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	<title>HANDSPIEL.magazin &#187; Reportage</title>
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	<description>Das Magazin für Bedienbarkeit und Digitales.</description>
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		<title>10 Jahre „schnelles“ Wissen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 09:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/800px-Quadriga-verleihung-rr-021-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="800px-Quadriga-verleihung-rr-02" title="800px-Quadriga-verleihung-rr-02" /><br> Aus einem Spaßprojekt von Nupedia sollte sich später eine der populärsten Webseiten entwickeln. Wikipedia, das weltweit meistgenutzte Online-Nachschlagewerk feierte kürzlich ihr zehnjähriges Jubiläum. Nun ist es an der Zeit, über die Entstehung des Erfolgsprojekts von Jimmy Wales zu berichten. Der erste Vorreiter Die Idee einer...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/800px-Quadriga-verleihung-rr-021-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="800px-Quadriga-verleihung-rr-02" title="800px-Quadriga-verleihung-rr-02" /><br> <p>Aus einem Spaßprojekt von Nupedia sollte sich später eine der populärsten Webseiten entwickeln. Wikipedia, das weltweit meistgenutzte Online-Nachschlagewerk feierte kürzlich ihr zehnjähriges Jubiläum. Nun ist es an der Zeit, über die Entstehung des Erfolgsprojekts von Jimmy Wales zu berichten.</p>
<h2><strong>Der erste Vorreiter</strong></h2>
<p>Die Idee einer freien und öffentlichen Enzyklopädie im Internet existierte schon in den frühen 1990ern. Allerdings scheiterten die Umsetzungen schon meist an der Planung. Das erste ernst zu nehmende Projekt brachte der Internet-Unternehmer Jimmy Wales (auch bekannt unter „Jimbo Wales“) ans Licht. Finanziert über seiner Firma Bomis (ehem. Online-Anbieter für Unterhaltungs- und Erotikforen) rief er im März 2000 Nupedia ins Leben. Mitbegründer und Chefredakteur war der damalige Doktorand der Philosophie Larry Sanger.</p>
<p>Auf Basis einer englischsprachigen Online-Enzyklopädie ähnelte sich der Redaktionsprozess von Nupedia konventionell an bisherigen Enzyklopädien. Die von Fachautoren bearbeiteten Artikel in Nupedia wurden nur nach einer ausführlichen Prüfung – nach dem sogenannten Peer-Review Verfahren – veröffentlicht. Somit gewannen die Artikel zwar an Qualität, doch der bürokratische Aufwand war hoch und Nupedia entwickelte sich nur sehr langsam.</p>
<h2>Die ersten Schritte</h2>
<p>Auf Anraten von Freunden Larry Sangers, eine sogenannte Wiki-Software zu nutzen, startete Jimmy Wales eine Ergänzungsplattform namens Wikipedia, um das Vorhaben Nupedia schneller und flexibler zu gestalten. Wikipedia setzt sich aus dem hawaiischen „Wiki“ (dt. „schnell“) und aus dem englischen „Encyclopedia“ zusammen. Dank des Wiki-Systems konnten freie Autoren beliebig viele Artikel veröffentlichen und direkt online über den Browser bearbeiten. Dies war über Nupedia allerdings nur als „fun project“ angesehen.</p>
<div id="attachment_3796" class="wp-caption alignnone" style="width: 607px"><a rel="attachment wp-att-3796" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/22/10-jahre-%e2%80%9eschnelles%e2%80%9c-wissen/nupedia/"><img class="size-full wp-image-3796" title="nupedia" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/nupedia.jpg" alt="" width="597" height="806" /></a><p class="wp-caption-text">„Finally, we&#39;d like to announce a fun project loosely associated with Nupedia, Wikipedia. Have a look and write a paragraph or two!“</p></div>
<h2>Die erste Adresse</h2>
<p>Ab dem 15. Januar 2001 war das Wiki von Nupedia nun unter der eigenständige Adresse wikipedia.com zu erreichen. Dieses Datum gilt als die Geburtsstunde Wikipedias. Von nun an schossen die Artikel- und Nutzerzahlen in die Höhe und man hatte ein Stein ins Rollen gebracht, der nicht mehr aufzuhalten war. Die bisher nur englische Version von Wikipedia wurde noch bis Ende 2001 auf 18 Sprachen – darunter auch die deutsche Version – erweitert.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3797" href="http://www.handspiel.net/magazin/2011/02/22/10-jahre-%e2%80%9eschnelles%e2%80%9c-wissen/seite_bearbeiten1/"><img class="alignnone size-full wp-image-3797" title="Seite_bearbeiten1" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2011/02/Seite_bearbeiten1.png" alt="" width="334" height="107" /></a></p>
<h2>Die ersten Jahre</h2>
