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Montag, 7. April 2008
Pangea Day - 10. Mai 2008
Das lief mir erst heute Nacht über den Schirm: Der "Pangea Day" am 10. Mai 2008. Ein globales Event was von der Dokumentarfilmerin Jehane Noujaim ins Leben gerufen.
Ihre Vision hat sie bei der Verleihung des TED-Prize im Februar 2006 vorgetragen: "I wish to bring the world together for one day a year through the power of film". Ihr geht es vor allem darum auch die andere Sicht zu zeigen. Daher gibt es bei YouTube mittlerweile Videos wo Japan über die Türkei singt, Frankreich über die USA usw. Etliche Filme wurden für das Event ausgewählt, um die Welt aus der Sicht des Anderen zu zeigen. Insgesamt etwa 4h Bildmaterial. Rings herum sammeln sich bei YouTube zahllose weitere Filme.
Ein recht provokanter Film, der mir gerade deswegen gefällt, war dieser: "Tank"
Die Aktion wird weltweit von vielen Persönlichkeiten mit getragen, u.a. Meg Ryan, Bob Geldof (wer sonst), Richard Curtis uvm. Mittlerweile läuft der Trailer zum Event auch auf einem Screen am Time Square.
Am 10. Mai wird das Event in Cairo, Kigali, London, Los Angeles, Mumbai und Rio de Janeiro (mist!) übertragen. Die Organisatoren helfen dabei, dass zusätzlich tausende von lokalen "Pangea Day events" organisiert werden können. "They'll be held in homes, schools and offices; backyards and town squares; movie theaters and beaches; Bedouin camps and public parks... anywhere people can gather."
mehr dazu:
- pangeaday.org
- Die Vorstellung von Jehane Noujaim Februar 2006
"The first step for world peace is for people to meet each other" - Trailer mit deutschen Untertiteln
- YouTube Channel "Pangea Day"
Samstag, 15. März 2008
googleDrive - Autofahren in Google Maps
Puh, die letzte Woche war stressig. Daher hat sich im Blog auch nicht viel getan.Dafür zur Entspannung mal durch Google Maps rasen:
http://www.phatfusion.net/googledrive
Sonntag, 2. März 2008
"Geklebter" Werbespot für GMail
Die russische Werbeagentur Saatchi & Saatchi hat einen recht schicken Werbespot für GMail gedreht. Einfach mal reinschauen und staunen:
via GoogleWatchBlog
Freitag, 22. Februar 2008
Brockhaus setzt aufs Netz – ein Grund zur Freude?
Nun hat der Brockhaus angekündigt, sein gesamtes Hauptgeschäft mit Lexika auf das Internet zu verlegen. Ab dem 15. April wird der Verlag seine traditionsreiche "Brockhaus Enzyklopädie" mit über 300.000 Stichwörtern kostenlos online zur Verfügung stellen. Die Finanzierung soll künftig über Werbung erfolgen. Ob wir nun, während wir über die Kultur der Azteken lesen, uns auch parallel über die schillernde Tchibo-Welt informieren lassen können, wird sich zeigen. Eins steht jedoch fest: Ein großer Lesegenuss wird uns künftig Stück für Stück abhandenkommen.
Bücher und das Internet sind zwei grundverschiedene Medien. Jedes für sich hat seine Daseinsberechtigung, kann das andere jedoch nicht ersetzen. Das Internet ist ein sogenanntes Hol-Medium. Das heißt die Nutzer müssen gezielt über Suchbegriffe suchen und können sich nur bedingt einfach forttreiben lassen. Um sich etwas holen zu können, muss man aber zuerst einmal wissen, was es alles gibt. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben. In einer Gesellschaft, in der sich selbst engagierte Eltern schwer tun, ihren Kindern zu erklären, wie das Verwandtschaftsverhältnis von Schimpansen und Menschen genau aussieht, ist der Verlust eines umfassenden und fundierten Nachschlagewerkes außerordentlich bedauerlich. Denn ohne das passende Schlagwort und die richtige Muße zum Nachlesen wird dieses Mysterium weiter ein Mysterium bleiben und für viele Kinder wird die Faszination Wissen nicht erfahrbar. Neben diesem einmaligen Leseerlebnis gibt es noch einen andere Aspekte zu bedenken: Das Leseverhalten im Internet.
Das Surfen im Netz hat weniger mit herkömmlichem Lesen zu tun, als viele annehmen. Auch im Netz wird gelesen, aber dieses Lesen ist anders als das klassische Lesen eines Buches. Eine Studie, die sich mit der Informationsaufnahme im Netz beschäftigte, zeigte, dass Webseiten von ca. 70-80% der Personen nicht gelesen sondern „gescannt“ werden. Anders, als beim herkömmlichen Lesen, „fliegt“ das Auge mit dreifacher Lesegeschwindigkeit über den Text und nimmt dabei, nur hervorstechende Informationen wie beispielsweise Überschriften, Fettgedrucktes und Grafiken war. Nur an diesen Eyecatchern bleibt das Auge hängen und nimmt tatsächlich Informationen auf. Aus diesem Grund raten wir unseren Kunden sich im Netz auf das Wesentliche zu beschränken und längere, komplexe Texte den klassischen Medien zu überlassen. Aus diesem Blickwinkel erscheint eine reine Onlineversion des Brockhaus, wie sie vom Verlag geplant ist, als bedenklich. Der Vergleich mit dem Online-Nachschlagewerk Wikipedia hinkt in dem Punkt, dass hier nur bereits gehörte Begrifflichkeiten gesucht werden und ein klassisches Stöbern und Treiben lassen wie in einem klassischen Lexikon schwer vorstellbar ist. Wirtschaftlich mag die Entscheidung des Verlages mutig und richtig sein - aus gesellschaftlicher Sicht erscheint sie mir ein Desaster.
Mittwoch, 13. Februar 2008
"Bauarbeiten" an der Privatsphäre
Sehr schöne Darstellung zum Thema Privatsphäre und den "Umbauten" der letzten Jahre:

(via fifi)
Dienstag, 12. Februar 2008
Endlich alle Features: MacBook "AirCraft"

Nachdem die Fachpresse die schönste Schreibmaschine aller Zeiten arg kritisiert hat, kommt hier der der alternative Entwurf von "Rodrigo":

Quelle: http://www.flickr.com/photos/dexmerino/2221194388/
Montag, 7. Januar 2008
Bill Gates tritt ab - nach 25 Jahren eine neue Aufgabe
Wie in jeder Tageszeitung heute steht, wendet er sich ab Sommer 2008 voll und ganz seiner "Bill und Melinda Gates Foundation" zu. Die mit aktuell 37,6 Mrd. USD Kapital doch sehr beachtlich ausgestattet ist. Weitere 32,5 Mrd. von Warren Buffet sollen folgen. Hut ab!
Sehr schön, dass er sich - wie Bill Clinton 2001 - mit einem Video zu seinem "letzen" Arbeitstag verabschiedet. Mit dabei: Bono, Steven Spielberg, George Clooney, Jon Stewart, Hillary Clinton, Barack Obama, Al Gore uvm.
Viel Spaß und sorry für den schlechten Ton:
Dienstag, 25. Dezember 2007
Königliches Jubiläum auf YouTube

Vor genau 50 Jahren wurde die (fünfte) Weihnachtsansprache der Queen erstmals live im
Ich denke da haben sich die Berater zum Medienjubiläum das passende ausgedacht. Die Tendenz ist sehr stark, dass sich selbst große Institutionen in den Web 2.0 Plattformen einrichten - sei es YouTube, Facebook oder MySpace. Das ist technisch billiger als eine eigene Infrastruktur aufzubauen / zu betreiben und es lassen sich wesentlich mehr Menschen erreichen. Schließlich sind die Plattformen wie ein Hauptbahnhof, dort kommt ein Großteil der Internetnutzer vorbei.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Interaktiver Wald für Kinder - funky forest
Bäume zum Leben erwecken.
(Foto: Theodore Watson, http://muonics.net)
Theodore Watson und Emily Gobeille sind Interaktionskünstler und -designer aus Amsterdam. Beide entwickelten zusammen eine Installation Namens "Funky Forest", welche auf dem Cinekid Festival 2007 das erste mal gezeigt wurde.
"'Funky Forest' ist ein interaktives Ökosystem, in dem Kinder mit ihrem Körper Bäume entwickeln können. Um diese am Leben zu erhalten, können sie Wasser vom Wasserfall zu Ihren Bäumen abzweigen. Die Gesundheit der Bäume ist entscheidend für die Gesundheit des Waldes und all seinen Bewohnern."
Mehr bei den Künstlern:
- Theodore Watson - http://muonics.net/site_docs/work.php?id=41
- Emily Gobeille - http://zanyparade.com
Freitag, 2. November 2007
Make-my-Logo-bigger-Cream (en)
Wieder ein Beitrag für die Rubrik "Kakao". Agency Fusion aus Salt Lake City steckt hinter der folgenden Viralaktion:

http://www.whoneedsdesigners.com
Samstag, 20. Oktober 2007
www.die-80-tage-blogger.de

Sehr chic: Drei gestandene Blogger treffen sich auf ein 80-Tage-Abenteuer im Netz. Jan Theofel, Esther Stehning und Paula Schramm führen Ihre Berufs/Obessions-Blogs zum Thema Küchenleben, Reiseabenteuer und "beeing a woman in science". Die Drei haben sich zusammen gefunden, einen 80-Tage-Blog auf Jule Vernes Spuren zu führen - virtuell versteht sich. Am 2. Oktober 2007 ging es los, jeden Tag begleitet durch Küche, Abenteuer und Wissenschaft: www.die-80-tage-blogger.de.
Aus Marketingsicht interessant: Eine Marke fürs Internet zu entwickeln, die legendlich 80-Tage aktiv ist und dann abzuwarten welche Wirkung durch die Verbreitung erzielt wird.
Gute Reise und viel Erfolg!


