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	<title>HANDSPIEL.magazin &#187; Studie</title>
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	<description>Das Magazin für Bedienbarkeit und Digitales.</description>
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		<title>Ambient Assisted Living als Alternative zum Altersheim</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/04/14/ambient-assisted-living-als-alternative-zum-altersheim/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 14:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient Assisted Living]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" title="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" /><br> Früher oder später trifft es uns alle – das Alter. Aber nicht nur Ältere, sondern auch körperlich behinderte Menschen sind unterschiedlich stark auf Hilfe angewiesen. In „Ambient Assisted Living“ (AAL), zu Deutsch „von der Umgebung unterstütztes Wohnen“, sehen Experten eine Chance, kostengünstige und effektive Lösungen...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" title="Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living" /><br> <p>Früher oder später trifft es uns alle – das Alter. Aber nicht nur Ältere, sondern auch körperlich behinderte Menschen sind unterschiedlich stark auf Hilfe angewiesen. In „Ambient Assisted Living“ (AAL), zu Deutsch „von der Umgebung unterstütztes Wohnen“, sehen Experten eine Chance, kostengünstige und effektive Lösungen im Gesundheits- und Pflegebereich bereitzustellen. Doch noch haben die Ansätze Schwächen, die es zu beheben gilt.</p>
<p>Ziel von AAL-Technologien ist es, auch einer immer älteren Bevölkerung durch den Einsatz von technischen Produkten und Ferndienstleistungen so lange wie möglich, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Im Rahmen des EU-Projekts PERSONA (PERceptive Spaces prOmoting iNdependent Aging) zum Beispiel arbeiten Forscher an einer Softwareplattform, die als Basis für verschiedene Unterstützungsanwendungen dient. So lässt sich die Küche mit einer Vielzahl von Sensoren ausstatten und über einen Home-Server überwachen. Vergisst der Bewohner beispielsweise, den Wasserhahn abzudrehen und Wasser fließt auf den Boden, registrieren Sensoren auf Fußboden und am Spültisch die Gefahrensituation. Über die hauseigene Computeranlage und mithilfe einer entsprechenden Mechanik wird der Wasserfluss abgestellt. Darüber hinaus werden die Bewohner über einen Lautsprecher vor der Rutschgefahr auf dem Küchenboden gewarnt.</p>
<p><a href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/04/14/ambient-assisted-living-als-alternative-zum-altersheim/seniorin-ist-gesturzt-2/" rel="attachment wp-att-4210"><img class="alignleft size-medium wp-image-4210" title="Seniorin ist gestürzt" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/04/Seniorin-ist-gestürzt1-300x170.png" alt="" width="300" height="170" /></a>Erste Systeme zur Überwachung des gesundheitlichen Zustands Behinderter und chronisch Kranker werden bereits heute von Notfallorganisationen angeboten. Allerdings haben sie zwei gravierende Schwachstellen. Zunächst einmal handelt es sich bei den meisten Systemen um sogenannte Aktiv-Systeme. Das heißt, der Bewohner muss selbst aktiv werden, wenn ein Alarm ausgelöst wurde und innerhalb eines Zeitfensters einen Aktivitätsknopf betätigen. Geschieht dies nicht, wird eine Notfallzentrale informiert. Durch die Vergesslichkeit der Nutzer kommt es daher häufig zu Fehlalarmen, sodass solche Dienste entweder schnell wieder abgeschafft oder aus Kostengründen gar nicht erst beauftragt werden. Diese funktionellen bzw. konzeptionellen Mängel lassen sich jedoch in absehbarer Zeit lösen. Die zweite Schwachstelle, mit den AAL-Techniken zu kämpfen haben ist die Nutzerakzeptanz. Bisher stehen ingenieurtechnische Lösungen im Vordergrund, bei denen beispielsweise mit unterschiedlichen Eingabeformen (z.B. Gestensteuerung) experimentiert wird. Dabei wird außer Acht gelassen, dass es sich bei der Hauptzielgruppe von AAL-Technologien um einen tendenziell eher technikängstlichen Personenkreis handelt, der aufgrund</p>