<p>Jimmy Wales&#8217; Entscheidung keinen Chefredakteur mehr zu beschäftigen, veranlasste Larry Sanger im Februar 2002 seine Mitarbeit bei Nupedia und Wikipedia zu beenden. Zur Bekanntgabe, dass Wikipedia keinen kommerziellen Zweck verfolge und werbefrei bleibt, wechselte wikipedia.com später zur nichtkommerziell assoziierten Top-Level-Domain „.org“ und ist somit seit 2002 unter wikipedia.org zu erreichen. Am 20. Juni 2003 gründete Jimmy Wales schließlich die Wikimedia Foundation, eine gemeinnützige Organisation, deren die Namensrechte übereignet wurden. Hierzu gehören auch weitere Ableger, unter anderen Wikibooks, Wikinews und Wiktionary. Der einst unerwartete Erfolg Wikipedias und deren Eigendynamik veranlasste Jimmy Wales letztendlich Nupedia im September 2003 abzusetzen.</p>
<h2>Die letzten Fakten</h2>
<p>Bis heute existiert Wikipedia in über 270 Sprachen und enthält über 11 Millionen Artikel. Die deutsche Wikipedia-Sammlung enthält seit Dezember 2009 mehr als eine Million Artikel und über drei Millionen Artikel in der englischsprachigen Version. Mit weltweit rund 400 Millionen Besuchern im Monat gehört Wikipedia.org zu den Top-Ten der meistbesuchten Websites.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/e/gXD1TRGafQ0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/e/gXD1TRGafQ0" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Bildquellen:</em></p>
<p><a href="http://www.wikipedia.org/">wikipedia.org</a></p>
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		<title>Designers Open 2007 in Leipzig</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2007/10/30/designers-open-2007-in-leipzig/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 10:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merian Teutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="525" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/img_4182-525x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="img_4182" title="img_4182" /><br> Jetzt am Wochenende vom 26. bis zum 28.10.2007 haben zum dritten Mal in Folge die Designers Open in Leipzig stattgefunden. Genauer gesagt im ehemaligen Kaufhaus am Brühl, im Volksmund auch &#8220;Blechbüchse&#8221; genannt &#8211; an sich schon ein polarisierendes Architekturhighlight. Ich habe es allerdings zum ersten...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="525" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/img_4182-525x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="img_4182" title="img_4182" /><br> <p><!-- s9ymdb:113 --></p>
<p>Jetzt am Wochenende vom 26. bis zum 28.10.2007 haben zum dritten Mal in Folge die Designers Open in Leipzig stattgefunden. Genauer gesagt im ehemaligen Kaufhaus am Brühl, im Volksmund auch &#8220;Blechbüchse&#8221; genannt &#8211; an sich schon ein polarisierendes Architekturhighlight.</p>
<p>Ich habe es allerdings zum ersten Mal zu den Designers Open geschafft. Auf 5000 m² wurde ein interessanter Querschnitt von jungen und etablierten Designern gezeigt &#8211; viel Mode- und noch mehr Produktdesign. Alles sehr nett anzusehen, aber überraschende Innovationen haben sich mir nicht erschlossen. Mir persönlich war es auch zu wenig Kommunikationsdesign. Aber man kann ja nicht alles haben &#8230;</p>
<p>Daher habe ich mich eher auf die Vorträge am Freitagnachmittag konzentriert. Von 14 bis 18 Uhr war Frau Heide Hackenberg, Design-Journalistin (AGD &#8211; Verband für Designer) dran. Sie sprach hauptsächlich über Aquisition und Abwicklung von Designaufträgen, Vergütung von Designleistungen und über das Urheberrecht. Zugeschnitten war der Vortrag für junge, unerfahrene Designer die gerade in die Selbstständigkeit starten. Also auch nicht wirklich was für mich, aber ein paar interessante Details waren doch dabei, z. B. der Durschnittsstundensatz von Designern: 76,- Euro &#8230; irgendwas mache ich falsch. Vier Stunden waren aber für die Abhandlung dieser Themen doch recht lang. Einige Längen waren nicht zu übersehen.</p>
<p>Mein absolutes Highlight war der Vortrag von Rayan Abdullah, Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (meine alte Hochschule), über &#8220;Wie baue ich eine Marke? Design als Marketininstrument&#8221;. Sehr spannendes Thema, locker und unterhaltsam verpackt. Eine sehr kurzweilige Stunde. Hat mich wieder dazu angeregt das Buch &#8220;CD &#8211; Corporate Design &#8211; Kosten und Nutzen&#8221; von Rayan Abdullah und Roger Hübner zu lesen, welches schon länger bei mir zuhause im Schrank steht. Ich habe es mir jetzt schon rausgelegt &#8230;</p>
<p><em>Abschließend noch einige Fotos von Stephan:</em></p>
