Kalender
|
|
Juli '08 |
|
||||
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
Tag-Wolke
Kategorien
Mehr über Handspiel
Dienstag, 29. April 2008
Lebendig animiert: Die neue Website der Sedus Stoll AG - mit AJAX
straight. - eine namhafte Agentur für
Kommunikation aus München - lieferte vor einigen Wochen die neue Website
der Sedus Stoll AG aus. Der Büromöbel-Hersteller hatte bezüglich
des Relaunches den Wunsch eine AJAX-lastige, 'hippe' aber trotzdem sehr kompatible
Seite entwickeln zu lassen.
Der ursprüngliche Entwurf, den kompletten Inhalt auf einer Art Band zu animieren,
konnte leider nicht überzeugen. Letztlich überzeugte straight. seinen Kunden von
einer Kombination interaktiver Elemente mit Bezug zum klassischen Online-Katalog.
Unsere Aufgabe betraf dabei die Umsetzung der geforderten Funktionalitäten mit
Hilfe der DHTML- und AJAX-Technologie, sowie die Unterstützung des Projektteams
mit Ideen zu passenden Effekten. Als Grundlage wurden die Mootools eingesetzt,
die als schlankes und schnelles JavaScript-Framework schon in mehreren Projekten bei uns Verwendung fanden. Dadurch ist ebenfalls ein gewisses Mindestmaß an Browser-Kompatibilität gesichert. Trotzdem mussten, aufgrund der
notwendigen Unterstützung des Internet Explorer 6.0, einige Abstriche in Kauf
genommen werden. Besonders die Darstellung einiger Effekte bleibt bei IE6 weit hinter
den anderen Browsern zurück.
Natürlich wäre auch die Umsetzung des Konzepts in Flash möglich gewesen, doch
wäre dann den Suchmaschinen der Inhalt weitestgehend verborgen geblieben, was
inakzeptabel ist. Außerdem sperrt Flash derzeit das Gros der mobilen Browser
aus. Diese werden jedoch immer wichtiger. Mit Hilfe von so genannten "Newsfeeds",
ortsbezogenen Diensten usw. wird sich das Internet 2008 für die mobile Nutzung rasant weiterentwickeln. So ist eine Business-Website als reine Flash-Anwendung nicht nur schlecht
wartbar sondern auch extrem kurzsichtig. Dafür entwickelt sich Flash in anderen Bereichen hervorragend weiter.
Wünschenswert wäre in diesem Bereich eine bessere und schnellere Akzeptanz von
verabschiedeten Standards durch die beiden großen Browser-Schmieden Mozilla und
Microsoft - Opera nimmt im Vergleich dazu gerade eine vorbildliche Position
ein.
Durch die breitere Nutzung von Standards wie SVG und CSS 3 könnten die meisten Probleme
schnell gelöst werden. Sofern nicht wieder die Microsoft Softwareschiede bei der Interpretation von Standards ihr eigenes Süppchen kocht. Dennoch bleibt das wohl
ein Wunschtraum und die Umsetzung offener Browser-kompatibler Webanwendungen
ein Kunststück, dem sich HANDSPIEL stellt.
Auftraggeber: straight. und mellowmessage
Montag, 21. April 2008
Online-Shopper mögen’s schnell
Die Schnelligkeit des Kaufvorgangs und die gute Verfügbarkeit der Produkte sind die wesentlichen Motive für den Internetkauf. Zeitvertreib und Entspannung spielen dagegen als Beweggrund eine untergeordnete Rolle. Die novomind AG hat in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handlesblatt.com sechs Käufertypen im Internet herausgearbeitet. Dazu befragte sie 186 Fach- und Führungskräfte aus der Internetwirtschaft zu den Beweggründen von Internet-Shoppern. Die so ermittelten Käufertypen reichen von „Jungen Lustkäufern“ über „Skeptische Gelegenheits-Shopper“ und „Bedächtige Vergleicher“ bis hin zu „Ausgeglichenen E-Shopping-Profis“.Wirklich überraschend sind die Befragungsergebnisse der "Käufertypologien im Internet - Umsatzstimulation durch erfüllte Kaufmotive" nicht. Das sich der Online-Kauf vom klassischen Einkauf im stationären Handel unterscheidet, dürfte den meisten längst klar sein. Trotz allem ist es sicher hilfreich, sich die unterschiedlichen Handlungsmotive immer mal wieder vor Augen zu führen, um ihnen bei der Shopkonzeption ausreichend Rechnung tragen zu können. Die wichtigsten Gründe, die für den Online-Kauf sprechen sind:
* der schnelle und belastungsfreie Einkauf,
* die gute Verfügbarkeit der Produkte,
* die Bequemlichkeit des Einkaufsvorgangs,
* die Anonymität des Internets sowie
* die gute Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf Qualität und Preis mit Hilfe von Foren und Bewertungen.
Interessant ist, dass gut 70% der Online-Shopper sich bei ihrer Kaufentscheidung auf das Urteil Dritter verlassen. Nach den Befragungsergebnissen verlassen sich 54% der Surfer auf hohe Verkaufsränge und positive Produktbewertungen.
Quelle: http://www.novomind.de
Freitag, 11. April 2008
Ab 25 nimmt Online-Fitness ab
Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach.
Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird
meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen
liegt die größte aller Anwendergruppe, die der 25 bis 60jährigen. Sie werden
meist als „Mainstream User“ charakterisiert. Genau deren Web-Verhalten und
Online-Kompetenz stellte Nielsen in den Fokus seiner aktuellen Untersuchung.
Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass der Online-Alterungsprozess bereits mit 25
beginnt. Danach gilt: Umso älter ein Nutzer ist, umso länger braucht er, um
sich auf einer Webseite zu orientieren und die gesuchten Informationen zu
finden.
Laut Nielsen lässt sich dieser Fähigkeitsverlust sogar in Zahlen ausdrücken. So zeigen seine Untersuchungen einen jährlichen Leistungsverlust von 0,8 Prozent. Anders gesagt: Ein 40-Jähriger benötigt für die Bewältigung der gleichen Aufgabe acht Prozent mehr Zeit als ein 30-Jähriger. Überraschenderweise geht diese Verlangsamung der Leistungsfähigkeit nach Nielsen linear vor sich, sodass ein 50-Jähriger sechzehn Prozent mehr Zeit für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt, als ein 40-Jähriger. Dieser Online-Alterungsprozess verstärkt sich noch einmal zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.
Wer sich tiefer gehend mit diesem Thema beschäftigen will, findet unter http://www.nngroup.com/reports/seniors/ und http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html weitergehende Informationen.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Interaktiver Wald für Kinder - funky forest
Bäume zum Leben erwecken.
(Foto: Theodore Watson, http://muonics.net)
Theodore Watson und Emily Gobeille sind Interaktionskünstler und -designer aus Amsterdam. Beide entwickelten zusammen eine Installation Namens "Funky Forest", welche auf dem Cinekid Festival 2007 das erste mal gezeigt wurde.
"'Funky Forest' ist ein interaktives Ökosystem, in dem Kinder mit ihrem Körper Bäume entwickeln können. Um diese am Leben zu erhalten, können sie Wasser vom Wasserfall zu Ihren Bäumen abzweigen. Die Gesundheit der Bäume ist entscheidend für die Gesundheit des Waldes und all seinen Bewohnern."
Mehr bei den Künstlern:
- Theodore Watson - http://muonics.net/site_docs/work.php?id=41
- Emily Gobeille - http://zanyparade.com