<ul>
<li>seiner Scheu vor Neuem („Das will ich nicht!“),</li>
<li>seinem negativen Selbstbild („Das kann ich nicht!“) und</li>
<li>mangelnder Motivation („Das brauche ich nicht!“)</li>
</ul>
<p>schwer zu überzeugen ist. Hochbetagten lassen sich neue Technologien kaum noch vermitteln. Auf der anderen Seite wollen agile „Best Ager“ nur ungern an ihr fortschreitendes Alter erinnert werden und fühlen sich durch spezielle Seniorenprodukte stigmatisiert. Anbieter von AAL-Technologien sollten daher ihre Lösungen so konzipieren, dass sie für Menschen möglichst vieler Altersstufen sinnvoll zu nutzen sind.</p>
<p>Beispiele, bei denen dieser Balanceakt bereits sehr gut gelungen ist, kommen aus dem Automobilbereich. Von Einparkhilfe, klimatisiertem Handschuhfach, niedriger Ladekante und optimierter Einstiegshöhe profitieren sowohl jüngere als auch ältere Menschen, obwohl diese Gimmicks ursprünglich mit Blick auf eine alternde Bevölkerung entwickelt wurden. Der Ansatz technische Geräte per Sensor zu überwachen und zentral über eine Steuerungseinheit zu verwalten ist daher ein guter Ansatz, den auch Jüngere zu schätzen wissen. Auch jüngere Menschen vergessen mal, das Licht auszuschalten oder sind sich beim Verlassen der Wohnung nicht sicher, ob alle Fenster und Türen verschlossen sind. Hat man sich einmal an die Sensoren und die zentrale Steuerungseinheit erst einmal gewöhnt, fällt es mit fortschreitendem Alter auch leichter, Ferndienstleistungen zu nutzen.</p>
<p><strong>Projektbeispiele aus dem AAL-Bereich:</strong></p>
<ul>
<li>RWE SmartHome verspricht die Senkung der Energiekosten durch eine zentrale Energiesteuerung (<a href="https://www.rwe-smarthome.de/" target="_blank">https://www.rwe-smarthome.de</a>)</li>
<li>Das Fraunhofer Institut arbeitet an einer Notfallerkennung im Eigenheim und einem Ortungssystem für demenzkranke Personen. (<a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp">http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp</a>, <a href="http://www.apz.izm.fraunhofer.de/bau/index.php?id=1,49,0,0,1,0">http://www.apz.izm.fraunhofer.de/bau/index.php?id=1,49,0,0,1,0</a>, <a href="http://www.inhaus.fraunhofer.de">http://www.inhaus.fraunhofer.de</a>)</li>
<li>Die österreichische BEKO Engineering &amp; Informatik AG stellt mit ihrem HomeButler ein System zur Sensorüberwachung von Wohnungen zur Verfügung. (<a href="http://www.beko.at/1037.html">http://www.beko.at/1037.html</a>)</li>
<li>Weiterführende Informationen zu AAL in Deutschland und Europa finden sich unter <a href="http://www.aal-deutschland.de">http://www.aal-deutschland.de</a></li>
</ul>
<p><strong>Bildnachweis:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ims.fraunhofer.de/fileadmin/media/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living.jpg">http://www.ims.fraunhofer.de/fileadmin/media/Pressemitteilung_Studie_HealthCare_Ambient_Assisted_Living.jpg</a> (Pressemappe Fraunhofer Institut)</li>
<li><a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp">http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/14/notfallerkennung-fuer-senioren.jsp</a> (Pressemappe Fraunhofer Institut)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Bedienung interaktiver Produkte ist keine Frage des Alters</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2011/01/29/die-bedienung-interaktiver-produkte-ist-keine-frage-des-alters-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 09:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[AAS]]></category>
		<category><![CDATA[BestAger]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/IMG_4377-1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="IMG_4377-1" title="IMG_4377-1" /><br> Senioren sind eine interessante Nutzergruppe für interaktive Geräte. Dennoch gibt es bisher nur wenig fundiertes Wissen über den Umgang Älterer mit interaktiven Produkten. Eine Studie der User Interface Design GmbH (UID) und der Hochschule der Medien (HdM) hat nun verglichen, wie ältere und jüngere Nutzer...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/IMG_4377-1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="IMG_4377-1" title="IMG_4377-1" /><br> <div id="_mcePaste">
