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blog.ARTIKEL MIT TAG USABILITY

Donnerstag, 17. April 2008

Warum preisgekrönte Webseiten oft so schrecklich sind

Auch wenn der Originalartikel "Why award-winning websites are so awful" schon etwas älter ist, ist er doch noch immer lesenswert.

2006 wurden 50 Web-Manager aus Dänemark befragt, auf welche Aspekte sie ihren Schwerpunkt legen. Sie nannten:

  • Umsatzsteigerung,
  • Kundenzentrierung,
  • Benutzerfreundlichkeit,
  • erfolgreiche Verkaufsabschlüsse und
  • verbesserter Kundenservice.

Am unwichtigsten schätzten die dänischen Manager folgende Punkte ein:

  • Kreditkartenbetrug,
  • mehr Flash,
  • Preise gewinnen mit der Homepage,
  • Wow-Faktor und
  • mehr Animation

“Die Dänen verstehen, dass Webseiten für den Kunden gemacht werden müssen und nicht für das Unternehmen und sicher nicht für das Web-Team. Das Gefährlichste für Web Profis ist anzunehmen, dass das, was für SIE wichtig ist, automatisch auch FÜR DEN KUNDEN wichtig ist.”

Der Artikel und die vorgestellte Befragung spiegeln einmal mehr wieder, dass das Internet ein funktionaler, praktisch orientierter Ort ist. “Glänzende Oberflächen gewinnen Preise. Echter Inhalt gewinnt Kunden.”

Geschrieben von Irka Schneider in Usability & Design um 13:32 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Montag, 14. April 2008

Tetra Pak mit benutzerfreundlichem Interface

Wer in den Niederlanden künftig wissen will, wie viel Milch noch im Tetra Pak ist, braucht dies künftig nicht mehr über die herkömmliche Schüttelprobe herausfinden. Eine „analoge Anzeige“ schafft den nötigen Durchblick. Eine praktische Idee!

http://www.flickr.com/photos/alper/870950297/

Geschrieben von Irka Schneider in Usability & Design um 08:32 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 11. April 2008

Ab 25 nimmt Online-Fitness ab

Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach.


Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen liegt die größte aller Anwendergruppe, die der 25 bis 60jährigen. Sie werden meist als „Mainstream User“ charakterisiert. Genau deren Web-Verhalten und Online-Kompetenz stellte Nielsen in den Fokus seiner aktuellen Untersuchung. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass der Online-Alterungsprozess bereits mit 25 beginnt. Danach gilt: Umso älter ein Nutzer ist, umso länger braucht er, um sich auf einer Webseite zu orientieren und die gesuchten Informationen zu finden.

Laut Nielsen lässt sich dieser Fähigkeitsverlust sogar in Zahlen ausdrücken. So zeigen seine Untersuchungen einen jährlichen Leistungsverlust von 0,8 Prozent. Anders gesagt: Ein 40-Jähriger benötigt für die Bewältigung der gleichen Aufgabe acht Prozent mehr Zeit als ein 30-Jähriger. Überraschenderweise geht diese Verlangsamung der Leistungsfähigkeit nach Nielsen linear vor sich, sodass ein 50-Jähriger sechzehn Prozent mehr Zeit für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt, als ein 40-Jähriger. Dieser Online-Alterungsprozess verstärkt sich noch einmal zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Wer sich tiefer gehend mit diesem Thema beschäftigen will, findet unter http://www.nngroup.com/reports/seniors/ und http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html weitergehende Informationen.

Geschrieben von Irka Schneider in Usability & Design um 09:22 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Donnerstag, 27. März 2008

Usability im E-Commerce ist mehr als eine Frage der Ästhetik

Einmal angenommen Ihr depressiver Goldfisch hat sein Wasserglas zerdeppert und Sie suchen in einem Zoofachgeschäft nach passendem Ersatz. Wie gehen Sie vor? Zunächst werden Sie sich vermutlich am Eingang nach Hinweisen auf die Aquaristikabteilung umsehen. Werden Sie hier nicht fündig, schnappen Sie sich die nächste Verkäuferin und lassen sich von ihr zur passende Abteilung lotsen. Und wie gehen Sie in einem Online-Shop ohne hilfsbereites Verkaufspersonal vor? Lässt sich hier das gesuchten Aquarium nicht schnell genug finden, wechseln Sie mit einem Klick zur Konkurrenz. Sie wollen schließlich nicht dauerhaft Ihre Badewanne mit einem Goldfisch teilen!

