Kalender
|
|
Juli '08 |
|
||||
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
Tag-Wolke
Kategorien
Mehr über Handspiel
Freitag, 6. Juni 2008
Navigationstechnik im OP-Saal
Angespannt wechselt der Blick des Neuro-Chirurgen zwischen seinem Patienten und einem Monitor hin und her. Auf dem Bildschirm werden die Computertomografiebilder seines Patienten aus vier verschiedenen Perspektiven angezeigt. Plötzlich ein schriller Signalton. Nervenbahnen wurden verletzt. Der Patient wird Lähmungen zurückbehalten. Doch alles halb so wild! Wir befinden uns im nachgebauten OP des ICCAS Innovation Center Computer Assisted Surgery in Leipzig. Die Geräte sind echt, doch unser Patient ist ein Gipsschädel mit USB-Anschluss (www.phacon.de) und der Neuro-Chirurg ist im wahren Leben Diplom-Informatiker Stephan Preuß. Auch wenn alles nur eine Simulation ist, ein Spiel ist es nicht!Das ICCAS gehört zur Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und beschäftigt sich mit der Bewertung der Auswirkungen der zunehmenden Automatisierung des OPs. Einerseits soll die Technik den Chirurgen bei seiner anspruchsvollen Arbeit unterstützen, anderseits darf sie nicht den medizinisch-chirurgischen Workflow behindern. Deshalb führt das ICCAS mit einem interdisziplinär aufgestellten Team aus Medizinern, Psychologen, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern sowie externen Partnern experimentelle und klinische Studien durch, um die Auswirkungen der Technik auf die chirurgischen Arbeitsabläufe besser beurteilen zu können. Die Ergebnisse dieser Studien sollen in das System-Design und chirurgische Navigationssysteme einfließen und komplexe chirurgische Eingriffe wie beispielsweise in der Neurochirurgie und der Operation von Tumoren einfacher und sicherer gestalten.
Usability ist im OP-Saale ein zentrales Thema. Wie kann der kognitive und zeitliche Aufwand für den Chirurgen so klein wie möglich gehalten werden? Welche Informationen werden ihm wann und wie angezeigt, um seinen Arbeitsablauf bestmöglich zu unterstützen? Wie können Fehlerquellen minimiert werden? Welche Bedienelemente passen sich in die OP-Situation am Besten ein?
Dies sind nur einige Fragestellungen, mit denen sich das ICCAS auseinandersetzt. Gemeinsam mit HANDSPIEL sollen nun die Grundlagen für ein neuartiges Bedienkonzept für chirurgische Navigationssysteme erarbeitet werden. Dazu suchen wir einen Studenten der Medieninformatik, des Industriedesigns, des Human Interface Designs oder einem vergleichbaren Fachbereich, der sich im Rahmen seiner Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit oder auch als Praktikant bzw. studentische Hilfskraft tiefer gehend mit diesem Thema auseinandersetzen möchte. Interessenten sollten neben einem ausgeprägten Interesse an medizinischen Fragestellungen auch eine gute Portion Neugier, Begeisterungsfähigkeit und Forschungsgeist mitbringen.
Ansprechpartner für das Projekt sind Dr. Werner Korb (werner.korb@iccas.de) vom ICCAS und Stephan Preuß (preuss@handspiel.net) von HANDSPIEL.
Dienstag, 29. April 2008
Lebendig animiert: Die neue Website der Sedus Stoll AG - mit AJAX
straight. - eine namhafte Agentur für
Kommunikation aus München - lieferte vor einigen Wochen die neue Website
der Sedus Stoll AG aus. Der Büromöbel-Hersteller hatte bezüglich
des Relaunches den Wunsch eine AJAX-lastige, 'hippe' aber trotzdem sehr kompatible
Seite entwickeln zu lassen.
Der ursprüngliche Entwurf, den kompletten Inhalt auf einer Art Band zu animieren,
konnte leider nicht überzeugen. Letztlich überzeugte straight. seinen Kunden von
einer Kombination interaktiver Elemente mit Bezug zum klassischen Online-Katalog.