<p>Senioren sind eine interessante Nutzergruppe für interaktive Geräte. Dennoch gibt es bisher nur wenig fundiertes Wissen über den Umgang Älterer mit interaktiven Produkten. Eine Studie der User Interface Design GmbH (UID) und der Hochschule der Medien (HdM) hat nun verglichen, wie ältere und jüngere Nutzer mit einem DVD-Festplattenrekorder, einer Digitalkamera, dem „iPod Touch“ sowie dem Multitouch-Tisch Surface umgehen und räumt mit einigen Vorurteilen auf.</p>
<p>Die Studie zeigt, es gibt tatsächlich Unterschiede zwischen älteren und jüngeren Nutzern beim Umgang mit interaktiven Geräten. Ältere Nutzer hatten in der Studie häufiger Probleme bei der Bedienung der Testgeräte. Die Unterschiede zwischen den Altersgruppen sind jedoch nicht so gravierend, wie landläufig angenommen wird. Häufig überschätzen Hersteller und jüngere Menschen die Schwierigkeiten, die Ältere im Umgang mit interaktiven Produkten haben.</p>
<p>Es stimmt, dass ältere Nutzer im Vergleich zu jungen Nutzern größere Probleme haben, neue Dinge zu erlernen. Allerdings fällt es ihnen leicht, bestehendes Wissen anzuwenden. Senioren fällt es schwerer, Informationen im Arbeitsgedächtnis zu behalten. Ein Grund dafür sehen die Forscher in der unterschiedlichen Sozialisierung der Menschen. Ältere Menschen kamen erst später in Kontakt mit neuen Technologien und verfügen daher über ein anderes technisches Vorwissen als jüngere Nutzer. Zudem unterschätzen ältere Nutzer häufig ihre Leistungsfähigkeit. In der Studie zeigten sie häufiger ein vorsichtiges und Fehler vermeidendes Verhalten.</p>
<p>Die weitverbreitete Annahme, dass ältere Menschen kein Interesse an neuer Technik haben, ist jedoch falsch. Vielmehr verändern sich altersbedingt bestimmte Verhaltensmuster. Dies erschwert das Ausprobieren neuer Technik.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3575" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px;" title="189704_R_K_by_Paul-Georg-Meister_pixelio.de" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/12/189704_R_K_by_Paul-Georg-Meister_pixelio.de_1-300x174.jpg" alt="Paul-Georg Meister / pixelio.de" width="300" height="174" />Immer wieder versuchen Hersteller erfolglos, mit speziellen Produkten für Senioren den Markt zu erobern. Doch Senioren-Handys und Fernbedienungen mit extragroßen Tasten stoßen bei Senioren häufig auf wenig Gegenliebe. Grund dafür ist die mit diesen Produkten verbundene Stigmatisierung der Nutzer. Statt spezieller Seniorenprodukte sollten Hersteller daher intelligente Lösungen gestalten, die für Menschen möglichst vieler Altersstufen einfach und erfolgreich nutzbar sind.</p>
<p><em>Bildquellen:</em></p>
<ul>
<li>Titelbild: HANDSPIEL GmbH</li>
<li>Textbild: Paul-Georg Meister / pixelio.de</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie fühlt sich Altsein an?</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/01/20/wie-fuhlt-sich-altsein-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[HANDSPIEL]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0413_bearbeitet-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="IMG_0413_bearbeitet" title="IMG_0413_bearbeitet" /><br> Ein Alterssimulator hilft den Konzeptionern und Entwicklern von HANDSPIEL, die körperlichen Einschränkungen alter Menschen nachzuvollziehen. Innerhalb weniger Minuten bin ich um 40 Jahre gealtert. Meine Sicht ist verschwommen und eingeschränkt. Das Hören erscheint mir seltsam gedämpft und mein Tastsinn ist vermindert. Diesen plötzlichen körperlichen Verfall...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0413_bearbeitet-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="IMG_0413_bearbeitet" title="IMG_0413_bearbeitet" /><br> <p><em>Ein Alterssimulator hilft den Konzeptionern und Entwicklern von HANDSPIEL, die körperlichen Einschränkungen alter Menschen nachzuvollziehen.</em></p>
