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Tag-Wolke
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Mehr über Handspiel
Donnerstag, 17. April 2008
Warum preisgekrönte Webseiten oft so schrecklich sind
- Umsatzsteigerung,
- Kundenzentrierung,
- Benutzerfreundlichkeit,
- erfolgreiche Verkaufsabschlüsse und
- verbesserter Kundenservice.
- Kreditkartenbetrug,
- mehr Flash,
- Preise gewinnen mit der Homepage,
- Wow-Faktor und
- mehr Animation
Montag, 14. April 2008
Tetra Pak mit benutzerfreundlichem Interface
Wer in den Niederlanden künftig wissen will, wie viel Milch
noch im Tetra Pak ist, braucht dies künftig nicht mehr über die herkömmliche
Schüttelprobe herausfinden. Eine „analoge Anzeige“ schafft den nötigen
Durchblick. Eine praktische Idee!
http://www.flickr.com/photos/alper/870950297/
Freitag, 11. April 2008
Ab 25 nimmt Online-Fitness ab
Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach.
Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird
meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen
liegt die größte aller Anwendergruppe, die der 25 bis 60jährigen. Sie werden
meist als „Mainstream User“ charakterisiert. Genau deren Web-Verhalten und
Online-Kompetenz stellte Nielsen in den Fokus seiner aktuellen Untersuchung.
Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass der Online-Alterungsprozess bereits mit 25
beginnt. Danach gilt: Umso älter ein Nutzer ist, umso länger braucht er, um
sich auf einer Webseite zu orientieren und die gesuchten Informationen zu
finden.
Laut Nielsen lässt sich dieser Fähigkeitsverlust sogar in Zahlen ausdrücken. So zeigen seine Untersuchungen einen jährlichen Leistungsverlust von 0,8 Prozent. Anders gesagt: Ein 40-Jähriger benötigt für die Bewältigung der gleichen Aufgabe acht Prozent mehr Zeit als ein 30-Jähriger. Überraschenderweise geht diese Verlangsamung der Leistungsfähigkeit nach Nielsen linear vor sich, sodass ein 50-Jähriger sechzehn Prozent mehr Zeit für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt, als ein 40-Jähriger. Dieser Online-Alterungsprozess verstärkt sich noch einmal zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.
Wer sich tiefer gehend mit diesem Thema beschäftigen will, findet unter http://www.nngroup.com/reports/seniors/ und http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html weitergehende Informationen.
Donnerstag, 27. März 2008
Usability im E-Commerce ist mehr als eine Frage der Ästhetik
Einmal angenommen Ihr depressiver Goldfisch hat sein Wasserglas zerdeppert und Sie suchen in einem Zoofachgeschäft nach passendem Ersatz. Wie gehen Sie vor? Zunächst werden Sie sich vermutlich am Eingang nach Hinweisen auf die Aquaristikabteilung umsehen. Werden Sie hier nicht fündig, schnappen Sie sich die nächste Verkäuferin und lassen sich von ihr zur passende Abteilung lotsen. Und wie gehen Sie in einem Online-Shop ohne hilfsbereites Verkaufspersonal vor? Lässt sich hier das gesuchten Aquarium nicht schnell genug finden, wechseln Sie mit einem Klick zur Konkurrenz. Sie wollen schließlich nicht dauerhaft Ihre Badewanne mit einem Goldfisch teilen!
Für den Kunden ungewohnte Bezeichnungen, unklare Informationsstrukturen und andere Bedienprobleme sorgen in der E-Commerce-Realität jedoch häufig für Kundenfrust. Benutzerfreundlichkeit (Usability) ist daher das A und O bei der Gestaltung von Online-Shops. Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren entscheidet, ob ein Shop von den Kunden effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann. Zentrale Fragen sind dementsprechend: Kann der Kunde seinen Kauf ausführen? Stehen Aufwand und Zielerreichung in einem vernünftigen Verhältnis? Wie angenehm lässt sich der Kauf verwirklichen und ist der Shop vertrauenswürdig?
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Frisch verspielt: Die NASA hat eine neue Website
Hey, die NASA hat Ihre Website generalüberholt: recht spielerisch und leicht bedienbar.
Die Website verfolgt ganz stark die Animationstechnologie DHTML in Verbindung mit AJAX. Damit wirkt die Seite insgesamt leichter bedienbar. Hinzu kommt der obligatorische Textsize-Button. Grafisch orientiert sie sich sehr an "Widgets", d.h. einzelne Inhaltselemente werden stark durch einen grafisch abgegrenzten Bereich markiert.
Sonntag, 25. November 2007
Feedback E-Kiosk Präsentation Berlin
Nach einer sehr aufwendigen Woche komme ich Endlich dazu ein Feedback zu unserer Berlin-Präsentation zu schreiben: Es war ein "fast" surrealer Erfolg!
