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Montag, 21. April 2008

Online-Shopper mögen’s schnell

Die Schnelligkeit des Kaufvorgangs und die gute Verfügbarkeit der Produkte sind die wesentlichen Motive für den Internetkauf. Zeitvertreib und Entspannung spielen dagegen als Beweggrund eine untergeordnete Rolle. Die novomind AG hat in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handlesblatt.com sechs Käufertypen im Internet herausgearbeitet. Dazu befragte sie 186 Fach- und Führungskräfte aus der Internetwirtschaft zu den Beweggründen von Internet-Shoppern. Die so ermittelten Käufertypen reichen von „Jungen Lustkäufern“ über „Skeptische Gelegenheits-Shopper“ und „Bedächtige Vergleicher“ bis hin zu „Ausgeglichenen E-Shopping-Profis“.

Wirklich überraschend sind die Befragungsergebnisse der "Käufertypologien im Internet - Umsatzstimulation durch erfüllte Kaufmotive" nicht. Das sich der Online-Kauf vom klassischen Einkauf im stationären Handel unterscheidet, dürfte den meisten längst klar sein. Trotz allem ist es sicher hilfreich, sich die unterschiedlichen Handlungsmotive immer mal wieder vor Augen zu führen, um ihnen bei der Shopkonzeption ausreichend Rechnung tragen zu können. Die wichtigsten Gründe, die für den Online-Kauf sprechen sind:

  • der schnelle und belastungsfreie Einkauf,
  • die gute Verfügbarkeit der Produkte,
  • die Bequemlichkeit des Einkaufsvorgangs,
  • die Anonymität des Internets sowie
  • die gute Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf Qualität und Preis mit Hilfe von Foren und Bewertungen.

Interessant ist, dass gut 70% der Online-Shopper sich bei ihrer Kaufentscheidung auf das Urteil Dritter verlassen. Nach den Befragungsergebnissen verlassen sich 54% der Surfer auf hohe Verkaufsränge und positive Produktbewertungen.


Quelle: http://www.novomind.de

Geschrieben von Irka Schneider in Stand & Trends um 19:48 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Donnerstag, 27. März 2008

Usability im E-Commerce ist mehr als eine Frage der Ästhetik

Einmal angenommen Ihr depressiver Goldfisch hat sein Wasserglas zerdeppert und Sie suchen in einem Zoofachgeschäft nach passendem Ersatz. Wie gehen Sie vor? Zunächst werden Sie sich vermutlich am Eingang nach Hinweisen auf die Aquaristikabteilung umsehen. Werden Sie hier nicht fündig, schnappen Sie sich die nächste Verkäuferin und lassen sich von ihr zur passende Abteilung lotsen. Und wie gehen Sie in einem Online-Shop ohne hilfsbereites Verkaufspersonal vor? Lässt sich hier das gesuchten Aquarium nicht schnell genug finden, wechseln Sie mit einem Klick zur Konkurrenz. Sie wollen schließlich nicht dauerhaft Ihre Badewanne mit einem Goldfisch teilen!

Dieses kurze Beispiel verdeutlicht: In Online-Shops rächt sich unübersichtliche Gestaltung stärker als im klassischen Handel. Am Ende gilt hier wie dort: Der Kunde kauft dort, wo er das passende Produkt, mit den kaufentscheidenden Informationen leicht und verständlich angeboten bekommt.

Für den Kunden ungewohnte Bezeichnungen, unklare Informationsstrukturen und andere Bedienprobleme sorgen in der E-Commerce-Realität jedoch häufig für Kundenfrust. Benutzerfreundlichkeit (Usability) ist daher das A und O bei der Gestaltung von Online-Shops. Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren entscheidet, ob ein Shop von den Kunden effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann. Zentrale Fragen sind dementsprechend: Kann der Kunde seinen Kauf ausführen? Stehen Aufwand und Zielerreichung in einem vernünftigen Verhältnis? Wie angenehm lässt sich der Kauf verwirklichen und ist der Shop vertrauenswürdig?

Die bedienerfreundliche Gestaltung eines Online-Shops ist also mehr als nur eine Frage der Ästhetik. Usability verbessert den Produktzugang, erzeugt Vertrauen beim Kunden und steigert so Umsätze. So zeigte eine Untersuchung von Jakob Nielsen, dass durchschnittlich nur 56% der Benutzer auf E-Commerce-Seiten zu ihrem Ziel kommen. Daraus lässt sich schließen, dass eine benutzergerichtete Gestaltung den Umsatz um 79% steigern kann (berechnet als 44% der möglichen Verkäufe im Verhältnis zu den 56% der Fälle, in denen Nutzer derzeit erfolgreich ihr Ziel erreichen). Eine Umsatzsteigerung, die bereits mit geringem Aufwand realisiert werden kann.

Geschrieben von Irka Schneider in Usability & Design um 17:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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