<p><!-- s9ymdb:108 --><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4151.jpg"><img class="size-full wp-image-908 alignnone" title="img_4151" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4151.jpg" alt="" width="525" height="240" /></a></p>
<p><!-- s9ymdb:111 --><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4174-2.jpg"><img class="size-full wp-image-909 alignnone" title="img_4174-2" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4174-2.jpg" alt="" width="525" height="170" /></a></p>
<p><!-- s9ymdb:109 --><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4156.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-910" title="img_4156" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_4156.jpg" alt="" width="525" height="324" /></a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stephan aus dem Urlaub zurück &#8211; Brasilianische Medienbranche</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2007/10/01/der-blog-und-stephan-aus-dem-urlaub-zuruck-brasilianische-medienbranche/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[HANDSPIEL]]></category>
		<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.handspiel.net/blog/archives/68-guid.html</guid>
		<description><![CDATA[ <img width="535" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/rio1-535x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="rio1" title="rio1" /><br> An das Wetter hier muss ich mich erst wieder gewöhnen, dazu war der &#8220;Winter&#8221; in Brasilien einfach zu chic: 25-30° bei besten Sonnenschein. Dafür bringe ich frische Ideen in das herbstkühle Leipzig mit. Ich konnte es mir bei der Gelegenheit nicht entgehen lassen dort in...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="535" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/rio1-535x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="rio1" title="rio1" /><br> <p>An das Wetter hier muss ich mich erst wieder gewöhnen, dazu war der &#8220;Winter&#8221; in Brasilien einfach zu chic: 25-30° bei besten Sonnenschein. Dafür bringe ich frische Ideen in das herbstkühle Leipzig mit.</p>
<p>Ich konnte es mir bei der Gelegenheit nicht entgehen lassen dort in Kontakt mit einigen Grafik- und Multimediaagenturen zu kommen. Einerseits um an kulturell außergewöhnliche Layouts ran zu kommen, andererseits um Gedanken und Ideen über die unterschiedlichen Märkte und Möglichkeiten auszutauschen. Letztendlich war beides produktiv &#8211; der Urlaub und die Gespräche mit den Agenturen. Insgesamt ist die Multimediakultur dort ein emotionaler und verspielter als in Deutschland &#8211; und wirkt daher auch innovativer. Auch in Kaufhäusern und Restaurants wird wesentlich mehr auf TFTs und Flash gesetzt als hier. Dagegen ist die Qualität nicht so ausgefeilt wie in Deutschland</p>
<p>Besonders interessant war eine Agentur die reichlich Erfahrung mit interaktiven Kammera-Tracking hat. D.h. Werbeanzeigen und digitale Schaufenster die mit Passanten und Kunden interagieren können. Eine Technik die zwar schon seit Jahren möglich ist, wir hier in Deutschland aber noch kaum einsetzen.<br />
Der ganze Einsatz von Flash hat auch seltsame Stilblüten hervorgebracht. Eine Agentur bietet beispielsweise ein Flashframework an, dass vollständig Google-kompatibel ist &#8211; und es funktioniert gut! Das ganze ist so gelöst das die Inhalte wie üblich per HTML in den Browser geladen werden und bei neuen Seiten diese Inhalte per AJAX aktualisiert werden. Der Trick dabei ist, dass Flash als HTML-Parser eingesetzt wird und seine Inhalte von eben diesen HTML-Inhalten bekommt. Das erinnert mich ein wenig an die Umwege die 2000 noch wegen Netscape 4.7 und Internetexplorer 4 gemacht werden mussten.</p>
<p>Was mir auf der Reise nicht entgehen konnte:</p>
<p><!-- s9ymdb:90 --><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/rio2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-951" title="rio2" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/rio2.jpg" alt="" width="535" height="285" /></a></p>
<p><em>Ein echter Blüthner (Leipziger Hersteller) im Museu Imperial in Petropolis</em></p>
<p><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/rio3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-954" title="rio3" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/rio3.jpg" alt="" width="535" height="357" /></a></p>
<p><em>World Cup Super Star &#8211; Ein Grafitti in einen der Favelas</em></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tage des offenen City-Tunnels &#8211; Werbung für ein Megaprojekt</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2007/09/04/tage-des-offenen-city-tunnels-werbung-fur-ein-megaprojekt/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 20:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web und Interaktives]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.handspiel.net/blog/archives/64-guid.html</guid>
