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	<description>Das Magazin für bedienbare Anwendungen.</description>
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		<title>Apples Trackpad und die Zukunft der Eingabemedien</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Touch]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="245" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/companion_20100727-640x245.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="companion_20100727" title="companion_20100727" /><br> Apple hat sein Magic Trackpad vorgestellt. Keine Revolution, sondern solide, bewährte Technik: Bluetooth, 4-Finger-Multitouch und Gestensteuerung.   ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="245" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/companion_20100727-640x245.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="companion_20100727" title="companion_20100727" /><br> <p>Apple hat sein Magic Trackpad vorgestellt. Keine Revolution, sondern solide, bewährte Technik: Bluetooth, 4-Finger-Multitouch und Gestensteuerung.</p>
<p>Gibt&#8217;s schon? Ja. <a title="Wacom Bamboo Produktvorstellung" href="http://www.wacom.eu/index2.asp?pid=294&amp;lang=de&amp;spid=1" target="_blank">Wacom</a> bietet seit Jahren mit dem Bamboo Multitouch und Gestensteuerung unter $100, für einen geringen Aufschlag sogar mit Stift als günstiges Zeichentablet.</p>
<p>Klar, Apples Pad ist viel schöner und dank Funkverbindung auch eleganter in der Anbindung, aber mangels Pen-ability fast ein Rückschritt. Weshalb sollte es eine Meldung wert sein?</p>
<p>Das Trackpad ist ein Wegweiser. Apple rüstet seine Desktopsysteme mit Gestensteuerung aus und verringert mal wieder die Anzahl an Buttons. Die Bedienung der Macs kann wieder einheitlich werden und Anlauf holen zum nächsten großen Sprung.</p>
<p>Wohin? <a title="10/GUI bei YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=tf03YBxCyGI&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Die Präsentation von 10/GUI</a> ist eine mögliche Antwort: Der völlige Verzicht auf vordefinierte Eingabeflächen, 10-Finger-Toucheingabe und intensive Gestensteuerung.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tf03YBxCyGI?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tf03YBxCyGI?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In seinem Blogartikel skizziert <a href="http://gizmodo.com/5598828/apple-magic-trackpad-the-beginning-of-the-end-for-mac-os-x?skyline=true&amp;s=i">Jesus Diaz</a>, wie Apple dorthin gelangen wird.</p>
<p><a title="Quelle: Jesus Diaz" rel="attachment wp-att-2584" href="http://www.handspiel.net/magazin/2010/09/02/apples-trackpad-und-die-zukunft-der-eingabemedien/500x_apple-wireless-keyboard-pad_02-3/"><img class="alignnone size-full wp-image-2584" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/500x_apple-wireless-keyboard-pad_022.jpg" alt="" width="500" height="393" /></a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Weichen in Richtung Enterprise 2.0 stellen</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/08/30/die-weichen-in-richtung-enterprise-2-0-stellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/weichen1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="weichen" title="weichen" /><br> Gastartikel von Prof. Dr. Gerald Lembke, Dr. Kraus &#38; Partner 8.06.2010 – Wie können wir die Web 2.0-Technologie für unseren Erfolg nutzen? Und: Wie können wir uns zum Enterprise 2.0 entwickeln? Mit diesen Fragen befassen sich zurzeit viele Unternehmen und finden nur schwer eine Antwort. Denn bei...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/weichen1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="weichen" title="weichen" /><br> <p><strong>Gastartikel von Prof. Dr. Gerald Lembke, Dr. Kraus &amp; Partner</strong></p>
<p>8.06.2010 – Wie  können wir die Web 2.0-Technologie für unseren Erfolg nutzen? Und: Wie  können wir uns zum Enterprise 2.0 entwickeln? Mit diesen Fragen befassen  sich zurzeit viele Unternehmen und finden nur schwer eine Antwort. Denn  bei den vom Web 2.0 inspirierten Veränderungen im Unternehmen steht  neben der Struktur auch die Unternehmenskultur auf dem Prüfstand.</p>
<p>Verfolgt man die aktuelle Diskussion, wie Unternehmen die Web 2.0-Technologie für  sich nutzen können, fällt auf: Sie weist Parallelen zur  Wissensmanagement-Diskussion um die Jahrtausendwende auf. Geändert hat  sich seitdem in den meisten Unternehmen wenig. Weder wandelte sich ihre  Kultur, noch ist die Herausforderung, Wissen zu organisieren, gelöst.</p>
<p>Und nun kommt das Web 2.0 und die Unternehmen sollen sich zu  Enterprise 2.0 entwickeln? Verständlich, dass sich manch Manager diesem  Thema mit Vorbehalten nähert. Trotzdem führt in den Unternehmen kein Weg  an einer Beschäftigung mit den Fragen vorbei:</p>
<ul>
<li>Inwieweit 	verändert die Web 2.0-Technologie unser Umfeld? Und:</li>
<li>Inwieweit 	können, wollen oder müssen wir sie sogar für unseren Erfolg 	nutzen?</li>
</ul>
<p>Denn  bereits heute nutzen 98 Prozent der 15- bis 29-Jährigen das Social Web  ganz selbstverständlich als Kontakt- und Informationsquelle – unter  anderem, weil sie an diesen Mit-mach-Technologien der unkontrollierte  sowie herrschaftsfreie Austausch von Informationen fasziniert. Und diese  jungen Männer und Frauen sind nicht nur die Kunden der Unternehmen von  morgen, sie auch deren künftige Mitarbeiter – soweit sie nicht bereits  auf deren Gehaltslisten stehen.</p>
<p>Wenn es um das Thema Social Media geht, treffen zwei Weltbilder aufeinander:</p>
<ul>
<li>ein 	mechanistisch deterministisches Weltbild, vertreten durch die 	meisten Unternehmen, und</li>
<li>ein 	liberal-egoistisch orientiertes Weltbild, vertreten durch die 	(meist) jüngeren Mitarbeiter und Kunden der Unternehmen.</li>
</ul>
<p>Durch  das Aufeinander-Treffen dieser beiden Mentalbilder ist in vielen  Unternehmen eine anhaltende Veränderungsdynamik entstanden.</p>
<p><strong>Change Management wird Standard</strong></p>
<p>In  den Unternehmen verlieren die klassischen, hierarchischen  Organisationskonzepte zunehmend ihre integrierende und steuernde  Wirkung. Denn sie waren die Antwort auf eine arbeitsteilig organisierte  Gesellschaft. Heute repräsentieren sie in ihrer Starrheit das  Gegenkonzept zur gesellschaftlichen Realität und befördern bei vielen  Mitarbeitern ein Gefühl von Sinnlosigkeit, das aus einer Diskrepanz  zwischen individuellen Erwartungen und strukturellen Bedingungen  entsteht.</p>
