Der Werbespot kennt Dich schon.

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Das Digital Signage Promotion Project, ein Konsortium aus elf Bahngesellschaften, testet über ein Jahr an ausgewählten Bahnhöfen in Tokio Werbetafeln, die das Geschlecht und Alter der Passanten erkennen können. Entsprechend des Betrachters wird die angezeigte Werbung gewählt. Der Test soll zeigen, wie stabil die Technik funktioniert und welchen Werbeeffekt die sehenden Tafeln haben werden.

Neu ist das Ganze nicht – die bereits in “Minority Report” filmisch verarbeitete Idee hat der Firma s.Oliver in diesem Jahr den Reta Europe Award eingebracht. Anders als in der düsteren Utopie Spielbergs werden den Kunden hier entsprechend ihres Geschlechtes Werbeclips vorgespielt. Die Jury lobte, dass dadurch Streuverluste bei der Werbung minimiert würden.

Die von der Wall AG verwendet Technologie vis-a-pix schaltet wiederum Werbetafeln entsprechend der Blickrichtung der Betrachter. Für die Kampagne „Es passiert, wenn niemand hinsieht“ erhielt die Firma den Silbernen Löwen für Innovation in Cannes und die Bronzenen Nagel des Art Directors Club Deutschland e.V.

Datenschutzbedenken räumen die Sprecher aus: Die erfassten Daten würden nicht gespeichert und nur für die Auswahl der Anzeige verwendet. Blogger äußern sich dazu eher skeptisch. Wo Daten erzeugt werden, da können sie auch missbraucht werden.