Sony Deutschland sollte sich ursprünglich präsentieren. Da diese sich jedoch nicht durchringen konnten, entschloss sich der Organisator kurzerhand zwei Startups und Preisträger präsentieren zu lassen. Wie bereits in vorherigen Blog-Beiträgen angekündigt, haben wir als Case Study den mobilen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe gewählt.
Foto: Torsten Strom
Warum ein "fast" surrealer Erfolg? Da kommen zwei - nahezu noch - Uniabsolventen auf die Bühne und erzählen einer Branche etwas von Kundenkommunikation vs. Technik. Denn das ist doch der wahre Kernnutzen der gesamten (Buzzword-Alarm ->) "E-Kiosk" und "Selfserving Services": Kunden treten an eine interaktive Rechentechnik, um Dienstleistungen und Informationen zu erhalten. Sie kommen motiviert, in Gedanken versunken, gelaunt, negativen Erwartungen, einen Bedürfnis und vor allem wenig Konzentration an das interaktive Gerät. Wir starten mit denkbar schlechten Voraussetzungen mit der Kommunikation zwischen Kunde und Terminal. Und doch ist das "Überleben" jedes Terminals von seiner Akzeptanz und seiner Nutzung abhängig. Wie viel Energie sollte daher die Sicherung dieser schwierigen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine wert sein?
Mein eigener Vater war beispielsweise nicht in der Lage die "Barriere" Bildschirmschoner am mobilen Fahrkartenautomaten zu überwinden. Obwohl ich mich bei den ersten Entwürfen angeschickt habe es auch besonders einfach zu machen. An solchen realen Nutzerproblemen haben wir erkannt, dass die Intelligenz aller Fachkräfte einfach nicht ausreicht. "Systemfremde" Menschen ticken einfach völlig anders! Im Fall der Fahrkartenautomaten haben wir gezielt auf ältere Personen und Gelegenheitsnutzer zurückgegriffen, um den Realfall zu überspitzen und Barrieren schärfer zu sehen. Erst dieser starke Kontrast gibt mir die Sicherheit eine DAU-sichere Benutzung zu gewährleisten ("Dümmster anzunehmender User").
Im Fall dieser Automaten behaupte ich: Die 4,5 Mio. Euro werden erst durch unsere Arbeit wirklich nutzbar. Die Kette dahinter ist bereits perfekt abgestimmt. Techniker haben jahrzehntelang Erfahrung gesammelt die Infrastruktur, Technik, Wartung, Updates und das Controlling perfekt auszubalancieren. An das "Teufelszeug" der Mensch-Kommunikation haben sie sich jedoch recht selten gewagt. Dabei ist es keine Magie, sondern klug eingesetzte Instrumente.
Auf der Veranstaltung haben wir sehr großes Interesse für unsere Arbeit bekommen. Viele Unternehmen mit sensationellen Ideen, zu denen unsere Usabiltiy-Arbeitsweise offenbar gut passt. Ich denke dort werden wir den ein oder anderen Erfolg rausholen.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Veranstalter Eckard Reimann: www.ercm.de

Foto: Torsten Strom
Freitag, 2. November 2007
Einladung zur Usability-Case Study in Berlin
Berlin wir kommen!Für die Terminal/E-Kiosk Veranstaltung im Grünen Salon Berlin holen wir den mobilen Leipziger Fahrkartenautomaten aus dem Archiv. Der Veranstalter Eckhard Reimann war so zuvorkommend, uns als Preisträger "Innovativste Geschäftsidee 2007" einzuladen und dazu eine Case Study im Terminal/E-Kiosk-Bereich vorzustellen.
Also schnell die Präsentation organisieren: Brainstorming mit unserer Wirtschaftspsychologin. Wie lief das Projekt ab, was waren die Anforderungen und vor allem: Was waren die Usability-Stolpersteine bei unseren Probanden? Dann noch die Präsentation mit unserem Projektpartner und Auftraggeber Strom Die Werbeagentur koordinieren.
Zusätzlich stellen uns die Leipziger Verkehrsbetriebe freundlicherweise die Demotechnik zur Verfügung.
Mehr dazu zeigen wir am 15. November 2007 in Berlin. Wenn Ihr Lust und Interesse habt, einfach melden. Ich frage gerne beim Veranstalter nach ob sich der ein oder andere noch auf die Gästeliste setzten lässt.
Freitag, 19. Oktober 2007
BUZZ-Word Bingo
Vor dem nächsten "Briefing" des "on-page" optimierten "Microsite"-"Updates" mit "bidirektionalen" "community-generated content" sollte sich der "Keyaccountler" "asap" folgenden "Stream" von IBM ansehen:BINGO!