Dieses kurze Beispiel verdeutlicht: In Online-Shops rächt sich unübersichtliche Gestaltung stärker als im klassischen Handel. Am Ende gilt hier wie dort: Der Kunde kauft dort, wo er das passende Produkt, mit den kaufentscheidenden Informationen leicht und verständlich angeboten bekommt.

Für den Kunden ungewohnte Bezeichnungen, unklare Informationsstrukturen und andere Bedienprobleme sorgen in der E-Commerce-Realität jedoch häufig für Kundenfrust. Benutzerfreundlichkeit (Usability) ist daher das A und O bei der Gestaltung von Online-Shops. Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren entscheidet, ob ein Shop von den Kunden effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann. Zentrale Fragen sind dementsprechend: Kann der Kunde seinen Kauf ausführen? Stehen Aufwand und Zielerreichung in einem vernünftigen Verhältnis? Wie angenehm lässt sich der Kauf verwirklichen und ist der Shop vertrauenswürdig?

Die bedienerfreundliche Gestaltung eines Online-Shops ist also mehr als nur eine Frage der Ästhetik. Usability verbessert den Produktzugang, erzeugt Vertrauen beim Kunden und steigert so Umsätze. So zeigte eine Untersuchung von Jakob Nielsen, dass durchschnittlich nur 56% der Benutzer auf E-Commerce-Seiten zu ihrem Ziel kommen. Daraus lässt sich schließen, dass eine benutzergerichtete Gestaltung den Umsatz um 79% steigern kann (berechnet als 44% der möglichen Verkäufe im Verhältnis zu den 56% der Fälle, in denen Nutzer derzeit erfolgreich ihr Ziel erreichen). Eine Umsatzsteigerung, die bereits mit geringem Aufwand realisiert werden kann.

Geschrieben von Irka Schneider in Usability & Design um 17:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Donnerstag, 13. Dezember 2007

Frisch verspielt: Die NASA hat eine neue Website

Hey, die NASA hat Ihre Website generalüberholt: recht spielerisch und leicht bedienbar.

www.nasa.com

Die Website verfolgt ganz stark die Animationstechnologie DHTML in Verbindung mit AJAX. Damit wirkt die Seite insgesamt leichter bedienbar. Hinzu kommt der obligatorische Textsize-Button. Grafisch orientiert sie sich sehr an "Widgets", d.h. einzelne Inhaltselemente werden stark durch einen grafisch abgegrenzten Bereich markiert.

Geschrieben von Stephan Preuß in Usability & Design um 09:36 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Sonntag, 25. November 2007

Feedback E-Kiosk Präsentation Berlin

Nach einer sehr aufwendigen Woche komme ich Endlich dazu ein Feedback zu unserer Berlin-Präsentation zu schreiben: Es war ein "fast" surrealer Erfolg!

Sony Deutschland sollte sich ursprünglich präsentieren. Da diese sich jedoch nicht durchringen konnten, entschloss sich der Organisator kurzerhand zwei Startups und Preisträger präsentieren zu lassen. Wie bereits in vorherigen Blog-Beiträgen angekündigt, haben wir als Case Study den mobilen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe gewählt.