Unsere Aufgabe betraf dabei die Umsetzung der geforderten Funktionalitäten mit
Hilfe der DHTML- und AJAX-Technologie, sowie die Unterstützung des Projektteams
mit Ideen zu passenden Effekten. Als Grundlage wurden die Mootools eingesetzt,
die als schlankes und schnelles JavaScript-Framework schon in mehreren Projekten bei uns Verwendung fanden. Dadurch ist ebenfalls ein gewisses Mindestmaß an Browser-Kompatibilität gesichert. Trotzdem mussten, aufgrund der
notwendigen Unterstützung des Internet Explorer 6.0, einige Abstriche in Kauf
genommen werden. Besonders die Darstellung einiger Effekte bleibt bei IE6 weit hinter
den anderen Browsern zurück.
Natürlich wäre auch die Umsetzung des Konzepts in Flash möglich gewesen, doch
wäre dann den Suchmaschinen der Inhalt weitestgehend verborgen geblieben, was
inakzeptabel ist. Außerdem sperrt Flash derzeit das Gros der mobilen Browser
aus. Diese werden jedoch immer wichtiger. Mit Hilfe von so genannten "Newsfeeds",
ortsbezogenen Diensten usw. wird sich das Internet 2008 für die mobile Nutzung rasant weiterentwickeln. So ist eine Business-Website als reine Flash-Anwendung nicht nur schlecht
wartbar sondern auch extrem kurzsichtig. Dafür entwickelt sich Flash in anderen Bereichen hervorragend weiter.
Wünschenswert wäre in diesem Bereich eine bessere und schnellere Akzeptanz von
verabschiedeten Standards durch die beiden großen Browser-Schmieden Mozilla und
Microsoft - Opera nimmt im Vergleich dazu gerade eine vorbildliche Position
ein.
Durch die breitere Nutzung von Standards wie SVG und CSS 3 könnten die meisten Probleme
schnell gelöst werden. Sofern nicht wieder die Microsoft Softwareschiede bei der Interpretation von Standards ihr eigenes Süppchen kocht. Dennoch bleibt das wohl
ein Wunschtraum und die Umsetzung offener Browser-kompatibler Webanwendungen
ein Kunststück, dem sich HANDSPIEL stellt.
Auftraggeber: straight. und mellowmessage
Freitag, 25. April 2008
Christoph hilft beim Großbrand auf dem Bautzener Flughafen

Heute Morgen war Christoph ausnahmsweise nicht für HANDSPIEL sondern für die freiwillige Feuerwehr als Gruppenführer im Einsatz. Auf dem Bautzner Flughafen brannte ein Hangar in voller Ausdehnung. Vier von fünf Flugzeugen, sowie ein Tank mit 400 Liter Flugbenzin konnten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Wichtige historische Dokumente konnten trotz des schnellen Feuerwehreinsatzes nicht mehr gerettet werden. Ab Mittag war Christoph wieder für HANDSPIEL im Einsatz.
Uni Leipzig: Farbwechsel erinnert Studenten an neues Semester
Das Projektseminar „Online Kommunikation“ des Instituts für
Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) der Universität Leipzig wird von
den Agenturen torpedo leipzig und HANDSPIEL unterstützt. Die neu gestaltete
Website findet sich unter: www.kmw.uni-leipzig.de.
Praktisches Ziel des Seminars war es, die Portalseite des
Instituts an die gesteigerten Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen
anzupassen. Neben den 2.500 Leipziger KMW-Studenten greifen zahlreiche
Studienbewerber, Lehrende und Interessenten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf
die Seite zu. Durch den Einsatz des Content-Management-Systems „Typo3“ sind die
Inhalte zukünftig tagesaktuell und per RSS-Feed für alle Nutzer bequem
abrufbar.
Die Seite ist so simpel, dass zukünftig alle Mitarbeiter die Informationen einstellen können und so praktisch, dass sich per Mausklick zum Semesterwechsel die Farbigkeit der gesamten Seite ändert. So wird der halbjährliche Wechsel des Universitätsbetriebes noch besser und angewandter sichtbar.
Geschrieben von Franziska Wilhelm, torpedo leipzig - agentur für design und kommunikation gmbh (www.torpedoleipzig.de)


