist mehr als die Summe der Einzelnen.</p>
<p><strong>Die Mitarbeiter zur Wissensstrukturierung befähigen</strong></p>
<p>Im  Enterprise 2.0 müssen die Mitarbeiter ein persönliches  Wissensmanagement betreiben, das darauf abzielt, Wissensbestände und  Lernprozesse eigenverantwortlich zu handhaben. Hierfür benötigen sie ein  Bündel von Kompetenzen; des Weiteren Instrumente zum Strukturieren und  Ordnen von individuellen Wissensbeständen, damit sie die Verantwortung  dafür übernehmen können, was sie wissen und wen sie kennen. Den  Mitarbeitern muss also ein Koffer mit Tools zur Verfügung gestellt  werden, mit denen sie unter anderem auch Kontakte zu Kollegen und  (Noch-nicht-)Kunden managen können. Ob und wie die Mitarbeiter in diesen  Netzwerken mit Unternehmenswissen umgehen dürfen und sollen, ist eine  Frage der (gewünschten) Unternehmenskultur. Als Maßstab kann hierbei vor  allem die Unternehmens-Policy amerikanischer Unternehmen dienen, die  der Nutzung der Social Media Tools meist offener gegenüberstehen als  deutsche Unternehmen. Diese Policies sind sehr individuell. Deshalb  können Unternehmen sie nicht einfach übernehmen – auch weil die  Entscheidungen, die in einer Policy dokumentiert sind, die kulturelle  Wertestruktur des jeweiligen Unternehmens widerspiegeln.</p>
<p>Unternehmen präferieren für die Organisation von Mitarbeiterwissen  häufig schnelle und kostengünstige Lösungen – zum Beispiel Blogs und  Wikis. Denn ihre technische Integration ist kein Problem. Eine weit  größere Herausforderung stellt das Erstellen des Nutzungskonzepts im  Unternehmen und die Motivation der Mitarbeiter zur täglichen Umsetzung  dieses Konzeptes dar.</p>
<p>Ein Nutzungskonzept sollte folgende Fragen beantworten:</p>
<ol>
<li>Welches 	Ziel verfolgt das Unternehmen zum Beispiel mit dem Wiki und welchen 	Nutzen soll es dessen Mitarbeitern/Kunden bieten?</li>
<li>Welcher 	Inhalt soll eingestellt werden?</li>
<li>Wer 	stellt diesen Inhalt ein?</li>
<li>In 	welchen Intervallen und aus welchen Anlässen soll Inhalt 	eingestellt werden?</li>
<li>Dürfen 	Inhalte von Dritten redigiert werden? Wenn ja, welche?</li>
<li>Welche 	„Belohnungen“ und „Bestrafungen“ gibt es für das 	(Nicht-)Einstellen von Inhalten?</li>
</ol>
<p>Beim  Erstellen des Nutzungskonzepts gilt das bekannte Primat: Betroffene zu  Beteiligten machen. Das Unternehmen kann zum Beispiel eine Task-Group  von Mitarbeitern einrichten, die unter externer Expertenmoderation einen  Entwurf erstellt, den sie dem Top-Management vorstellt. Diese  Policy-Skizzen müssen dann konkretisiert werden. Werden sie von  Top-Management, Führungskräften und Mitarbeitern akzeptiert, kann ein  Changeprozess in Gang gesetzt werden, der einer internen  Wissensstrukturierung den Weg ebnet.</p>
<p><strong>Ein neues Führungsverständnis entwickeln</strong></p>
<p>Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung zum Enterprise 2.0 spielen die  Führungskräfte, denn sie sind die Träger und Multiplikatoren der  Erfolgsfaktoren „Offenheit“ und „Vertrauen“. Letztlich stehen die  Unternehmen vor der Herausforderung, bei ihren Führungskräften  Denkstrukturen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, Träger und  Multiplikatoren der nötigen Offenheit und des erforderlichen Vertrauens  in die Organisation und deren Kommunikationswelt zu sein. Dies kann zum  Beispiel dadurch geschehen, dass die Führungskräfte selbst erste  Enterprise 2.0-Initiativen starten – zum Beispiel ein Wiki für die  Mitarbeiter ihres Bereichs. Die Führungskräfte sollten zudem mit ihren  Mitarbeitern eine Policy entwickeln, die den Umgang mit Offenheit und  Vertrauen regelt. Agenturen können hierbei Unterstützer in technischen  und grafischen Fragen sein. Doch sie können nicht die Rolle der  Changebegleiter übernehmen, die in diesem Prozess zwingend nötig sind.</p>