<p>Hieraus erwächst ein Veränderungsdruck auf die Unternehmen, bei dem  es nicht mehr darum geht, Routinen neu zu organisieren, sondern  Offenheit und Flexibilität zu initiieren. Veränderung wird sozusagen zum  organisationalen Standard. Denn das wirtschaftliche Überleben in der  Moderne hängt entscheidend vom Potential zur Erneuerung ab.</p>
<p>Innovativ werden Mitarbeiter aber nur, wenn sie sich mit dem  Unternehmen identifizieren. Das setzt voraus, dass ihre Ressourcen  wahrgenommen und adäquat eingesetzt werden. Üblicherweise folgen die  Strukturen in den Unternehmen aber nicht den Möglichkeiten der  Mitarbeiter. Die Mitarbeiter passen sich vielmehr in die bestehenden  unflexiblen Strukturen ein. Arbeiten unter diesen Bedingungen macht für  immer weniger Mitarbeiter Sinn. Eine als sinnlos empfundene Arbeit  stiftet aber weder Identifikation, noch Motivation, und sie ist somit  auch weder innovativ noch auf Dauer produktiv. Daraus folgt: Eine  moderne Unternehmensorganisation muss variable Strukturen besitzen. Die  Anpassungsleistung muss sich von den Mitarbeitern auf die Strukturen  verschieben – und genau das geschieht bei der Entwicklung von  Unternehmen zum Enterprise 2.0.</p>
<p><strong>Auf dem Weg zur Hypertext-Organisation</strong></p>
<p>Offene  organisationale Strukturen unterliegen latent der Gefahr, die  Mitglieder der Organisation nur noch gering ins Gesamtsystem zu  integrieren. Deshalb kommt bei der Entwicklung zum Web 2.0-Unternehmen  der gemeinsam geteilten Wertebasis, also der Unternehmenskultur eine  zentrale, strukturgestaltende Funktion zu.</p>
<p>Studienergebnisse zeigen: Offene lernende Systeme eignen sich nicht  für alle Arten von Arbeiten. Für Routinearbeiten sind hierarchische  Strukturen mit festgelegter disziplinarischer und fachlicher Führung die  bessere Wahl. Erst die Projektarbeit, also die Arbeit außerhalb  gewohnter Bahnen, wird von hierarchischen Strukturen behindert. Deshalb  lautet in vielen Unternehmen die zentrale Frage: Wie können wir in  unserer Organisation hierarchische Strukturen zum Erfüllen von  Routinearbeiten und offene, netzwerkartige Strukturen zum Wahrnehmen von  Aufgaben, die ein hohes Maß von Kreativität, Flexibilität und  Kooperation erfordern, verknüpfen? Ein Konzept hierfür ist die  Hypertext-Organisation.</p>
<div>
<dl>
<dt><img src="http://www.business-wissen.de/uploads/pics/Hypertext.gif" border="0" alt="" width="400" height="294" /></dt>
<dd>Quelle: Lembke/Reinfeldt 2007</dd>
</dl>
</div>
<div><!-- --></div>
<div>
<p>Eine  Hypertext-Organisation versteht sich als netzartige Struktur von  logischen Verbindungen, innerhalb derer unterschiedliche Perspektiven,  Sichtweisen und somit auch Verlinkungen zu einem spezifischen Thema  abgefragt werden können. Analog zum Aufbau des Internets ist eine  Hypertext-Organisation eine Ansammlung hochgradig komplexer, miteinander  verlinkter Hypertexte, die in ihrem Aufbau verlinktes oder verknüpftes  Wissen mit beliebiger Komplexitätssteigerung möglichst redundanzfrei zur  Verfügung stellen.</p>
<p>Hierzu vereint die Hypertext-Organisation drei Ebenen miteinand</p>
<ol>
<li>Es 	gibt weiterhin die klassische Geschäftssystemebene mit klaren 	hierarchischen Strukturen für routinisierte Tätigkeiten.</li>
<li>Daneben  	existiert eine „offene“ Projektebene, hochgradig innovativ, mit 	 geringer hierarchischer Zuordnung, aber klaren fachlichen Zielen.</li>
<li>Zwischen  	den Ebenen findet, je nach Projekt- sowie Verwaltungs- oder 	 Routineaufwand, ein personeller Austausch statt. Die gemeinsame 	Basis  bildet das geteilte Wissen, das über moderne 	Kommunikationsmittel zur  Verfügung gestellt wird, zum Beispiel in 	Form eines inter- oder  intranetgestützten Datenbanksystems.</li>
</ol>
<p>Da alle Ebenen logisch  miteinander verknüpft sind, entsteht im Idealfall ein dynamischer  Wissenskreislauf, der zum einen den Zusammenhalt zwischen freier,  innovativer Projektarbeit und routinisierter Verwaltungsarbeit  garantiert, zum anderen Informationsdefizite verhindert.</p>
<p>Die Vorzüge dieser Organisationsform lassen sich im Hinblick auf Enterprise 2.0-Perspektiven wie folgt klassifizieren:</p>
<ol>
<li>Ressourcen  	können, je nach Anforderung, Auftragslage und Umweltbedingung, 	 entweder von der Geschäftssystemebene als Routine entlang 	 standardisierter Verfahren erarbeitet werden, oder es werden auf der 	 Projektebene neue, innovative Wege der Ressourcenbeschaffung 	evaluiert.</li>
<li>Mitarbeiter  	können ihr Know-how und ihre Informationsbasis, die immer stärker 	 durch soziales Medienengagement entwickelt und ausgebaut wird, 	 einbringen</li>
<li>Soziales 	Medienengagement der Mitarbeiter kann an existierende 	Routineprozesse anschlussfähig gemacht werden.</li>
<li>Das  	Unternehmen entwickelt mit dieser Organisationsform seine Kultur und 	 öffnet sich operational gesellschaftlich-sozialen Entwicklungen.</li>
</ol>
<p>Eine  solche Organisationsform beinhaltet also beides: klare, hierarchische  Strukturen und eine dauerhaft „offene“ Struktur mit lose verbundenen,  prozessorientierten Arbeits- oder Projektgruppen, die neue, innovative  Potentiale erschließen. Bewähren sich diese neuen Produkte oder  Prozesse, werden sie als standardisierte Abläufe in den stärker  hierarchisch organisierten Geschäftsprozess integriert.</p>
<p><strong>Vorab den Reifegrad bestimmen</strong></p>
<p>Der  Aufbau einer Hypertextorganisation ist ein langwieriger Prozess, der  hohe Anforderungen an die Organisation und ihre Mitglieder stellt.  Deshalb sollte vor dem Start entsprechender Initiativen der Reifegrad  des Unternehmens bestimmt werden. Nach Schönefeld lassen sich in der  Entwicklung von Organisationen fünf Reifegrade unterscheiden:</p>
<table style="height: 335px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="7" width="497">
<col width="43"></col>
<col width="257"></col>
<col width="250"></col>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="43"><strong>Reife-Nr.</strong></td>
<td width="257"><strong>Reifegrad</strong></td>
<td width="250"><strong>Aktivität</strong></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">1</td>
<td width="257">das 			klassische Unternehmen</td>
