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Montag, 14. April 2008
Tetra Pak mit benutzerfreundlichem Interface
Wer in den Niederlanden künftig wissen will, wie viel Milch
noch im Tetra Pak ist, braucht dies künftig nicht mehr über die herkömmliche
Schüttelprobe herausfinden. Eine „analoge Anzeige“ schafft den nötigen
Durchblick. Eine praktische Idee!
http://www.flickr.com/photos/alper/870950297/
Sonntag, 9. Dezember 2007
Interaktiver Wald für Kinder - funky forest
Bäume zum Leben erwecken.
(Foto: Theodore Watson, http://muonics.net)
Theodore Watson und Emily Gobeille sind Interaktionskünstler und -designer aus Amsterdam. Beide entwickelten zusammen eine Installation Namens "Funky Forest", welche auf dem Cinekid Festival 2007 das erste mal gezeigt wurde.
"'Funky Forest' ist ein interaktives Ökosystem, in dem Kinder mit ihrem Körper Bäume entwickeln können. Um diese am Leben zu erhalten, können sie Wasser vom Wasserfall zu Ihren Bäumen abzweigen. Die Gesundheit der Bäume ist entscheidend für die Gesundheit des Waldes und all seinen Bewohnern."
Mehr bei den Künstlern:
- Theodore Watson - http://muonics.net/site_docs/work.php?id=41
- Emily Gobeille - http://zanyparade.com
Sonntag, 25. November 2007
Feedback E-Kiosk Präsentation Berlin
Nach einer sehr aufwendigen Woche komme ich Endlich dazu ein Feedback zu unserer Berlin-Präsentation zu schreiben: Es war ein "fast" surrealer Erfolg!
Sony Deutschland sollte sich ursprünglich präsentieren. Da diese sich jedoch nicht durchringen konnten, entschloss sich der Organisator kurzerhand zwei Startups und Preisträger präsentieren zu lassen. Wie bereits in vorherigen Blog-Beiträgen angekündigt, haben wir als Case Study den mobilen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe gewählt.
Foto: Torsten Strom
Warum ein "fast" surrealer Erfolg? Da kommen zwei - nahezu noch - Uniabsolventen auf die Bühne und erzählen einer Branche etwas von Kundenkommunikation vs. Technik. Denn das ist doch der wahre Kernnutzen der gesamten (Buzzword-Alarm ->) "E-Kiosk" und "Selfserving Services": Kunden treten an eine interaktive Rechentechnik, um Dienstleistungen und Informationen zu erhalten. Sie kommen motiviert, in Gedanken versunken, gelaunt, negativen Erwartungen, einen Bedürfnis und vor allem wenig Konzentration an das interaktive Gerät. Wir starten mit denkbar schlechten Voraussetzungen mit der Kommunikation zwischen Kunde und Terminal. Und doch ist das "Überleben" jedes Terminals von seiner Akzeptanz und seiner Nutzung abhängig. Wie viel Energie sollte daher die Sicherung dieser schwierigen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine wert sein?
Mein eigener Vater war beispielsweise nicht in der Lage die "Barriere" Bildschirmschoner am mobilen Fahrkartenautomaten zu überwinden. Obwohl ich mich bei den ersten Entwürfen angeschickt habe es auch besonders einfach zu machen. An solchen realen Nutzerproblemen haben wir erkannt, dass die Intelligenz aller Fachkräfte einfach nicht ausreicht. "Systemfremde" Menschen ticken einfach völlig anders! Im Fall der Fahrkartenautomaten haben wir gezielt auf ältere Personen und Gelegenheitsnutzer zurückgegriffen, um den Realfall zu überspitzen und Barrieren schärfer zu sehen. Erst dieser starke Kontrast gibt mir die Sicherheit eine DAU-sichere Benutzung zu gewährleisten ("Dümmster anzunehmender User").
Im Fall dieser Automaten behaupte ich: Die 4,5 Mio. Euro werden erst durch unsere Arbeit wirklich nutzbar. Die Kette dahinter ist bereits perfekt abgestimmt. Techniker haben jahrzehntelang Erfahrung gesammelt die Infrastruktur, Technik, Wartung, Updates und das Controlling perfekt auszubalancieren. An das "Teufelszeug" der Mensch-Kommunikation haben sie sich jedoch recht selten gewagt. Dabei ist es keine Magie, sondern klug eingesetzte Instrumente.
Auf der Veranstaltung haben wir sehr großes Interesse für unsere Arbeit bekommen. Viele Unternehmen mit sensationellen Ideen, zu denen unsere Usabiltiy-Arbeitsweise offenbar gut passt. Ich denke dort werden wir den ein oder anderen Erfolg rausholen.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Veranstalter Eckard Reimann: www.ercm.de

