Virtuelle Gemeinschaft – Realer Umsatz

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Wie SEO und Community Building Hand in Hand das Marketing unterstützen

Durch den Aufbau einer Fanplattform für ein Produkt oder eine Dienstleistung können die klassischen Marketingmaßnahmen von Unternehmen effektiv verstärkt werden. Zielgruppengerechte Ansprache, redaktionelle Inhalte und multimediale Elemente werden in einer solchen Community crossmedial vernetzt. Hinzu kommt der mittlerweile starke Einfluss von Suchmaschinenoptimierung – ob keywordoptimierte Informations-, Ratgeber- oder Produkttexte – sowie der Einfluss des Contents auf die Universal Search von Google & Co. Eine intelligente Vernetzung von SEO-Inhalten, die sowohl für Mensch als auch Maschine lesenswert sind, verhilft zunächst dazu, dass die Seiten im Web auch bei Suchdiensten gefunden werden. Weiterhin stärken interessante Inhalte den Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf einer solchen Plattform sowie die Bindung zu Produkten und Unternehmen. So können suchmaschinenoptimierte Communitys effektiv das Marketing und die Erreichung der Unternehmensziele unterstützen.

Der Schlüssel heißt Empfehlungsmarketing

Das es Unternehmen gelingen kann, mit einer eigenen virtuellen Gemeinschaft reale und messbare Umsätze zu generieren, scheint auf den ersten Blick wie ein Widerspruch in sich. Macht man sich jedoch den Nutzen und die Wirkung einer solchen virtuellen Gemeinschaft oder Fanplattform – in neudeutsch Community – bewusst, so ergibt sich ein klares Bild. Denn Kaufentscheidungen der Konsumenten werden seit jeher besonders durch Empfehlungen aus dem näheren Umfeld beeinflusst. Heutzutage wird das Umfeld vor allem durch diverse Internetangebote von Produktbewertungen bis hin zu Preisvergleichen nahezu ersetzt. Nicht mehr nur die Familie und Freunde sind ausschlaggebend, sondern vor allem die Rezensionen und Bewertungen anderer Nutzer fließen in die Kaufentscheidung eines Konsumenten mit ein. Die meisten Unternehmen haben diese Tatsache bereits erkannt. Um jedoch langfristig Erfolg zu haben, gilt es, nicht nur bestehende Kanäle – wie jeder andere auch – zu nutzen, sondern sich mittels verschiedenster Werkzeuge angefangen von der eigenen Website über Suchmaschinenoptimierung (SEO) bis hin zu Social Media-Angeboten von den Wettbewerbern abzuheben.

Bedeutung von Social Media und SEO

Social Media muss in diesem Zusammenhang jedoch nicht zwangsläufig Facebook oder Youtube heißen. Gemeint ist die ursprüngliche Bedeutung in dem Sinne, dass Freunde und Fans sich auf einer virtuellen Plattform über Themen, Produkte oder Dienstleistungen austauschen, für die sie sich interessieren. Innerhalb dieses Austausches werden mittlerweile alle medialen Varianten der Kommunikation eingesetzt, ob Texte, Bilder, Videos, Musikdateien oder Spiele.
Genau diese Inhalte sind es, die einer Website zu vordersten Platzierungen bei Suchmaschinen verhelfen.  Zum einen zielgruppengerechter, aktueller Content über spezielle Themengebiete und zum anderen der Einsatz multimedialer Elemente fördern ein gutes Ranking von Websites – Stichwort Universal Search. Hinzu kommen die generellen grundlegenden Schritte der Suchmaschinenoptimierung wie Keywordanalysen, keywordoptimierter Content, Generierung von Backlinks, etc. Alles zusammen betrachtet, ergibt sich so eine Chance für Unternehmen und ihre Verkaufsstrategie, wenn Produkte oder Dienstleistungen schneller und besser im Netz gefunden werden und das crossmedial auf verschiedenen Kanälen.

SEO für Fans und Fans für SEO

Als Unternehmen hat man die Entwicklung einer hauseigenen Fangemeinde, auch als Community Building bezeichnet, und die unterstützenden SEO-Maßnahmen tatsächlich selbst in der Hand. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass eine Community nicht von allein funktioniert. Das Wichtigste ist, dass die User einen Mehrwert für sich generieren können. Sei es die objektive Beratung durch andere Mitglieder oder die Hilfe bei der Entscheidungsfindung durch visuelle Produktvorstellungen. Gerade beim Aufbau einer solchen Community bedeutet das für ein Unternehmen zunächst selbst, die redaktionellen Inhalte crossmedial aufzubereiten sowie ausreichend Austausch-, Diskussions-, Abstimmungs- und Bewertungsmöglichkeiten zu schaffen.
Hinzu kommt der essentielle Faktor guter Suchmaschinenoptimierung, damit die Community auch von potenziellen Fans und Kunden im Netz gefunden wird. Der Aufwand für die Erstellung der Inhalte wäre schließlich vergebens, wenn die Website letztlich nicht gefunden wird. Daher sollten von Anfang an sowohl die Leser als auch die Suchmaschinen als Zielgruppe betrachtet werden. Das heißt die Inhalte müssen interessant und ansprechend sein, um die User zu erreichen, aber gleichzeitig keywordoptimiert, um bei Suchmaschinen vorderste Platzierungen zu erhalten. Hat sich die Website erst einmal bewährt, so unterstützen die User die Online-Reputation der Community und somit auch des Unternehmens selbstständig durch beispielsweise folgende Punkte:
  • Steigerung der Zugriffszahlen
  • Verweildauer auf der Plattform
  • geringe Absprungrate
  • Weiterempfehlung durch Links und schriftliche Erwähnung auf anderen Plattformen
Insgesamt sind dies alles Faktoren, die von Google & Co. positiv bewertet werden und zu einer guten Suchmaschinenplatzierung verhelfen können.
Besonders wichtig ist aber auch die regelmäßige Pflege der Community. Denn nur, wenn sich die User aufgehoben und ernst genommen fühlen, kommen sie wieder und empfehlen die Internetgemeinschaft weiter. Unter Einhaltung der genannten Kriterien kann es letztlich gelingen, dass sich eine Fangemeinde rund um ein Produkt aufbaut. Für Unternehmen ergibt sich somit die Chance, die Bekanntheit des eigenen Produktes weiter zu stärken und mehr Absatz zu generieren.