<td width="250">kein 			Einsatz sozialer Software</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">2</td>
<td width="257">das 			„soziale Technologien nutzende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Piloteinsätze 			sozialer Software</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">3</td>
<td width="257">das 			„soziale Technologien integrierende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Transformation 			der Zusammenarbeit</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">4</td>
<td width="257">das 			„partizipierende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Anpassung 			des gesamten Unternehmens</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">5</td>
<td width="257">das 			„sich öffnende“ Unternehmen</td>
<td width="250">Innovation 			als Wertschöpfung von Geschäftsmodellen</td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="43">6</td>
<td width="257">das 			„vernetzte“ Unternehmen</td>
<td width="250">kundenzentrierte 			Wachstumsgestaltung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die  meisten Unternehmen befinden sich in der Reifegradkategorie  „klassisches Unternehmen“ oder „’soziale Technologien nutzendes’  Unternehmen“. Reifegrade höherer Ordnung findet man vor allem in der  Dienstleistungsbranche und hier vor allem bei IT- und Webunternehmen  finden.</p>
<p>Ist der Reifegrad bestimmt, können hieraus Entwicklungsziele und  hieraus wiederum Maßnahmen und Ressourcenanforderungen abgeleitet  werden. Anschließend können erste Pilotprojekte gestartet und daraus  erste Erfahrungen abgeleitet werden, sodass ein Lernprozess initiiert  wird.</p>
<p><strong>Das Entstehen von Wissensnetzwerken fördern</strong></p>
<p>Die  Entwicklung zum Web 2.0-Unternehmen bringt eine Veränderung der  Zusammenarbeit mit sich. Also muss sich auch das Führungsverständnis  wandeln. Das Management muss die neuen Formen der Kommunikation und  Zusammenarbeit zunächst als sinnvoll erachten, dann die relevanten  Entscheidungen treffen und schließlich die Mitarbeiter auf die neuen  Aufgaben vorbereiten – eine Aufgabe, die insbesondere an das mittlere  Management hohe Herausforderungen stellt.</p>
<p>Die durch die sozialen Techniken des Web 2.0 geförderte  Zusammenarbeit und informelle Kommunikation lässt sich in Form von  Wissensnetzwerken visualisieren und mittels Netzwerkanalysen untersuchen  und evaluieren. Wissensnetzwerke sind Gemeinschaften in Organisationen,  in denen der Wissens- und Informationsaustausch gezielt gefördert wird  und in denen an Lösungsfindungen für unternehmerische Probleme  gearbeitet werden kann. Ihre Kennzeichen sind eine hohe Dynamik,  räumlich/zeitlich verteiltes und abteilungsübergreifendes Arbeiten sowie  offenes, themenzentriertes Denken und Arbeiten. Wissensnetze definieren  sich durch gemeinsame Werte oder Ziele. Sie dienen nicht einem  wertfreien Informationsaustausch, sondern stärken die Fähigkeit zu  Forschung, Entwicklung und Kommunikation der Beteiligten auf der  Grundannahme: Die Gesamtheit ist mehr als die Summe der Einzelnen.</p>
<p><strong>Die Mitarbeiter zur Wissensstrukturierung befähigen</strong></p>
<p>Im  Enterprise 2.0 müssen die Mitarbeiter ein persönliches  Wissensmanagement betreiben, das darauf abzielt, Wissensbestände und  Lernprozesse eigenverantwortlich zu handhaben. Hierfür benötigen sie ein  Bündel von Kompetenzen; des Weiteren Instrumente zum Strukturieren und  Ordnen von individuellen Wissensbeständen, damit sie die Verantwortung  dafür übernehmen können, was sie wissen und wen sie kennen. Den  Mitarbeitern muss also ein Koffer mit Tools zur Verfügung gestellt  werden, mit denen sie unter anderem auch Kontakte zu Kollegen und  (Noch-nicht-)Kunden managen können. Ob und wie die Mitarbeiter in diesen  Netzwerken mit Unternehmenswissen umgehen dürfen und sollen, ist eine  Frage der (gewünschten) Unternehmenskultur. Als Maßstab kann hierbei vor  allem die Unternehmens-Policy amerikanischer Unternehmen dienen, die  der Nutzung der Social Media Tools meist offener gegenüberstehen als  deutsche Unternehmen. Diese Policies sind sehr individuell. Deshalb  können Unternehmen sie nicht einfach übernehmen – auch weil die  Entscheidungen, die in einer Policy dokumentiert sind, die kulturelle  Wertestruktur des jeweiligen Unternehmens widerspiegeln.</p>
<p>Unternehmen präferieren für die Organisation von Mitarbeiterwissen  häufig schnelle und kostengünstige Lösungen – zum Beispiel Blogs und  Wikis. Denn ihre technische Integration ist kein Problem. Eine weit  größere Herausforderung stellt das Erstellen des Nutzungskonzepts im  Unternehmen und die Motivation der Mitarbeiter zur täglichen Umsetzung  dieses Konzeptes dar.</p>
<p>Ein Nutzungskonzept sollte folgende Fragen beantworten:</p>
<ol>
<li>Welches 	Ziel verfolgt das Unternehmen zum Beispiel mit dem Wiki und welchen 	Nutzen soll es dessen Mitarbeitern/Kunden bieten?</li>
<li>Welcher 	Inhalt soll eingestellt werden?</li>
<li>Wer 	stellt diesen Inhalt ein?</li>
<li>In 	welchen Intervallen und aus welchen Anlässen soll Inhalt 	eingestellt werden?</li>
<li>Dürfen 	Inhalte von Dritten redigiert werden? Wenn ja, welche?</li>
<li>Welche 	„Belohnungen“ und „Bestrafungen“ gibt es für das 	(Nicht-)Einstellen von Inhalten?</li>
</ol>
<p>Beim  Erstellen des Nutzungskonzepts gilt das bekannte Primat: Betroffene zu  Beteiligten machen. Das Unternehmen kann zum Beispiel eine Task-Group  von Mitarbeitern einrichten, die unter externer Expertenmoderation einen  Entwurf erstellt, den sie dem Top-Management vorstellt. Diese  Policy-Skizzen müssen dann konkretisiert werden. Werden sie von  Top-Management, Führungskräften und Mitarbeitern akzeptiert, kann ein  Changeprozess in Gang gesetzt werden, der einer internen  Wissensstrukturierung den Weg ebnet.</p>
<p><strong>Ein neues Führungsverständnis entwickeln</strong></p>
<p>Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung zum Enterprise 2.0 spielen die  Führungskräfte, denn sie sind die Träger und Multiplikatoren der  Erfolgsfaktoren „Offenheit“ und „Vertrauen“. Letztlich stehen die  Unternehmen vor der Herausforderung, bei ihren Führungskräften  Denkstrukturen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, Träger und  Multiplikatoren der nötigen Offenheit und des erforderlichen Vertrauens  in die Organisation und deren Kommunikationswelt zu sein. Dies kann zum  Beispiel dadurch geschehen, dass die Führungskräfte selbst erste  Enterprise 2.0-Initiativen starten – zum Beispiel ein Wiki für die  Mitarbeiter ihres Bereichs. Die Führungskräfte sollten zudem mit ihren  Mitarbeitern eine Policy entwickeln, die den Umgang mit Offenheit und  Vertrauen regelt. Agenturen können hierbei Unterstützer in technischen  und grafischen Fragen sein. Doch sie können nicht die Rolle der  Changebegleiter übernehmen, die in diesem Prozess zwingend nötig sind.</p>