Foto: Torsten Strom
Freitag, 2. November 2007
Make-my-Logo-bigger-Cream (en)
Wieder ein Beitrag für die Rubrik "Kakao". Agency Fusion aus Salt Lake City steckt hinter der folgenden Viralaktion:

http://www.whoneedsdesigners.com
Dienstag, 30. Oktober 2007
Designers Open 2007 in Leipzig
Jetzt am Wochenende vom 26. bis zum 28.10.2007 haben zum dritten Mal in Folge die Designers Open in Leipzig stattgefunden. Genauer gesagt im ehemaligen Kaufhaus am Brühl, im Volksmund auch "Blechbüchse" genannt - an sich schon ein polarisierendes Architekturhighlight.
Ich habe es allerdings zum ersten Mal zu den Designers Open geschafft. Auf 5000 m² wurde ein interessanter Querschnitt von jungen und etablierten Designern gezeigt - viel Mode- und noch mehr Produktdesign. Alles sehr nett anzusehen, aber überraschende Innovationen haben sich mir nicht erschlossen. Mir persönlich war es auch zu wenig Kommunikationsdesign. Aber man kann ja nicht alles haben ...
Daher habe ich mich eher auf die Vorträge am Freitagnachmittag konzentriert. Von 14 bis 18 Uhr war Frau Heide Hackenberg, Design-Journalistin (AGD - Verband für Designer) dran. Sie sprach hauptsächlich über Aquisition und Abwicklung von Designaufträgen, Vergütung von Designleistungen und über das Urheberrecht. Zugeschnitten war der Vortrag für junge, unerfahrene Designer die gerade in die Selbstständigkeit starten. Also auch nicht wirklich was für mich, aber ein paar interessante Details waren doch dabei, z. B. der Durschnittsstundensatz von Designern: 76,- Euro ... irgendwas mache ich falsch. Vier Stunden waren aber für die Abhandlung dieser Themen doch recht lang. Einige Längen waren nicht zu übersehen.
Mein absolutes Highlight war der Vortrag von Rayan Abdullah, Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (meine alte Hochschule), über "Wie baue ich eine Marke? Design als Marketininstrument". Sehr spannendes Thema, locker und unterhaltsam verpackt. Eine sehr kurzweilige Stunde. Hat mich wieder dazu angeregt das Buch "CD - Corporate Design - Kosten und Nutzen" von Rayan Abdullah und Roger Hübner zu lesen, welches schon länger bei mir zuhause im Schrank steht. Ich habe es mir jetzt schon rausgelegt ...
Abschließend noch einige Fotos von Stephan:



Freitag, 12. Oktober 2007
must see: Endloszukunft von SciFi

Ein absolutes *mustsee* zum Wochenende: Der SciFi-Channel hat eine Endlosanimation zur künstlerischen Zukunft online gestellt. Sehr schöne CGI-Grafiken die ineinander gesetzt wurden. Das wäre das passende für die viel gepriesenen digitalen Bilderrahmen im Wohnzimmer. Sehr schön dazu ist die Navigation gelungen. Tipp: Auf Vollbild schalten.
Ansehen: http://www.scifi.com/tinman/oz
Ein wenig erinert es an die Kampagnenwebsite von Grey Goose Vodka, die etwas ähnliches vor längerer Zeit im Netz probiert hat.
Ansehen: http://greygoose.com