<p>Die Rolle der Führungskräfte verändert sich in Web 2.0-Unternehmen  hin zu mehr Leadership. Die Führungskräfte müssen sich in Richtung  pragmatischer Sinnstifter und Vernetzer entwickeln, die beim Bewältigen  der aus dem Changeprozess resultierenden Herausforderungen stets auch  das originäre Geschäft des Unternehmens vor Augen haben. Im Enterprise  2.0 legt die Führungskraft die Routine ihrer Arbeit mithilfe sozialer  Software offen. Das setzt Führungspersönlichkeiten voraus, die keine  Angst vor Offenheit und nichts zu verbergen haben.</p>
<p><strong>Netzbasierte Sozialkompetenzen fördern</strong></p>
<p>Schon  lange beschäftigen sich Unternehmen mit  der Frage des Nutzens oder der  Usability von IT-Systemen. Dabei  vergessen sie oft, dass Menschen die  Nutzer dieser Systeme sind und mit  ihnen interaktiv arbeiten sollen  (Mensch-Maschine-Interaktion). Mit der  Nutzung der sozialen Systeme in  Unternehmen gewinnt diese Frage eine  neue Brisanz. Denn nun sollen die  Mitarbeiter über diese Systeme  miteinander arbeiten. Hieraus ergeben  sich hohe Anforderungen an die  Usability. Zugleich erwachsen hieraus  Kompetenzanforderungen an die  Mitarbeiter und Führungskräfte. Diese  werden oft unterschätzt.  Entsprechend viele Projekte sind schon an den  mangelnden netzbasierten Sozialkompetenzen gescheitert.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Die  angestellten Betrachtungen zum Thema Enterprise 2.0 mögen manche  Entscheider zunächst lähmen. Denn die Anforderungen sind komplex und  stark voneinander abhängig. Zudem sind die Budgets nicht eingrenzbar und  der Erfolg der Maßnahmen nur schwer nachweisbar.</p>
<p>Deshalb zeichnet sich bei diesem Thema in vielen Unternehmen eine  ähnlich kategorische Pro- oder Contra-Entscheidung ab, wie bei  vergleichbaren Themen der lernenden Organisation. Historische  Erfahrungen zeigen jedoch: Tiefe strukturelle Entwicklungen von  Unternehmen haben stets lange Inkubationszeiten. Denn hierfür müssen  Menschen in den engen Unternehmenskorsetten zunächst gesellschaftliche  und soziale Entwicklungen wahrnehmen und für sich Anpassungsstrategien  entwickeln. Und diese individuell verankerten Handlungsmuster stellen  dann den Nährboden für organisationale Entwicklungen dar.</p>
<p>Von diesem Punkt sind die meisten Unternehmen weit entfernt. Daher  macht es aktuell meist wenig Sinn, umfassende Enterprise 2.0-Konzepte  für Unternehmen zu entwickeln. Sinnvoller ist es, gezielt und dauerhaft  Impulse im sozialen System Unternehmen zu setzen. Kleine Injektionen  erzeugen oft größere Wirkungen im Hinblick auf eine nachhaltige  Unternehmensentwicklung als umfassende Reorganisationen.</p>
<p>Wie groß die Injektionsnadel sein muss und welcher Wirkstoff der  richtige ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Denn letztlich  sollte der Reifegrad des Unternehmens der Ausgangspunkt für alle  Enterprise 2.0-Aktivitäten sein.</p>
<div><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://www.business-wissen.de/uploads/pics/Lembke_Gerald_Prof_Dr.jpg" alt="Prof. Dr. Gerald Lembke" width="100" height="150" /></div>
<p><strong><br />
Über den Autor</strong></p>
<p>Prof. Dr. Gerald Lembke leitet den Studiengang Digitale Medien mit  Schwerpunkt Medienmanagement &amp; Marketing an der Dualen Hochschule  Baden-Württemberg in Mannheim und ist Associate bei der  Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner.</p>
</div>
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