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Donnerstag, 3. Juli 2008

Mitten ins Herz

HANDSPIEL bezieht Quartier am Hauptbahnhof

"Glöcks Haus" - Ecke Brühl / Nikolaistraße
Kennen Sie Einsiedlerkrebse? Diese putzigen Gesellen leben in Schneckenhäusern, die sie, wenn sie ihnen zu eng werden, gegen ein größeres austauschen. Ähnlich ist das bei HANDSPIEL: Wir platzen so langsam aus allen Nähten und wenn wir künftig keinen Schichtbetrieb einführen wollen, wird es Zeit für einen Umzug.

Unser neues Domizil, der Brühl 52, befindet sich mitten im Herzen Leipzigs. Und er atmet sogar Geschichte. Der Leipziger Brühl war bis zum 2. Weltkrieg ein weltbekanntes Zentrum der Kürschnerei und des Rauchwarenhandels. Von diesem einstigen Glanz künden noch einige Häuser in der Nikolaistraße. So auch das 1909/10 errichtete Wohn- und Geschäftshaus „Gloecks Haus“ am Brühl 52, Ecke Nikolaistraße. Seine aus Muschelkalkstein bestehende Fassade zieren Plastiken von Völkerschaften aller Erdteile - ein Symbol für die weltweite Verbindung des ehemaligen Handelshauses.

Auch heute befindet sich das Geschäftshaus noch an einem der aktivsten Knotenpunkte der Stadt. In direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof und der dort entstehenden neuen U-Bahn Station bietet es uns ideale Arbeitsbedingungen. Die Büroräume bieten uns nicht nur mehr Platz für neue HANDSPIELER sondern auch bessere Bedingungen für unsere Marktuntersuchungen und Usabilitytests.

Auch an das leibliche Wohl ist gedacht. Unter uns entsteht gerade ein neuer Starbucks und gegenüber locken Coffee Culture und Bagel Brothers. Falls es etwas ausgefallener sein darf: Auf dem Dach des Brühl 52 befindet sich der vermutlich schönste Weinkontor Leipzigs. In dem ungarischen Weingarten pannonia vinum lässt sich bei einem guten Wein ein fantastischer Blick auf Leipzig genießen. Gern laden wir Sie dorthin auf einen gemütlichen Abend mit einer Auswahl ungarischer Weine ein.

Geschrieben von Irka Schneider in Handspiel um 13:23 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Forward 2 Business: HANDSPIEL wirft einen Blick in die Zukunft

Der Rosengarten der Burg Giebichenstein
Die Zukunft ist ein magischer Ort, der seit Menschengedenken fasziniert. Mit Hilfe des Orakel von Delphi, Kassandra, Nostradamus und all den anderen Propheten versuchten die Menschen einen Blick in ihre Zukunft zu erhaschen. Auch heute hat dieser Blick nichts von seiner Faszination verloren. Denn wer schon heute eine Ahnung von zukünftigen Entwicklungen hat, kann wichtige Entscheidungen leichter fällen und ist so seiner Konkurrenz einen Schritt voraus.

Vom 18. bis 19. Juni trafen sich Manager, Designer, Trendforscher und Entwickler auf der Burgruine Giebichenstein in Halle, um gemeinsam die „Lebenswelten 2018“ zu entwerfen. Wie werden wir in 10 Jahren leben? Welche Techniken werden wir nutzen und welche Themen werden uns bewegen? Zehn Jahre sind keine Ewigkeit und wie es einer der Zukunftsforscher ausdrückte: „Wir leben in einer lausigen Zukunft. Unsere Autos können noch immer nicht fliegen und an einen hilfsbereiten Heimroboter, der den Müll rausbringt, ist noch lange nicht zu denken.“ Eins ist klar: Die Zukunft wird sehr viel schneller zur Gegenwart, als uns dies manchmal bewusst ist.

Im Mittelpunkt des forward3business Think Tank stand eine Tour d’Horizon, die einen ersten Blick auf neue Arbeits-, Lebens-, Medien- und Markenwelten warf. In verschiedenen Seminaren und Workshops machten die rund 200 Teilnehmer Teile der Zukunft schon heute sichtbar.

Als eines der zentralen Themen der Zukunft kristallisierte sich „Vertrauen“ heraus. Wie kann es gelingen in einer globalisierten, zunehmend medial geprägten Welt Kunden an Unternehmen und Marken zu binden. Woraus besteht der Klebstoff für ein Unternehmen und sein soziales Umfeld? Könnten künstliche Persönlichkeiten, sogenannte Avatare, eine Möglichkeit sein das Vertrauen im Internet zu stärken? Themen die auch HANDSPIEL weiter beschäftigen werden.


Einen interessanten Vortrag über die Kommunikationsentwicklungen in 10 Jahren hielt der Direktor für Marketing und Werbung von OTTO, Thorsten Stradt. Einfach mal reinschauen!
Geschrieben von Irka Schneider in Handspiel um 12:32 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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