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Tag-Wolke
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Mehr über Handspiel
Donnerstag, 17. April 2008
Warum preisgekrönte Webseiten oft so schrecklich sind
- Umsatzsteigerung,
- Kundenzentrierung,
- Benutzerfreundlichkeit,
- erfolgreiche Verkaufsabschlüsse und
- verbesserter Kundenservice.
- Kreditkartenbetrug,
- mehr Flash,
- Preise gewinnen mit der Homepage,
- Wow-Faktor und
- mehr Animation
Dienstag, 15. April 2008
Handspiel auf der AMI
Letzte Woche fand in Leipzig, die nach eigenen Angaben, „wichtigste Automobilmesse des Jahres in Deutschland und in Mitteleuropa“ statt. Natürlich war HANDSPIEL mit dabei. Allerdings interessierten wir uns nicht nur für die ausgestellten Fahrzeuge, sondern auch für das Drumherum. Genauer gesagt die Infoterminals, soweit sie bereits zum Einsatz kommen. Im Folgenden also eine ganz persönliche Auswertung der AMI 2008. Von den 26 besuchten Ständen hatten immerhin elf Unternehmen Terminals im Einsatz. Meistens befanden sich diese neben den ausgestellten Modellen und sollten den Besuchern die wichtigsten Informationen zu den Autos zur Verfügung stellen. In zwei Fällen waren sie aber wohl eher als reiner Imageträger ohne tieferen Informationsgehalt zu verstehen. Aber der Reihe nach!
Bei Audi wurden an den Fahrzeugen herkömmliche Stelen verwendet. Hier fanden die Besucher die wesentlichen Grundinformationen zu den Fahrzeugen. Darüber hinaus befanden sich auf der Ausstellungsfläche zwei ausgesprochen formschöne Terminals. Bedauerlicherweise waren sie aber eben nur schön anzusehen und lieferten keinen ernsthaften Nutzwert. Hinter der Oberfläche verbarg sind lediglich eine Hochglanzfotoshow. Wer mehr über die gezeigten Autos erfahren wollte, seien es die Fahrzeugdaten, der Preis oder die Sonderausstattung, blieb ahnungslos zurück. Fazit: Eine wirklich edle Imagebroschüre als Terminal verkleidet.
In puncto Benutzerfreundlichkeit zeigten viele der eingesetzten Terminals die eine oder andere Schwäche. Im Großen und Ganzen aber existieren keine unüberwindbaren Hürden sondern besteht vielmehr Optimierungsbedarf. Auffälligstes Manko war die Steuerbarkeit.
In zwei Fällen war die Bedienung der Terminals nicht selbsterklärend für den Nutzer. Hier führte nur geduldiges ausprobieren zum Ziel. Oder wüssten Sie bei dem zeiten Terminalfoto auf Anhieb, wie Sie in die Untermenüs kommen? Ich verrate es Ihnen: Zunächst drehe man das Rad, bis das gewünschte Modell ausgewählt ist. In einigen Fällen muss etwas Fingerspitzengefühl bewiesen, um das richtige Feld auszuwählen. Ist der Cursor dort, wo er sein soll, bestätige man mit dem blau-türkisen Punkt in der Mitte seine Auswahl. Mit etwas Glück öffnet sich ein neues Untermenü, in dem wieder mit drehen navigiert werden kann. Bei einem der zwei Terminals funktionierte die Auswahl nicht mehr, sodass nur in der Menüleiste hoch und runtergescrollt werden konnte. Mehr nicht! Alles in allem war die Bedienung nicht wirklich überzeugend, zumal die in den Untermenüs zu findenden Informationen kaum der Rede wert waren.
Das „tückischste“ Terminal fanden wir am Stand von VW. Hier zeigte sich, welchen Einfluss die Anmutung eines Terminals auf die Bedienbarkeit haben kann. Der große Monitor suggeriert dem Nutzer „ich bin ein Touchscreen-Monitor“. Dass nicht nur wir diesem Trugschluss zum Opfer fielen, beweisen die zahlreichen Fingerspuren auf dem Monitor. Doch in Wirklichkeit handelt es sich nämlich „nur“ um einen klassischen Monitor, der sich über die Pfeiltasten steuern ließ.