Eigene Fans – eigene Umsätze

Viele Unternehmen scheuen sich davor, eine eigene Community aufzubauen. Gründe hierfür sind zum einen der Aufwand, die Angst vor kritischen Diskussionen rund um das Produkt oder das eigene Unternehmen oder aber sie halten ihr Produkt nicht für „hipp“ oder „angesagt“ genug, um dafür eine Community aufzubauen. Gerade letzteres ist jedoch nur eine Vermutung. Denn jedes Produkt hat seine eigenen Vorteile und Anhänger, die es an der richtigen Stelle abzuholen gilt.
Heutzutage nehmen Facebook, Youtube, meinVZ, Xing & Co. Unternehmen die technische Arbeit des Community-Aufbaus zu einem großen Teil ab. Unzählige User sind bereits in einem Netzwerk vorhanden und müssen „nur noch“ beitreten, sofern die eigene Gruppe oder Seite interessant genug ist. Doch was passiert mit all den Investitionen in diesen Social Media-Diensten, wenn diese abgeschaltet werden? Das Verlassen auf externe Dienste hat immer den Nachteil der Abhängigkeit. Weiterhin ist ein Unternehmen eines von vielen und die Möglichkeiten, sich von anderen rein äußerlich abzuheben, sind deutlich gering. Für das Marketing ist es somit schwierig, das eigene Produkt oder die Dienstleistung bei den Zielgruppen unter der großen Angebotsmenge abzuheben.
Wer also wirklich individuell auftreten möchte, unabhängig von Inhalt und Form, und sich von Mitbewerbern – auch in Suchdiensten – abheben will, der sollte auf ein unternehmenseigenes, zielgruppengerechtes Kommunikationsprodukt setzen. Das heißt nicht, dass die großen Social Media-Netzwerke unbeachtet bleiben sollen, jedoch nicht ausschließlich, sondern sie sind eher als Ergänzung, als zusätzliche Kanäle im gesamten Kommunikationsmix der Marketingstrategie zu empfehlen.

SEO + Social Media = Social Search

Am besten funktioniert die Kommunikation schließlich crossmedial und, wie gesagt, im Mix verschiedener Angebote. Besonders im Rahmen der stetigen SEO-Weiterentwicklungen wird dieser Anspruch an die Kommunikationsarbeit auf unterschiedlichen Kanälen deutlich. Das zeigt zum Beispiel die neueste Allianz von Bing und Facebook in den USA. Microsofts Suchmaschine Bing bindet dabei die Funktion des “Like”-Buttons von Facebook in seine Suchergebnisse mit ein. So hat man die Meinung seiner Community-Freunde bei einer Suchanfrage direkt im Blick. Wann das Feature nach Deutschland kommt, zumal Bing hier einen weit geringeren Marktanteil hat, ist jedoch noch offen. Facebook Gründer Mark Zuckerberg sagte dazu, dass die Kooperation mit Bing nicht exklusiv sei und er sich anderweitige Kooperationen durchaus vorstellen kann. Das verspricht spannende Entwicklungen…

Fazit

Communitys sind eine wertvolle Möglichkeit langfristig Zielgruppen zu binden und mit ihnen zu kommunizieren. Sowohl eigene Websites als auch Social Media-Netzwerke sind für die Nutzer Plattformen, um sich auszutauschen, zu diskutieren und sich untereinander zu beraten. Für eine umfassende Kommunikationsarbeit, für die freie individuelle Gestaltung sowie die Stärkung der Position in Suchmaschinen bietet der Aufbau einer eigenen Community – unter Einbindung und Vernetzung mit anderen Angeboten – jedoch mehr Chancen für den Vertrieb und die Produktvermarktung eines Unternehmens, als die ausschließliche Nutzung von Facebook & Co.

Über den Autor:

Kay Schönewerk ist Inhaber der Kommunikationsagentur 4iMEDIA. Mit der Spezialisierung unter anderem auf den Bereich Suchmaschinenoptimierung verstehen es die SEO-Redakteure, leserfreundlichen Content zu erstellen – sowohl für Mensch als auch Maschine. Das heißt die Agentur kennt die Kriterien für gute Suchmaschinenoptimierung sowie die Ansprüche der Universal Search von Google & Co. Bereits seit mehr als zehn Jahren unterstützt 4iMEDIA Unternehmen und Institutionen in ihrer crossmedialen zielgruppengerechten Kommunikationsarbeit.