		<description><![CDATA[ <img width="220" height="147" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/wlp2_900pxbreiteserendipitythumb.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="wlp2_900pxbreiteserendipitythumb" title="wlp2_900pxbreiteserendipitythumb" /><br> Die Leipziger konnten dieses Wochenende endlich Ihren umstrittenen Tunnelbau beschnuppern. Die Agentur omniphon hat dieses Event organisiert und dabei auch Führungen in einer der Stationen und durch einen Tunnelabschnitt organisiert. HANDSPIEL war vor Ort &#8211; und beeindruckt. Weniger ob des Bauwerks, da wir das Projekt...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="220" height="147" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2009/02/wlp2_900pxbreiteserendipitythumb.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="wlp2_900pxbreiteserendipitythumb" title="wlp2_900pxbreiteserendipitythumb" /><br> <p><!-- s9ymdb:85 --></p>
<p>Die Leipziger konnten dieses Wochenende endlich Ihren umstrittenen Tunnelbau beschnuppern. Die Agentur omniphon hat dieses Event organisiert und dabei auch Führungen in einer der Stationen und durch einen Tunnelabschnitt organisiert.<br />
HANDSPIEL war vor Ort &#8211; und beeindruckt. Weniger ob des Bauwerks, da wir das Projekt seit 2003 mit betreuen, sondern aufgrund des Marketingeffektes.</p>
<p><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_8546serendipitythumb.jpg"></a><a href="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_8546serendipitythumb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-960" title="img_8546serendipitythumb" src="http://magazin-admin.handspiel.org/wp-content/uploads/2009/02/img_8546serendipitythumb.jpg" alt="" width="220" height="147" /></a>Der Leipziger City-Tunnel ist ein Bau, mit dem das S-Bahnnetz unter die Innenstadt gelegt wird und damit der Stadt- und Umland-ÖPNV kräftig aufgewertet wird. Viele Bewohner der Stadt sehen das Projekt immer noch sehr skeptisch. Auch die zahlreichen Marketingmaßnahmen konnten daran nur wenig ändern. Was hier nun am Wochenende passiert ist, war etwas anderes: Etwa 10.000 Leipziger haben sich in den Untergrund begeben, die rießige Tunnelbohrmaschine bewundert und dei erste Riesenröhre erlaufen. So wissbegierig wie die Leute sind, haben sie den Bauleuten jedes Wort, jede Erklärung aufgesaugt. Damit konnten Sie die beeindruckende Dimension des Projektes spüren und sich ein wenig mehr vorstellen, wie es 2012 ist in Leipzig U-Bahn zu fahren.</p>
<p>Ich finde das Projekt für Leipzig spektakulär. Die Innenstadt etabliert sich immer mehr als Ausflugs- und Einkaufsziel für 2 Mio. Menschen im Umland. Dafür investieren die Großkonzerne zur Zeit wie wild auf eigenes Risiko &#8211; viel mehr als die Kaufkraft aktuell abdecken kann. Mit der S-Bahn-Erschließung der Innenstadt wird auch das Anreisen wesentlich einfacher im Vergleich zu Einkaufsparks oder in Nachbarregionen. 2 Mio. potentielle Käufer erreichen innerhalb von 30 Minuten den Leipziger Marktplatz, sie fallen dort gleich in die Verkaufsregale von Breuniger (eigener Zugang im Untergeschoss).</p>
<p>Ein zweiter Fakt kommt hinzu: Der zur Zeit tote Bereich im Süden der Innenstadt, Wilhelm-Leuschner-Platz, wird enorm aufgewertet. Hier ist noch ein ungenutztes Areal, was durch die dritte Station auf hoch attraktiv wird. Beispielsweise für einen Innenstadt nahen Bürokomplex, Stadthalle oder ähnlichem.</p>
<p>Und der dritte Fakt ist: Der Leipziger ÖPNV wird stark verbessert. Neben dem guten Netz von Bussen und Bahnen wird endlich das Rand-S-Bahn-System richtig attraktiv. Damit kommen wir der autoarmen und gleichzeitig schnell erreichbaren Stadt ein großes Stück näher. Ich brauche dann keinen Parkplatz in der Innenstadt mehr, ich steige dann vor dem Rathaus aus der S-Bahn.</p>
<p>Die &#8220;U-Bahn&#8221; wird in Leipzig viel bewegen, mehr als sich viele jetzt vorstellen können. Die Situation wird 2012 eine komplett neue sein. Die Leipziger werden sich auf die Schulter klopfen, sich als innovative Heldenstadt feiern, Herr/Frau Bundeskanzler lobt den Aufbau-Ost und der Ministerpräsident vom Innovationsland Sachsen.</p>
<p>P.S.: Selbstverständlich wird beim Probebetrieb etwas schief gehen.</p>
  ]]></content:encoded>
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