Die „Imagequalität“ der Terminals hat sich in den letzten Jahren um ein Vielfaches verbessert. Leider ist für die Besucher der Mehrwert der teuren Geräte nicht immer erkennbar. Mit unter gilt es auch einige Zugangshürden, zu überwinden. Dementsprechend war die beobachtete Nutzung einiger der Geräte recht gering.
Montag, 14. April 2008
Tetra Pak mit benutzerfreundlichem Interface
Wer in den Niederlanden künftig wissen will, wie viel Milch
noch im Tetra Pak ist, braucht dies künftig nicht mehr über die herkömmliche
Schüttelprobe herausfinden. Eine „analoge Anzeige“ schafft den nötigen
Durchblick. Eine praktische Idee!
http://www.flickr.com/photos/alper/870950297/
Freitag, 11. April 2008
Ab 25 nimmt Online-Fitness ab
Nach Untersuchungen des Web-Usability-Gurus Jakob Nielsen fällt die Online-Orientierung mit dem Alter immer schwerer. Nach seinen Erkenntnissen lässt die Online-Leistungsfähigkeit ab dem 25. Lebensjahr jährlich um 0,8 Prozent nach.
Bei der zielgruppengerichteten Gestaltung von Webseiten wird
meist zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren unterschieden. Dazwischen
liegt die größte aller Anwendergruppe, die der 25 bis 60jährigen. Sie werden
meist als „Mainstream User“ charakterisiert. Genau deren Web-Verhalten und
Online-Kompetenz stellte Nielsen in den Fokus seiner aktuellen Untersuchung.
Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass der Online-Alterungsprozess bereits mit 25
beginnt. Danach gilt: Umso älter ein Nutzer ist, umso länger braucht er, um
sich auf einer Webseite zu orientieren und die gesuchten Informationen zu
finden.
Laut Nielsen lässt sich dieser Fähigkeitsverlust sogar in Zahlen ausdrücken. So zeigen seine Untersuchungen einen jährlichen Leistungsverlust von 0,8 Prozent. Anders gesagt: Ein 40-Jähriger benötigt für die Bewältigung der gleichen Aufgabe acht Prozent mehr Zeit als ein 30-Jähriger. Überraschenderweise geht diese Verlangsamung der Leistungsfähigkeit nach Nielsen linear vor sich, sodass ein 50-Jähriger sechzehn Prozent mehr Zeit für die Bewältigung einer Aufgabe benötigt, als ein 40-Jähriger. Dieser Online-Alterungsprozess verstärkt sich noch einmal zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.
Wer sich tiefer gehend mit diesem Thema beschäftigen will, findet unter http://www.nngroup.com/reports/seniors/ und http://www.useit.com/alertbox/middle-aged-users.html weitergehende Informationen.
Donnerstag, 27. März 2008
Usability im E-Commerce ist mehr als eine Frage der Ästhetik
Einmal angenommen Ihr depressiver Goldfisch hat sein Wasserglas zerdeppert und Sie suchen in einem Zoofachgeschäft nach passendem Ersatz. Wie gehen Sie vor? Zunächst werden Sie sich vermutlich am Eingang nach Hinweisen auf die Aquaristikabteilung umsehen. Werden Sie hier nicht fündig, schnappen Sie sich die nächste Verkäuferin und lassen sich von ihr zur passende Abteilung lotsen. Und wie gehen Sie in einem Online-Shop ohne hilfsbereites Verkaufspersonal vor? Lässt sich hier das gesuchten Aquarium nicht schnell genug finden, wechseln Sie mit einem Klick zur Konkurrenz. Sie wollen schließlich nicht dauerhaft Ihre Badewanne mit einem Goldfisch teilen!
Für den Kunden ungewohnte Bezeichnungen, unklare Informationsstrukturen und andere Bedienprobleme sorgen in der E-Commerce-Realität jedoch häufig für Kundenfrust. Benutzerfreundlichkeit (Usability) ist daher das A und O bei der Gestaltung von Online-Shops. Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren entscheidet, ob ein Shop von den Kunden effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann. Zentrale Fragen sind dementsprechend: Kann der Kunde seinen Kauf ausführen? Stehen Aufwand und Zielerreichung in einem vernünftigen Verhältnis? Wie angenehm lässt sich der Kauf verwirklichen und ist der Shop vertrauenswürdig?