<p>Die Rolle der Führungskräfte verändert sich in Web 2.0-Unternehmen  hin zu mehr Leadership. Die Führungskräfte müssen sich in Richtung  pragmatischer Sinnstifter und Vernetzer entwickeln, die beim Bewältigen  der aus dem Changeprozess resultierenden Herausforderungen stets auch  das originäre Geschäft des Unternehmens vor Augen haben. Im Enterprise  2.0 legt die Führungskraft die Routine ihrer Arbeit mithilfe sozialer  Software offen. Das setzt Führungspersönlichkeiten voraus, die keine  Angst vor Offenheit und nichts zu verbergen haben.</p>
<p><strong>Netzbasierte Sozialkompetenzen fördern</strong></p>
<p>Schon  lange beschäftigen sich Unternehmen mit  der Frage des Nutzens oder der  Usability von IT-Systemen. Dabei  vergessen sie oft, dass Menschen die  Nutzer dieser Systeme sind und mit  ihnen interaktiv arbeiten sollen  (Mensch-Maschine-Interaktion). Mit der  Nutzung der sozialen Systeme in  Unternehmen gewinnt diese Frage eine  neue Brisanz. Denn nun sollen die  Mitarbeiter über diese Systeme  miteinander arbeiten. Hieraus ergeben  sich hohe Anforderungen an die  Usability. Zugleich erwachsen hieraus  Kompetenzanforderungen an die  Mitarbeiter und Führungskräfte. Diese  werden oft unterschätzt.  Entsprechend viele Projekte sind schon an den  mangelnden netzbasierten Sozialkompetenzen gescheitert.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Die  angestellten Betrachtungen zum Thema Enterprise 2.0 mögen manche  Entscheider zunächst lähmen. Denn die Anforderungen sind komplex und  stark voneinander abhängig. Zudem sind die Budgets nicht eingrenzbar und  der Erfolg der Maßnahmen nur schwer nachweisbar.</p>
<p>Deshalb zeichnet sich bei diesem Thema in vielen Unternehmen eine  ähnlich kategorische Pro- oder Contra-Entscheidung ab, wie bei  vergleichbaren Themen der lernenden Organisation. Historische  Erfahrungen zeigen jedoch: Tiefe strukturelle Entwicklungen von  Unternehmen haben stets lange Inkubationszeiten. Denn hierfür müssen  Menschen in den engen Unternehmenskorsetten zunächst gesellschaftliche  und soziale Entwicklungen wahrnehmen und für sich Anpassungsstrategien  entwickeln. Und diese individuell verankerten Handlungsmuster stellen  dann den Nährboden für organisationale Entwicklungen dar.</p>
<p>Von diesem Punkt sind die meisten Unternehmen weit entfernt. Daher  macht es aktuell meist wenig Sinn, umfassende Enterprise 2.0-Konzepte  für Unternehmen zu entwickeln. Sinnvoller ist es, gezielt und dauerhaft  Impulse im sozialen System Unternehmen zu setzen. Kleine Injektionen  erzeugen oft größere Wirkungen im Hinblick auf eine nachhaltige  Unternehmensentwicklung als umfassende Reorganisationen.</p>
<p>Wie groß die Injektionsnadel sein muss und welcher Wirkstoff der  richtige ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Denn letztlich  sollte der Reifegrad des Unternehmens der Ausgangspunkt für alle  Enterprise 2.0-Aktivitäten sein.</p>
<div><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://www.business-wissen.de/uploads/pics/Lembke_Gerald_Prof_Dr.jpg" alt="Prof. Dr. Gerald Lembke" width="100" height="150" /></div>
<p><strong><br />
Über den Autor</strong></p>
<p>Prof. Dr. Gerald Lembke leitet den Studiengang Digitale Medien mit  Schwerpunkt Medienmanagement &amp; Marketing an der Dualen Hochschule  Baden-Württemberg in Mannheim und ist Associate bei der  Unternehmensberatung Dr. Kraus &amp; Partner.</p>
</div>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geräte mit Kraft der Gedanken steuern &#8230;</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/08/20/die-kraft-der-gedanken/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 13:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bedienbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/headset1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="headset" title="headset" /><br> Emotive stellte dieser Tage bei TEDtalks ein Headset vor, dass die Hirnaktivitäten messen kann. Solcherlei Geräte werden von eifrigen Psychologiestudenten schon seit langem verwendet, um nachzuweisen, dass lustige Filme bestimmte Hirnregionen anregen oder der Konsum von Egoshootern die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht. Am Besten lassen sich diese...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/headset1-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="headset" title="headset" /><br> <p>Emotive stellte dieser Tage bei TEDtalks ein Headset vor, dass die Hirnaktivitäten messen kann.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fVhggGSjXVg?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fVhggGSjXVg?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Solcherlei Geräte werden von eifrigen Psychologiestudenten schon seit langem verwendet, um nachzuweisen, dass lustige Filme bestimmte Hirnregionen anregen oder der Konsum von Egoshootern die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht. Am Besten lassen sich diese Dinge als klebrige Haarnetzen mit Saugfüßen und Dutzenden Kabeln beschreiben. Sie sind aufwendig anzubringen, benötigen Kontaktflüssigkeiten, die zum Haarewaschen nötigen und sind in der Anschaffung überaus kostspielig.</p>
<p>Emotives Headset ist frei von diesen Problemen. Es arbeitet über Funk, wird einfach aufgesetzt und bietet eine selbstlernende Software.  In der Präsentation stellt Firmengründerin Tan Le den Lernprozess vor, bei dem der Proband einfache Interaktionen &#8220;denken&#8221; sollte, deren Hirn-Aktivitäts-Signatur (Wortschöpfung des Autoren!) durch das Gerät aufgezeichnet und später verwendet wurde.</p>
<p>Verwendung soll das Headset bei halbseitig gelähmten Personen finden, die damit ihren Rollstuhl steuern können &#8211; aber der Preis des Developer-Kits, sowie  Ort und Art der Präsentation deuten klar auf eine Verwendung in der Lifestyle- und  Unterhaltungsindustrie hin. Wer heute seinen Gyrocopter via iPhone steuert, wir dies morgen mittels seiner Gedanken (wohl eher Hirn-Aktivitäts-Signatur) tun.</p>