Foto: Torsten Strom

Warum ein "fast" surrealer Erfolg? Da kommen zwei - nahezu noch - Uniabsolventen auf die Bühne und erzählen einer Branche etwas von Kundenkommunikation vs. Technik. Denn das ist doch der wahre Kernnutzen der gesamten (Buzzword-Alarm ->) "E-Kiosk" und "Selfserving Services": Kunden treten an eine interaktive Rechentechnik, um Dienstleistungen und Informationen zu erhalten. Sie kommen motiviert, in Gedanken versunken, gelaunt, negativen Erwartungen, einen Bedürfnis und vor allem wenig Konzentration an das interaktive Gerät. Wir starten mit denkbar schlechten Voraussetzungen mit der Kommunikation zwischen Kunde und Terminal. Und doch ist das "Überleben" jedes Terminals von seiner Akzeptanz und seiner Nutzung abhängig. Wie viel Energie sollte daher die Sicherung dieser schwierigen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine wert sein?

Mein eigener Vater war beispielsweise nicht in der Lage die "Barriere" Bildschirmschoner am mobilen Fahrkartenautomaten zu überwinden. Obwohl ich mich bei den ersten Entwürfen angeschickt habe es auch besonders einfach zu machen. An solchen realen Nutzerproblemen haben wir erkannt, dass die Intelligenz aller Fachkräfte einfach nicht ausreicht. "Systemfremde" Menschen ticken einfach völlig anders! Im Fall der Fahrkartenautomaten haben wir gezielt auf ältere Personen und Gelegenheitsnutzer zurückgegriffen, um den Realfall zu überspitzen und Barrieren schärfer zu sehen. Erst dieser starke Kontrast gibt mir die Sicherheit eine DAU-sichere Benutzung zu gewährleisten ("Dümmster anzunehmender User").

Im Fall dieser Automaten behaupte ich: Die 4,5 Mio. Euro werden erst durch unsere Arbeit wirklich nutzbar. Die Kette dahinter ist bereits perfekt abgestimmt. Techniker haben jahrzehntelang Erfahrung gesammelt die Infrastruktur, Technik, Wartung, Updates und das Controlling perfekt auszubalancieren. An das "Teufelszeug" der Mensch-Kommunikation haben sie sich jedoch recht selten gewagt. Dabei ist es keine Magie, sondern klug eingesetzte Instrumente.

Auf der Veranstaltung haben wir sehr großes Interesse für unsere Arbeit bekommen. Viele Unternehmen mit sensationellen Ideen, zu denen unsere Usabiltiy-Arbeitsweise offenbar gut passt. Ich denke dort werden wir den ein oder anderen Erfolg rausholen.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Veranstalter Eckard Reimann: www.ercm.de


Foto: Torsten Strom

Geschrieben von Stephan Preuß in Handspiel um 01:28 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 2. November 2007

Einladung zur Usability-Case Study in Berlin

Berlin wir kommen!

Für die Terminal/E-Kiosk Veranstaltung im Grünen Salon Berlin holen wir den mobilen Leipziger Fahrkartenautomaten aus dem Archiv. Der Veranstalter Eckhard Reimann war so zuvorkommend, uns als Preisträger "Innovativste Geschäftsidee 2007" einzuladen und dazu eine Case Study im Terminal/E-Kiosk-Bereich vorzustellen.

Also schnell die Präsentation organisieren: Brainstorming mit unserer Wirtschaftspsychologin. Wie lief das Projekt ab, was waren die Anforderungen und vor allem: Was waren die Usability-Stolpersteine bei unseren Probanden? Dann noch die Präsentation mit unserem Projektpartner und Auftraggeber Strom Die Werbeagentur koordinieren.
Zusätzlich stellen uns die Leipziger Verkehrsbetriebe freundlicherweise die Demotechnik zur Verfügung.

Mehr dazu zeigen wir am 15. November 2007 in Berlin. Wenn Ihr Lust und Interesse habt, einfach melden. Ich frage gerne beim Veranstalter nach ob sich der ein oder andere noch auf die Gästeliste setzten lässt.


Geschrieben von Stephan Preuß in Usability & Design um 15:08 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 19. Oktober 2007

BUZZ-Word Bingo

Vor dem nächsten "Briefing" des "on-page" optimierten "Microsite"-"Updates" mit "bidirektionalen" "community-generated content" sollte sich der "Keyaccountler" "asap" folgenden "Stream" von IBM ansehen:



BINGO!
Geschrieben von Stephan Preuß in Usability & Design um 00:32 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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