<p>Innerhalb weniger Minuten bin ich um 40 Jahre gealtert. Meine Sicht ist verschwommen und eingeschränkt. Das Hören erscheint mir seltsam gedämpft und mein Tastsinn ist vermindert. Diesen plötzlichen körperlichen Verfall verdanke ich dem HANDSPIEL-Alterssimulator: Bandagen schränken meine Bewegungsfreiheit ein und Bleigewichte vermitteln mir den Eindruck schwächer gewordener Muskelkraft. Handschuhe rauben meinen Fingern den Tastsinn, ein Kopfhörer schluckt die hohen Tonfrequenzen und eine Spezialbrille schränkt das Sehfeld ein. So fühlt es sich also an, siebzig zu sein.</p>
<p>Mithilfe des Anzugs lassen sich typische Einschränkungen älterer Menschen auch für junge Menschen erlebbar machen. Mit dem Alter</p>
<ul>
<li> trübt sich die Augenlinse,</li>
<li> das Gesichtsfeld verengt sich,</li>
<li> hohe Töne können nicht mehr wahrgenommen werden,</li>
<li> die Beweglichkeit des Kopfes ist eingeschränkt,</li>
<li> die Gelenke versteifen sich,</li>
<li> die Kraft in den Muskeln lässt nach und</li>
<li> das Tastempfinden verschlechtert sich.</li>
</ul>
<p>Und dies sind nur die normalen Folgen des Alterungsprozesses. Erkranke ich an häufigen Augenkrankheiten wie beispielsweise dem Grünen Star, der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) oder Diabetische Retinopathie, fällt der Blick auf meine Umwelt noch um einiges anders aus. Die verschiedenen Augenerkrankungen kann ich mit verschiedenen Spezialbrillen nach fühlen. Für meinen Test entscheide ich mich für den Grünen Star. Daran leiden in Deutschland insgesamt etwa 1 Million Menschen.</p>
<p>So gewappnet will ich mir einen Fahrschein am Automaten kaufen. Schon auf dem Weg dorthin beschleicht mich ein unsicheres Gefühl: Ist da vielleicht jemand hinter mir? Als trüge ich eine Taucherbrille, ist mein Blick zur Seite abgeschnitten. Ein Klangbrei aus Alltagsgeräuschen dringt an mein Ohr. Ihre Herkunft und Richtung zu bestimmen fällt mir schwer.</p>
<p>An der Tafel mit den Fahrplänen geht ohne Lesebrille gar nichts. Sie herauszukramen ist mühsam und lästig. Am Automaten fällt es mir durch mein eingeschränktes Sehfeld schwer, die Schrift zu entziffern. Da mich meine Brille, ähnlich wie beim Grünen Star, nur durch kleine Bereiche scharf sehen lässt, muss ich mich stark auf mein Tun konzentrieren. Jede Ablenkung ist lästig. Nun habe ich mein Ticket gewählt und will bezahlen. Doch mein Kleingeld aus der Börse zu fischen ist keine einfache Übung &#8211; mit leicht tauben, steifen Fingern. Zur Klappe mit dem Fahrschein komme ich gerade noch herunter. Allerdings muss ich den Rücken arg krümmen, weil sich meine Knie nicht so weit abwinkeln lassen.</p>
<p>Nach meinem Ticketkauf bin ich froh meine Altersgebrechen wieder ablegen zu dürfen. Und dabei simuliert der Anzug nur die sensomotorischen Fähigkeiten im Alter. Die geistig-mentale Belastung, die ständige Schmerzen im Rücken und den Gelenken mit sich bringen, kann ich nur erahnen. Hoffen wir, dass es so bleibt.</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grenzenlose Vielfalt hat ihre Grenzen</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2008/04/19/grenzenlose-vielfalt-hat-ihre-grenzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 19:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[ <br> Nur ein Bruchteil des umfangreichen Internetangebots werden von den Deutschen tatsächlich genutzt. Nach einer Studie von SevenOne Interactive konzentriert sich der deutsche Durchschnittsuser auf acht Webseiten, die er regelmäßig besucht. Dabei traten in der repräsentativen Studie deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hervor. So rufen Männer...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br> <p>Nur ein Bruchteil des umfangreichen Internetangebots werden von den Deutschen tatsächlich genutzt. Nach einer Studie von SevenOne Interactive konzentriert sich der deutsche Durchschnittsuser auf acht Webseiten, die er regelmäßig besucht. Dabei traten in der repräsentativen Studie deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hervor.</p>