  ]]></content:encoded>
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		<title>Das neue HANDSPIEL.magazin: www.handspiel.net/magazin</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 09:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Preuß</dc:creator>
				<category><![CDATA[HANDSPIEL]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/magazin2010-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="magazin2010" title="magazin2010" /><br> Wir werden Sie in Zukunft umfassender auf dem aktuellen Stand halten: Ob Branchennews, innovative Technologien oder Tipps und Tricks für Websites und Terminals. Dafür wird der alte HANDSPIEL Blog durch das neue HANDSPIEL.magazin ersetzt. Alle Informationen zum Thema digitale Kundenkommunikation, Bedienbarkeit von Systemen und elektronische...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/08/magazin2010-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="magazin2010" title="magazin2010" /><br> <p>Wir werden Sie in Zukunft umfassender auf dem aktuellen Stand halten: Ob Branchennews, innovative Technologien oder Tipps und Tricks für Websites und Terminals.</p>
<p>Dafür wird der alte HANDSPIEL Blog durch das neue HANDSPIEL.magazin ersetzt. Alle Informationen zum Thema digitale Kundenkommunikation, Bedienbarkeit von Systemen und elektronische Automatisierung in Unternehmen erfahren Sie hier in den drei Sparten</p>
<ul>
<li><strong>Kommunikation</strong></li>
<li><strong>Bedienbarkeit und</strong></li>
<li><strong>Automatisierung.</strong></li>
</ul>
<p>Einfach den <a href="http://www.handspiel.net/magazin/feed/" target="_blank">Blog Feed</a> abonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben!</p>
<p><strong>Viel Spaß!</strong></p>
<p><strong>http://www.handspiel.net/magazin<br />
</strong></p>
  ]]></content:encoded>
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		<title>Der Werbespot kennt Dich schon.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 21:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="500" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/aidomesticviolence1-500x463-500x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="aidomesticviolence1-500x463" title="aidomesticviolence1-500x463" /><br> Das Digital Signage Promotion Project, ein Konsortium aus elf Bahngesellschaften, testet über ein Jahr an ausgewählten Bahnhöfen in Tokio Werbetafeln, die das Geschlecht und Alter der Passanten erkennen können. Entsprechend des Betrachters wird die angezeigte Werbung gewählt. Der Test soll zeigen, wie stabil die Technik...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="500" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/aidomesticviolence1-500x463-500x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="aidomesticviolence1-500x463" title="aidomesticviolence1-500x463" /><br> <p>Das Digital Signage Promotion Project, ein Konsortium aus elf  Bahngesellschaften, testet über ein Jahr an ausgewählten Bahnhöfen in  Tokio Werbetafeln, die das Geschlecht und Alter der Passanten erkennen  können. Entsprechend des Betrachters wird die angezeigte Werbung  gewählt. Der Test soll zeigen, wie stabil die Technik funktioniert und  welchen Werbeeffekt die sehenden Tafeln haben werden.</p>
<p>Neu ist das Ganze nicht &#8211; die bereits in &#8220;Minority Report&#8221; filmisch verarbeitete Idee hat der Firma s.Oliver in diesem Jahr den <a title="Preisträger 2010" href="http://www.ehi.org/?id=2534" target="_blank">Reta Europe Award</a> eingebracht. Anders als in der düsteren Utopie Spielbergs werden den  Kunden hier entsprechend ihres Geschlechtes Werbeclips vorgespielt. Die  Jury lobte, dass dadurch Streuverluste bei der Werbung minimiert würden.</p>
<p>Die von der Wall AG verwendet Technologie vis-a-pix schaltet wiederum  Werbetafeln entsprechend der Blickrichtung der Betrachter. Für die  Kampagne <a href="http://www.wall.de/de/press/news/silberner_loewe_und_bronzener_nagel" target="_blank">„Es passiert, wenn niemand hinsieht“</a> erhielt die Firma den Silbernen Löwen für Innovation in Cannes und die Bronzenen Nagel des Art Directors Club Deutschland e.V.</p>
<p>Datenschutzbedenken räumen die Sprecher aus: Die erfassten  Biometriedaten würden nicht gespeichert und nur für die Auswahl der  Anzeige verwendet. Blogger äußern sich ob dieser Aussagen eher  skeptisch. Wo Daten erzeugt werden, da können sie auch missbraucht  werden.</p>
  ]]></content:encoded>
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		<title>CCC reagiert auf Thomas de Maizières &#8220;Netzpolitik der Zukunft&#8221;</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/07/21/ccc-reagiert-auf-thomas-de-maizieres-netzpolitik-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 10:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Netzzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="500" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/ccc.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ccc" title="ccc" /><br> Einen Monat nach der Veröffentlichung der &#8220;14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft&#8221; durch Thomas de Maizière reagiert der Chaos Computer Club mit 11 eigenen Thesen auf die Vorlage der Regierung. Die 14 Thesen von Thomas de Maizière De Maizière beschäftigt sich...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="500" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/ccc.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ccc" title="ccc" /><br> <p>Einen Monat nach der Veröffentlichung der &#8220;14 Thesen zu den  Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft&#8221; durch Thomas de  Maizière reagiert der Chaos Computer Club mit 11 eigenen Thesen auf die  Vorlage der Regierung.</p>
<p><a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/1099988/publicationFile/88667/thesen_netzpolitik.pdf"><strong>Die 14 Thesen von Thomas de Maizière</strong></a></p>
<p><strong> </strong>De Maizière beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, die  traditionell-materiellen Werkzeuge des Straf-, Schutz- und  Ordnungsrechtes auf die modern-immaterielle Realität des Internets  anzuwenden. Das Internet ist bei ihm ein Ort der sozialen Interaktion,  was sowohl Informationsaustausch und kulturelle Teilhabe, als auch  Dienstleistungen, Handel und Kriminalität umfasst.</p>