Montag, 17. März 2008
Musicinterface mit Kaugummis (EN)
Einfach mal reinsehen: Eine Technologie um mit farbigen Kaugummis händisch einen Sequenzer zu bedienen:
Donnerstag, 3. Januar 2008
Interaktive Sitzmöbel: Der folgsame Stuhl
Mitte Dezember hatte Gizmodo über folgendes berichtet:Jelte van Geest hat für eine Bibliothek die Idee "Take-a-Seat" entwickelt. Mit Hilfe seines RFID-Benutzerausweises kann der Besucher sich eine Sitzgelegenheit "winken", die ihm Schritt für Schritt folgt. Durch die RFID-Kennung folgt der elektronische Hocker der Karte und navigiert sich durch die Buchreihen.
Seht selbst:
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Frisch verspielt: Die NASA hat eine neue Website
Hey, die NASA hat Ihre Website generalüberholt: recht spielerisch und leicht bedienbar.
Die Website verfolgt ganz stark die Animationstechnologie DHTML in Verbindung mit AJAX. Damit wirkt die Seite insgesamt leichter bedienbar. Hinzu kommt der obligatorische Textsize-Button. Grafisch orientiert sie sich sehr an "Widgets", d.h. einzelne Inhaltselemente werden stark durch einen grafisch abgegrenzten Bereich markiert.
Freitag, 2. November 2007
Einladung zur Usability-Case Study in Berlin
Berlin wir kommen!Für die Terminal/E-Kiosk Veranstaltung im Grünen Salon Berlin holen wir den mobilen Leipziger Fahrkartenautomaten aus dem Archiv. Der Veranstalter Eckhard Reimann war so zuvorkommend, uns als Preisträger "Innovativste Geschäftsidee 2007" einzuladen und dazu eine Case Study im Terminal/E-Kiosk-Bereich vorzustellen.
Also schnell die Präsentation organisieren: Brainstorming mit unserer Wirtschaftspsychologin. Wie lief das Projekt ab, was waren die Anforderungen und vor allem: Was waren die Usability-Stolpersteine bei unseren Probanden? Dann noch die Präsentation mit unserem Projektpartner und Auftraggeber Strom Die Werbeagentur koordinieren.
Zusätzlich stellen uns die Leipziger Verkehrsbetriebe freundlicherweise die Demotechnik zur Verfügung.
Mehr dazu zeigen wir am 15. November 2007 in Berlin. Wenn Ihr Lust und Interesse habt, einfach melden. Ich frage gerne beim Veranstalter nach ob sich der ein oder andere noch auf die Gästeliste setzten lässt.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Designers Open 2007 in Leipzig
Jetzt am Wochenende vom 26. bis zum 28.10.2007 haben zum dritten Mal in Folge die Designers Open in Leipzig stattgefunden. Genauer gesagt im ehemaligen Kaufhaus am Brühl, im Volksmund auch "Blechbüchse" genannt - an sich schon ein polarisierendes Architekturhighlight.
Ich habe es allerdings zum ersten Mal zu den Designers Open geschafft. Auf 5000 m² wurde ein interessanter Querschnitt von jungen und etablierten Designern gezeigt - viel Mode- und noch mehr Produktdesign. Alles sehr nett anzusehen, aber überraschende Innovationen haben sich mir nicht erschlossen. Mir persönlich war es auch zu wenig Kommunikationsdesign. Aber man kann ja nicht alles haben ...
Daher habe ich mich eher auf die Vorträge am Freitagnachmittag konzentriert. Von 14 bis 18 Uhr war Frau Heide Hackenberg, Design-Journalistin (AGD - Verband für Designer) dran. Sie sprach hauptsächlich über Aquisition und Abwicklung von Designaufträgen, Vergütung von Designleistungen und über das Urheberrecht. Zugeschnitten war der Vortrag für junge, unerfahrene Designer die gerade in die Selbstständigkeit starten. Also auch nicht wirklich was für mich, aber ein paar interessante Details waren doch dabei, z. B. der Durschnittsstundensatz von Designern: 76,- Euro ... irgendwas mache ich falsch. Vier Stunden waren aber für die Abhandlung dieser Themen doch recht lang. Einige Längen waren nicht zu übersehen.