<p>So rufen Männer durchschnittlich 9,4 Seiten regelmäßig auf, während Frauen lediglich 6,1 Seiten regelmäßig besuchen. Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren legen mit 11,7 regelmäßig besuchten Websites die größte Vielfalt an den Tag. Jugendliche im Alter von 14-19 und junge Frauen im Alter von 14 bis 29 Jahren beschränken sich im Gegensatz dazu auf eine eingeschränkte Auswahl von nur 5,8 bzw. 5,7 Favoriten.</p>
<p>Es bleibt also eine trügerische Illusion, dass die schier grenzenlose Informations- und Unterhaltungsvielfalt im Netz auch in vollem Umfang genutzt wird.</p>
<p class="&quot;MsoNormal&quot;">Quelle: <a href="http://www.sevenoneinteractive.de" target="_blank">http://www.sevenoneinteractive.de/</a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum preisgekrönte Webseiten oft so schrecklich sind</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2008/04/17/warum-preisgekronte-webseiten-oft-so-schrecklich-sind/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 12:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[ <br> Auch wenn der Originalartikel &#8220;Why award-winning websites are so awful&#8221; schon etwas älter ist, ist er doch noch immer lesenswert. 2006 wurden 50 Web-Manager aus Dänemark befragt, auf welche Aspekte sie ihren Schwerpunkt legen. Sie nannten: Umsatzsteigerung, Kundenzentrierung, Benutzerfreundlichkeit, erfolgreiche Verkaufsabschlüsse und verbesserter Kundenservice. Am...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br> <p>Auch wenn der Originalartikel &#8220;<a href="http://www.gerrymcgovern.com/nt/2006/nt-2006-10-16-awards.htm" target="_blank">Why award-winning websites are so awful</a>&#8221; schon etwas älter ist, ist er doch noch immer lesenswert. 2006 wurden 50 Web-Manager aus Dänemark befragt, auf welche Aspekte sie ihren Schwerpunkt legen. Sie nannten:</p>
<ul>
<li>Umsatzsteigerung,</li>
<li>Kundenzentrierung,</li>
<li>Benutzerfreundlichkeit,</li>
<li>erfolgreiche Verkaufsabschlüsse und</li>
<li>verbesserter Kundenservice.</li>
</ul>
<p>Am unwichtigsten schätzten die dänischen Manager folgende Punkte ein:</p>
<p><!--[if !supportLists]--><span style="&quot;font-family:"><span><span> </span></span></span></p>
<p><!--[endif]--></p>
<ul>
<li>Kreditkartenbetrug,</li>
<li>mehr Flash,</li>
<li>Preise gewinnen mit der Homepage,</li>
<li>Wow-Faktor und</li>
<li>mehr Animation</li>
</ul>
<p><!--[if !supportLists]--><!--[if !supportLists]--><!--[if !supportLists]--><!--[if !supportLists]--></p>
<p class="&quot;MsoNormal&quot;">“Die Dänen verstehen, dass Webseiten für den Kunden gemacht werden müssen und nicht für das Unternehmen und sicher nicht für das Web-Team. Das Gefährlichste für Web Profis ist anzunehmen, dass das, was für SIE wichtig ist, automatisch auch FÜR DEN KUNDEN wichtig ist.”</p>
<p>Der Artikel und die vorgestellte Befragung spiegeln einmal mehr wieder, dass das Internet ein funktionaler, praktisch orientierter Ort ist. “Glänzende Oberflächen gewinnen Preise. Echter Inhalt gewinnt Kunden.”</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ab 25 nimmt Online-Fitness ab</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2008/04/11/ab-25-nimmt-online-fitness-ab/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 08:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irka Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[ <br> Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach. Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen liegt...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br> <p><em>Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach.</em></p>
<p>Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen liegt die größte aller Anwendergruppe, die der 25 bis 60jährigen. Sie werden meist als „Mainstream User“ charakterisiert. Genau deren Web-Verhalten und Online-Kompetenz stellte Nielsen in den Fokus seiner aktuellen Untersuchung. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass der Online-Alterungsprozess bereits mit 25 beginnt. Danach gilt: Umso älter ein Nutzer ist, umso länger braucht er, um sich auf einer Webseite zu orientieren und die gesuchten Informationen zu finden.</p>