<p>So beginnt er seine Überlegungen mit der Schaffung einer gemeinsamen  ethisch-moralischen Grundlage für eine (Neu-)Anwendung bestehender  Regelungen. Seine Betrachtung orientiert sich in ihrer Abwägung  verschiedener Freiheiten gegeneinander am deutschen Grundgesetz. Sein  Plädoyer richtet sich somit gegen eine zu restriktive Gesetzgebung.</p>
<ol>
<li>Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen</li>
<li>Rechtsordnung mit Augenmaß weiterentwickeln</li>
<li>Freie Entfaltung im Netz und Ausgleich zwischen kollidierenden  Freiheitsrechten Privater ermöglichen</li>
<li>Selbstbestimmung und Eigenverantwortung stärken</li>
<li>Anonymität und Identifizierbarkeit abwägen</li>
<li>Verantwortung zwischen Anbietern und Nutzern gerecht aufteilen</li>
<li>Staatliche Grundversorgung sicherstellen</li>
<li>Die gesamte Bandbreite des Ordnungsrechts nutzen</li>
<li>Auf bewährte Eingriffsbefugnisse zurückgreifen</li>
<li>Realistische Erwartungen an die Sicherheitsbehörden formulieren  und ihre IT-Kompetenz verbessern</li>
<li>Technologische Souveränität wahren</li>
<li>Online-Angebote nutzerorientiert und kostengerecht ausbauen</li>
<li>Elektronische Behördendienste am Nutzen ausrichten</li>
<li>Staatliche IT-Systeme attraktiv und sicher ausgestalten</li>
</ol>
<p><a href="http://www.ccc.de/de/updates/2010/forderungen-lebenswertes-netz"><strong>Die 11 Thesen des CCC:</strong></a></p>
<p>Der Chaos Computer Club spricht sich mit seinen Thesen für eine  besonders freie Nutzung des Internets aus. Das Netz wird hier als Medium  der Kommunikation und Kultur betrachtet. Verglichen mit de Maizières  weiter Vorstellung des Netzes erscheint die Auffassung des CCC beinahe  unschuldig. Die Verwendung des Internets zur Durchführung von Straftaten  und Verleumdung wird nicht betrachtet oder als unter ein Freiheitsrecht  fallend angesehen.</p>
<ol>
<li>Netzzugang ist ein Grundrecht und Bedingung für die Teilnahme am kulturellen und politischen Leben</li>
<li>Nutzen des Netzes kann sich nur entfalten, wenn die Netzneutralität garantiert ist</li>
<li>IT-Großprojekte der öffentlichen Hand nach sinnvollen Kriterien vergeben</li>
<li>Öffentliche Daten transparent handhaben</li>
<li>Klare Absage an Softwarepatente</li>
<li>Urheberrechtgesetzgebung modernisieren</li>
<li>Zugangsprovider haften nicht für die Daten ihrer Kunden</li>
<li>Private Daten besser schützen</li>
<li>Recht auf Anonymität etablieren</li>
<li>Profilbildung über Menschen verhindern</li>
<li>Whistleblower-Schutz verbessern</li>
</ol>
<p><strong>Von besonderem Interesse sind jene Thesen, in denen der CCC direkt auf de Maizière antwortet:</strong></p>
<ul>
<li>Freier Netzzugang wird vom CCC als Grundrecht jedes Bürgers  angesehen, eine Aufgabe, zu er sich auch de Maizière verpflichtet sieht.</li>
<li>De Maizière will die Verantwortung für Inhalte zwischen  Dienstanbietern und Nutzern abwägen, während der CCC die Provider voll  aus der Pflicht nehmen möchte.</li>
<li>Der Forderung nach einem Recht auf Anonymität des CCC setzt de  Maizière eine Abwägung zwischen Anonymität und Identifizierbarkeit  entgegen.</li>
<li>Gemeinsam wünschen beide Seiten, dass staatliche Stellen ihre IT-Kompetenzen erweitern und Maßstäbe für ihre Aufgaben erhalten.</li>
</ul>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Thesen zum Internet zu verfassen scheint ein neuer Trend zu werden.  Erfreulich, dass auch hierin ein &#8220;weniger ist mehr&#8221;-Gedanke Einzug hält.</p>
<p><a href="http://www.piratenpartei.de/pressemitteilung/zehn-thesen-zur-netzpolitik-der-piratenpartei"><strong>Zehn Thesen zur Netzpolitik</strong></a></p>
<p>Die Piratenpartei reagierte natürlich ebenfalls auf de Maizière. Sie  betrachtet das Netz als eine eigene Welt, welche die reale Welt nur  spiegelt, ihr aber nicht entspricht. Als Konsequenz fordern die  Mitglieder der Piratenpartei eine Gesetzgebung sui generi, also  eigenständige Regeln für das digitale Miteinander. Weshalb allerdings  weltliche Gesetze im digitalen Rahmen nicht Bestand haben können, wird  in den Thesen nicht ausgeführt.</p>
<ol>
<li>Im Netz entscheidet sich die Zukunft<br />
Die Forderung daraus: Das Netz braucht oberste politische Priorität.</li>
<li>Das Netz verlangt nach Wahrhaftigkeit, Offenheit und Transparenz<br />
Die Forderung daraus: Politik in Zeiten in der globalen Informationsgesellschaft muss maximal offen und transparent sein.</li>
<li>Das Netz ist privater und öffentlicher Lebensraum von Menschen<br />
Die Forderung daraus: Netzpolitik gehört in Hand der Netzbürger.</li>
<li>Das Netz spiegelt die reale Welt, doch es ist von anderer Natur<br />
Die Forderung daraus: Gesetze der realen Welt dürfen nicht einfach auf das Netz angewendet werden.</li>
<li>Das Netz ist eine unerschöpfliche Allmende<br />
Die Forderung daraus: Alle Monopolrechte auf Immaterialgüter müssen auf den Prüfstand.</li>
<li>“Kostenloskultur” im Netz ist Ziel und Ergebnis wirtschaftlicher Optimierung<br />
Die Forderung daraus: Die Politik muss die Kostenloskultur im Netz fördern und darf sie nicht bekämpfen.</li>
<li>Das Netz ist sicherer als die reale Welt<br />
Die Forderung daraus: Das Netz braucht keine neuen Straf- und Sicherheitsgesetze.</li>
<li>Freier Zugang zum Netz ist ein Menschenrecht<br />
Die Forderung daraus: Das Recht auf Netzzugang ist ein Menschenrecht und sollte explizit in die Verfassung aufgenommen werden.</li>
<li>Das Netz spaltet die Gesellschaft, weil unser Bildungssystem versagt<br />
Die Forderung daraus: Das Netz erfordert eine radikale Veränderung  unseres Bildungsystems – personell, institutionell und inhaltlich.</li>
<li>Das Netz ist der Schlüssel zum Abwenden der Katastrophe</li>
</ol>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>De-Mail: Die rechtssichere e-Mail mit Portokosten beginnt</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/07/07/de-mail-die-rechtssichere-e-mail-mit-portokosten-beginnt/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/demail1-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="demail" title="demail" /><br> Das Projekt De-Mail hat die Pilotphase abgeschlossen und rechtliche Rahmenbedingungen werden gegenwärtig mit dem sogenannten "Bürgerportal-Gesetz" abgesichert. Erste Provider bieten bereits die Vorregistrierung an Adressen an. Aber was ist De-Mail eigentlich?  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/07/demail1-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="demail" title="demail" /><br> <p>Das Projekt De-Mail hat die Pilotphase abgeschlossen und rechtliche Rahmenbedingungen werden gegenwärtig mit dem sogenannten &#8220;Bürgerportal-Gesetz&#8221; abgesichert. Erste Provider bieten bereits die Vorregistrierung an Adressen an. Aber was ist De-Mail eigentlich?</p>