Mein absolutes Highlight war der Vortrag von Rayan Abdullah, Professor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (meine alte Hochschule), über "Wie baue ich eine Marke? Design als Marketininstrument". Sehr spannendes Thema, locker und unterhaltsam verpackt. Eine sehr kurzweilige Stunde. Hat mich wieder dazu angeregt das Buch "CD - Corporate Design - Kosten und Nutzen" von Rayan Abdullah und Roger Hübner zu lesen, welches schon länger bei mir zuhause im Schrank steht. Ich habe es mir jetzt schon rausgelegt ...
Abschließend noch einige Fotos von Stephan:



Freitag, 19. Oktober 2007
BUZZ-Word Bingo
Vor dem nächsten "Briefing" des "on-page" optimierten "Microsite"-"Updates" mit "bidirektionalen" "community-generated content" sollte sich der "Keyaccountler" "asap" folgenden "Stream" von IBM ansehen:BINGO!
Freitag, 12. Oktober 2007
must see: Endloszukunft von SciFi

Ein absolutes *mustsee* zum Wochenende: Der SciFi-Channel hat eine Endlosanimation zur künstlerischen Zukunft online gestellt. Sehr schöne CGI-Grafiken die ineinander gesetzt wurden. Das wäre das passende für die viel gepriesenen digitalen Bilderrahmen im Wohnzimmer. Sehr schön dazu ist die Navigation gelungen. Tipp: Auf Vollbild schalten.
Ansehen: http://www.scifi.com/tinman/oz
Ein wenig erinert es an die Kampagnenwebsite von Grey Goose Vodka, die etwas ähnliches vor längerer Zeit im Netz probiert hat.
Ansehen: http://greygoose.com
Mittwoch, 15. August 2007
Microsoft Surface
Seit 2001 sitzen Mitarbeiter von Microsoft an der Umsetzung einer neuen Idee - ein interaktiver Tisch, der die physische und die virtuelle Welt vermischt. Ab 2003 wurden die ersten Prototypen basierend auf IKEA-Tischen gebaut. Heute besteht der Tisch aus einem 30 inch diagonal Display mit dessen Hilfe man durch natürliche Gesten Informationen zwischen Objekten, wie z.B. zwei Handys, verschieben und weiterleiten kann. Das alles geschieht ohne Maus und ohne Tastatur - nur mit Hand. Mit diesem Tisch ist es möglich Daten mit dem Finger von einer Digicam auf ein Handy zu ziehen indem beide Objekte auf dem Tisch stehen und man ein Objekt einfach auf ein Medium zieht. Ob malen mit den Kindern, Stöbern im Fotoalbum, der schnelle Einkauf in der Mittagspause, Musiksuche zum Feierabend oder Kartenzahlung am Ende eines Restaurantbesuchs - der Tisch bietet schon viele Möglichkeiten und wird sicher in Zukunft noch ausgebaut. Vorerst soll dieser Tisch in Bars als Unterhaltungs- und Austauschmittel eingesetzt werden, aber ich bin schon gespannt darauf - was die Zukunft uns zu bieten hat - vielleicht wird solch ein Interface irgendwann meinen Schreibtisch oder PC ersetzen?!
http://www.microsoft.com/surface/
Montag, 13. August 2007
Photoshop-Handbuch zum freien Download
Das Buch »Adobe Photoshop CS2 professionell« von Thomas Bredenfeld gibt es nun als HTML-Version zur Online-Lektüre und zum Download auf der Website von Galileo Design. Im Fokus stehen Techniken für Fortgeschrittene, Hilfestellungen für einen effektiven Workflow und Tipps zur Automatisierung und Optimierung. Zu den Themen gehören unter anderem Auswahlen, Effekte, Dritthersteller-Tools, Druckausgabe, Farbmanagement, Workflow, Bridge, Skripte, CameraRAW, Probleme mit Digitalfotos und vieles mehr. Der Download beträgt rund 145 MB. Zum Betrachten wird ein Webbrowser benötigt. Eine Neuauflage des Buches zu Photoshop CS3 wird voraussichtlich Ende September erscheinen.Quelle: www.galileodesign.de/openbook/photoshop_cs2/
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