<p>Laut Nielsen lässt sich dieser Fähigkeitsverlust sogar in Zahlen ausdrücken. So zeigen seine Untersuchungen einen jährlichen Leistungsverlust von 0,8 Prozent. Anders gesagt: Ein 40-Jähriger benötigt für die Bewältigung der gleichen Aufgabe acht Prozent mehr Zeit als ein 30-Jähriger. Überraschenderweise geht diese Verlangsamung der Leistungsfähigkeit nach Nielsen linear vor sich, sodass ein 50-Jähriger sechzehn Prozent mehr Zeit für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt, als ein 40-Jähriger. Dieser Online-Alterungsprozess verstärkt sich noch einmal zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.</p>
<p class="&quot;MsoNormal&quot;">
<p>Wer sich tiefer gehend mit diesem Thema beschäftigen will, findet unter <a href="http://www.nngroup.com/reports/seniors">http://www.nngroup.com/reports/seniors/ </a>und <a href="http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html">http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html </a>weitergehende Informationen.</p>
  ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.handspiel.net/magazin/2008/04/11/ab-25-nimmt-online-fitness-ab/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>41 Millionen Deutsche im Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 08:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[ <br> Laut der aktuellen Erhebung der AGOF &#8211; Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung, waren im dritten Quartal 2007 rund 41,3 Millionen Deutsche im Netz. Damit sind es fast so viele, wie die GEZ an Teilnehmern führt (42 Mio. 2006). Damit sind etwa 64% aller über 14-jährigen online. Von den...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <br> <p>Laut der aktuellen Erhebung der AGOF &#8211; Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung, waren im dritten Quartal 2007 rund 41,3 Millionen Deutsche im Netz. Damit sind es fast so viele, wie die GEZ an Teilnehmern führt (42 Mio. 2006). Damit sind etwa 64% aller über 14-jährigen online. Von den 14- bis 29-Jährigen sind bereits 93% im Netz. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es knap 80 Prozentl. Und unsere Silversurfer ab 50 sind mittlerweile mit 36,4 Prozent im Internet vertreten.</p>
<blockquote><p><span class="p">Auch die zentrale Rolle des Internet im Kaufentscheidungsprozess wirdin der neuen Welle der internes facts einmal mehr dokumentiert: Mit 96,7 Prozent (38,92 Mio.) informieren sich nahezu alle Onliner im Internet über Produkte. Führend bei der Online-Recherche sind Flug- und Bahntickets, Urlaubs- und Last-Minute-Reisen, Bücher, Hotels und Eintrittskarten. Und auch als zentraler Vertriebskanal hat sich Online nachhaltig etabliert: Über drei Viertel der Internetnutzer (79,7 Prozent bzw. 32,05 Mio.) haben in den vergangenen 12 Monaten Waren im Internet gekauft. Ganz oben auf der Online-Einkaufsliste stehen Bücher, Eintrittskarten, Flug- und Bahntickets, Mode oder Schuhe sowie Hotelbuchungen. Dabei gibt es häufig einen engen Zusammenhang zwischen der Online-Informationssuche und dem Online-Kauf: Bei Produkten wie kostenpflichtigen Lotteriespielen, Büchern, Mode oder Schuhen, Eintrittskarten sowie Flug- und Bahntickets wird mehr als jeder zweite Online-Informationssuchende zum Online-Käufer.</span></p></blockquote>
<p>Quelle: PM AGOF vom 31.01.2008 &#8211; <a href="http://agof.de/index.499.html" target="_blank">http://agof.de/index.499.html</a></p>