<p>De-Mail soll mehr Sicherheit im e-Mail-Verkehr ermöglichen, indem ähnlich dem <a title="Wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postident">Postident-Verfahren</a> Accounts vor der Nutzung bestätigt werden müssen. Dazu wird ein Ausweisdokument in einer Behörde vorgelegt, welche dann den Account freischaltet.  Dieses Verfahren ist bereits bei zahlreichen e-Shops gebräuchlich.</p>
<p>Etwas ungebräuchlich ist der Namenszwang. Jede Adresse muss nach dem Muster Vorname.Nachname@anbieter.de-mail.de gebildet werden. Bei Namensdopplungen werden Ziffern an den Nachnamen angehängt werden. Das Aus für &#8220;Bussybaer86&#8243;, aber Hans.Schmidt649@gmx.de-mail.de wird eineindeutig zuzuordnen sein.</p>
<p>Im e-Mail-Verkehr bietet De-Mail aber noch mehr: Durch die Bindung von Nutzer und Account sollen Spam-Mails vermieden werden. Die Änderung und das Abrufen sensibler Daten bei Behörden und Unternehmen soll durch das rechtssichere Anschreiben möglich werden. Zusätzlich sollen Einschreiben nun auch rechtsgültig via e-Mail versandt werden können.</p>
<p>Natürlich bietet auch De-Mail sichere Verschlüsselung, Archivierung und die Einhaltung aller gängigen Datenschutzrichtlinien. Und alles gratis?</p>
<p>Was umsonst ist, das ist auch nichts wert. Wahrscheinlich 15cent sollen e-Mails bei De-Mail kosten, so zitiert<a title="HNA.de" href="http://www.hna.de/nachrichten/internet/erste-mail-adressen-mehr-sicherheit-831021.html"> HNA.de den GMX-Sprecher Holger Neumann</a>. Damit sollen die erheblichen Vorleistungen für die Sicherheits-Infrastruktur der Anbieter abgefangen werden.</p>
<p>Immerhin: Das ist 40cent günstiger als ein Standartbrief und &#8211; nunja &#8211; 15cent teuerer als eine normale e-Mail. Ob Nutzer allerdings bereit sein werden, für Dienste, die normalerweise gratis zu nutzen sind, Geld zu bezahlen, wird vom tatsächlichen Nutzen abhängen.</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Font API: Schmuckschriften im Web</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/06/11/google-font-api-schmuckschriften-im-web/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 13:32:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Piepjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Web]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/josefinsansstdlight-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="josefinsansstdlight" title="josefinsansstdlight" /><br> Mit der Nutzung der Font API von Google ist es Webmastern möglich ihre Webdesigns mit Non-Standard Schriftarten auszustatten. Die zur Verfügung stehenden Schriftarten sind in der &#8220;Font Directory&#8221; aufgelistet. Dort sind zur Zeit 18 Schriften hinterlegt. Die Schriftarten lassen sich recht einfach einbinden, ohne das...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/josefinsansstdlight-640x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="josefinsansstdlight" title="josefinsansstdlight" /><br> <p>Mit der Nutzung der Font API von Google ist es Webmastern möglich ihre Webdesigns mit Non-Standard Schriftarten auszustatten. Die zur Verfügung stehenden Schriftarten sind in der <a href="http://code.google.com/webfonts" target="_blank">&#8220;Font Directory&#8221; </a>aufgelistet. Dort sind zur Zeit 18 Schriften hinterlegt. Die Schriftarten lassen sich recht einfach einbinden, ohne das Grafiken einzupflegen, oder Flash notwendig wäre. Ein weiterer Vorteil ist, dass vorhandener Inhalt nicht verändert werden muss. Es wird lediglich der Code in das HTML Dokument eingefügt und per CSS ein Element mit der ausgewählten Schriftart ausgestattet. Der Text kann dann mit weiteren CSS-Befehlen noch optisch verändert werden. Die Font API soll unter allen wichtigen Browsern (und auch ab Internet Explorer 6) funktionieren, jedoch ist sie nicht iPhone/iPad-tauglich, da keine SVG-Version der Schrift erzeugt wird.</p>
<p>Wenn sie wünschen, setzen wir die Google Font API auch bei Ihnen ein. Einfach anrufen!</p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Analytics Opt Out Plugin</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/06/09/google-analytics-opt-out-plugin/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Piepjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/google_analytics-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Google Analytics Website" title="Google Analytics Website" /><br> Mit Google Analytics ist es möglich, die Nutzung der eigenen Homepage analysieren zu lassen und die Webseite dann gegebenenfalls zu optimieren. Dabei werden beispielsweise Herkunft der Besucher oder die auf der Homepage verbrachte Zeit gespeichert. Viele Diskussionen drehten sich in letzter Zeit um den Schutz...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/google_analytics-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="Google Analytics Website" title="Google Analytics Website" /><br> <p>Mit <a href="http://www.google.de/intl/de_ALL/analytics/" target="_blank">Google Analytics</a> ist es möglich, die Nutzung der eigenen Homepage analysieren zu lassen und die Webseite dann gegebenenfalls zu optimieren. Dabei werden beispielsweise Herkunft der Besucher oder die auf der Homepage verbrachte Zeit gespeichert. Viele Diskussionen drehten sich in letzter Zeit um den <strong>Schutz der mittels Google Analytics gespeicherten Nutzerdaten</strong>, denn laut dem Telemediengesetz darf eine Verarbeitung der benutzerbezogenen Daten nur dann erfolgen, wenn der Webseiten-Nutzer dem vorher zugestimmt hat. Um den Vorgaben des Datenschutzes gerecht zu werden, bietet Google Analytics nun ein Opt Out Plugin an, welches sowohl den Webseiten-Betreibern, als auch den -Nutzern mehr Möglichkeiten und vor allem mehr Transparenz verspricht. Webseiten-Betreiber können ihren Besuchern einen zusätzlichen Schutz der Daten anbieten, indem die an Google Analytics gesendeten IP-Adressen gekürzt werden, somit sind die geografischen Berichte allerdings weniger exakt. <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/apis/analytics/docs/gaJS/gaJSApi_gat.html" target="_blank">(Weitere Informationen dazu bei Google.)</a></p>