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		<title>Feedback E-Kiosk Präsentation Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 01:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[HANDSPIEL]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="525" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/ekiosk_berlin1-525x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ekiosk_berlin1" title="ekiosk_berlin1" /><br> Nach einer sehr aufwendigen Woche komme ich Endlich dazu ein Feedback zu unserer Berlin-Präsentation zu schreiben: Es war ein &#8220;fast&#8221; surrealer Erfolg! Sony Deutschland sollte sich ursprünglich präsentieren. Da diese sich jedoch nicht durchringen konnten, entschloss sich der Organisator kurzerhand zwei Startups und Preisträger präsentieren...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="525" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/ekiosk_berlin1-525x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ekiosk_berlin1" title="ekiosk_berlin1" /><br> <p>Nach einer sehr aufwendigen Woche komme ich Endlich dazu ein Feedback zu unserer Berlin-Präsentation zu schreiben: Es war ein &#8220;fast&#8221; surrealer Erfolg!</p>
<p>Sony Deutschland sollte sich ursprünglich präsentieren. Da diese sich jedoch nicht durchringen konnten, entschloss sich der Organisator kurzerhand zwei Startups und Preisträger präsentieren zu lassen. Wie bereits in vorherigen Blog-Beiträgen angekündigt, haben wir als Case Study den mobilen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe gewählt.</p>
<p><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/ekiosk_berlin2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-882" title="ekiosk_berlin2" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/ekiosk_berlin2.jpg" alt="" width="525" height="350" /></a></p>
<p><em>Foto: Torsten Strom</em></p>
<p>Warum ein &#8220;fast&#8221; surrealer Erfolg? Da kommen zwei &#8211; nahezu noch &#8211; Uniabsolventen auf die Bühne und erzählen einer Branche etwas von Kundenkommunikation vs. Technik. Denn das ist doch der wahre Kernnutzen der gesamten (Buzzword-Alarm) &#8220;E-Kiosk&#8221; und &#8220;Selfserving Services&#8221;: Kunden treten an eine interaktive Rechentechnik, um Dienstleistungen und Informationen zu erhalten. Sie kommen motiviert, in Gedanken versunken, gelaunt, negativen Erwartungen, einen Bedürfnis und vor allem wenig Konzentration an das interaktive Gerät. Wir starten mit denkbar schlechten Voraussetzungen mit der Kommunikation zwischen Kunde und Terminal. Und doch ist das &#8220;Überleben&#8221; jedes Terminals von seiner Akzeptanz und seiner Nutzung abhängig. Wie viel Energie sollte daher die Sicherung dieser schwierigen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine wert sein?</p>
<p>Mein eigener Vater war beispielsweise nicht in der Lage die &#8220;Barriere&#8221; Bildschirmschoner am mobilen Fahrkartenautomaten zu überwinden. Obwohl ich mich bei den ersten Entwürfen angeschickt habe es auch besonders einfach zu machen. An solchen realen Nutzerproblemen haben wir erkannt, dass die Intelligenz aller Fachkräfte einfach nicht ausreicht. &#8220;Systemfremde&#8221; Menschen ticken einfach völlig anders! Im Fall der Fahrkartenautomaten haben wir gezielt auf ältere Personen und Gelegenheitsnutzer zurückgegriffen, um den Realfall zu überspitzen und Barrieren schärfer zu sehen. Erst dieser starke Kontrast gibt mir die Sicherheit eine DAU-sichere Benutzung zu gewährleisten (&#8220;Dümmster anzunehmender User&#8221;).</p>
<p>Im Fall dieser Automaten behaupte ich: Die 4,5 Mio. Euro werden erst durch unsere Arbeit wirklich nutzbar. Die Kette dahinter ist bereits perfekt abgestimmt. Techniker haben jahrzehntelang Erfahrung gesammelt die Infrastruktur, Technik, Wartung, Updates und das Controlling perfekt auszubalancieren. An das &#8220;Teufelszeug&#8221; der Mensch-Kommunikation haben sie sich jedoch recht selten gewagt. Dabei ist es keine Magie, sondern klug eingesetzte Instrumente.</p>
<p>Auf der Veranstaltung haben wir sehr großes Interesse für unsere Arbeit bekommen. Viele Unternehmen mit sensationellen Ideen, zu denen unsere Usabiltiy-Arbeitsweise offenbar gut passt. Ich denke dort werden wir den ein oder anderen Erfolg rausholen.</p>
<p>An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Veranstalter Eckard Reimann: <a onclick="&quot;javascript:urchinTracker('/extlink/www.ercm.de');&quot;" href="http://www.ercm.de" target="_blank">www.ercm.de</a></p>
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