<p>Für die Nutzer bietet Google ab nun ein Deaktivierungs-Add-on an, welches verhindert, dass die Daten zu den aufgerufenen Webseiten nicht mehr an Google Analytics übermittelt werden. Damit kommt Google &#8211; recht spät &#8211; dem deutschen Recht entgegen. Ob das ausreicht, können wir jedoch noch nicht beurteilen.</p>
<p><a href="http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de." target="_blank">Download für die gängen Browser.</a></p>
  ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet Explorer 6: Ruhe er in Frieden! Endlich.</title>
		<link>http://www.handspiel.net/magazin/2010/06/03/internet-explorer-6-ruhe-er-in-frieden-endlich/</link>
		<comments>http://www.handspiel.net/magazin/2010/06/03/internet-explorer-6-ruhe-er-in-frieden-endlich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Böhnhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Usability & Design]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.handspiel.net/?p=1916</guid>
		<description><![CDATA[ <img width="410" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/ie6-410x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ie6" title="ie6" /><br> Neben der Konkurrenz, den Webentwicklern, Sicherheitheitsexperten und frustrierten Nutzern will nun auch Microsoft den Internet Explorer 6.0 einstampfen. Begraben. So schnell wie möglich.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="410" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/06/ie6-410x250.png" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="ie6" title="ie6" /><br> <p>Ein Jubel geht durch die Reihen. Verhalten noch, aber anschwellend. Vielleicht müssen wir die Frage <em>&#8220;&#8230;und den IE6, werden wir den auch unterstützen?&#8230;&#8221;</em> nie mehr stellen.  Aufatmen bei den Entwicklern, Hoffnung auch in der Konzeption. Warum?</p>
<p>Neben den Konkurrenten, den Webentwicklern, Sicherheitheitsexperten und frustrierten Nutzern will nun auch Microsoft den Internet Explorer 6.0 einstampfen. Begraben. So schnell wie möglich.</p>
<p>Der 9 Jahre alte Browser (geboren im Wahljahr von George <span style="text-decoration: line-through;">doubleyou</span> Bush) soll gehen, weil er die Sicherheit gefährdet, die Kreativität hemmt und in vielerlei Dingen nur mit größter Mühe mit der Entwicklung der Welt Schritt halten kann.</p>
<p>Im Gegensatz zu Bush, der diese Eigenschaften des Exporers durchaus teilt, hat der IE6 immer noch eine anhaltende Unterstützung. Von seinen glanzvollen <a title="Browser Statistics" href="http://www.w3schools.com/browsers/browsers_stats.asp">71,2% im November 2003</a> weit entfernt hielt er sich trotz Nachfolger IE 7 bis zum Februar diesen Jahres im zweistelligen Prozentbereich und liegt jetzt im Mai 2010 immer noch bei 7,1% der Websites besuchenden Browser (Quelle: w3schools.com).</p>
<p>Um der ständigen Hähme gegen den altersschwachen Webwegweiser zu entgehen, der kostenaufwändigen Schliessung immer neuer Sicherheitslücken zu entgehen und nicht zuletzt um die Kunden zum Download des neuen Internet Explorer 8.0 zu bewegen, startete Microsoft in Australien die sogenannte<a title="Zur Kampagne" href="http://www.microsoft.com/australia/technet/ie8milk/"> &#8220;Milch-Kampagne&#8221;</a>, um den Marktanteil auf Null zu drücken.</p>
<p>&#8220;Sie würden keine 9 Jahre alte Milch trinken.&#8221;</p>
<p>Tatsächlich ist das Surfen mit dem IE 6 vergleichbar damit, geronnene Milch in ein Glas zu giessen. Aber abgesehen von den ähnlichen Erfahrungen tröpfelnd-klumpiger Langsamkeit bleibt der Vergleich unzugänglich. Denn geronnene Milch lässt sich doch noch zu fulminanten Lebensmitteln veredeln.</p>
<p>Wir begrüßen Microsofts Entscheidung. Wegen der Vorteile für die Sicherheit unserer Kunden, für ein eleganteres Webdesign und für schnellere Datenübertragung. Und vielleicht hält sich der Internet Explorer 9 &#8211; bereits in den Startlöchern &#8211; noch ein Stückchen mehr an die gängigen Standards.</p>
<p><em>Bildquelle: http://www.microsoft.com/australia/technet/ie8milk/Default.aspx</em></p>
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		<title>Haptischer Touch</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Piepjahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/05/immersion-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="immersion" title="immersion" /><br> Handys mit Touchscreen sind heutzutage weit verbreitet. Doch bei welchem Smartphone mit Touchscreen lässt sich z.B. eine Struktur erfühlen? Das Unternehmen &#8220;Immersion&#8221; (http://www.immersion.com) entwickelte eine Technologie, die es ermöglicht, die Buttons auf einem Touchscreen auch haptisch wahrzunehmen. Das stellt vor allem im Punkt Barrierefreiheit bei...  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img width="640" height="250" src="http://www.handspiel.net/magazin/wp-content/uploads/2010/05/immersion-640x250.jpg" class="attachment-featured-slideshow-thumb wp-post-image" alt="immersion" title="immersion" /><br> <p>Handys mit Touchscreen sind heutzutage weit verbreitet. Doch bei welchem Smartphone mit Touchscreen lässt sich z.B. eine Struktur erfühlen? Das Unternehmen &#8220;Immersion&#8221; (<a href="http://www.immersion.com" target="_blank">http://www.immersion.com</a>) entwickelte eine Technologie, die es ermöglicht, die Buttons auf einem Touchscreen auch haptisch wahrzunehmen. Das stellt vor allem im Punkt Barrierefreiheit bei Touchscreens eine enorme Verbesserung dar. Es gibt zwei Möglichkeiten für die Umsetzung: Entweder wird eine Exzenterscheibe verbaut, die mit Hilfe von Motoren gedreht wird und gegen das LCD-Panel schlägt oder statt der Motoren kommt ein Piezostreifen zum Einsatz, der sich mit dem Touch verbiegt und gegen die Displayoberfläche drückt. Diese Technologie findet z.B. auch in der Medizin zur Schulung von Personal Verwendung und wird uns in Zukunft wohl auch noch in anderen Bereichen begegnen. Interessant sind auch die Videos auf der Website, zu finden unter <a href="http://www.bit.ly/4mL4TA" target="_blank">http://www.bit.ly/4mL4TA</a>.</p>
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