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Dienstag, 29. April 2008
Lebendig animiert: Die neue Website der Sedus Stoll AG - mit AJAX
straight. - eine namhafte Agentur für
Kommunikation aus München - lieferte vor einigen Wochen die neue Website
der Sedus Stoll AG aus. Der Büromöbel-Hersteller hatte bezüglich
des Relaunches den Wunsch eine AJAX-lastige, 'hippe' aber trotzdem sehr kompatible
Seite entwickeln zu lassen.
Der ursprüngliche Entwurf, den kompletten Inhalt auf einer Art Band zu animieren,
konnte leider nicht überzeugen. Letztlich überzeugte straight. seinen Kunden von
einer Kombination interaktiver Elemente mit Bezug zum klassischen Online-Katalog.
Unsere Aufgabe betraf dabei die Umsetzung der geforderten Funktionalitäten mit
Hilfe der DHTML- und AJAX-Technologie, sowie die Unterstützung des Projektteams
mit Ideen zu passenden Effekten. Als Grundlage wurden die Mootools eingesetzt,
die als schlankes und schnelles JavaScript-Framework schon in mehreren Projekten bei uns Verwendung fanden. Dadurch ist ebenfalls ein gewisses Mindestmaß an Browser-Kompatibilität gesichert. Trotzdem mussten, aufgrund der
notwendigen Unterstützung des Internet Explorer 6.0, einige Abstriche in Kauf
genommen werden. Besonders die Darstellung einiger Effekte bleibt bei IE6 weit hinter
den anderen Browsern zurück.
Natürlich wäre auch die Umsetzung des Konzepts in Flash möglich gewesen, doch
wäre dann den Suchmaschinen der Inhalt weitestgehend verborgen geblieben, was
inakzeptabel ist. Außerdem sperrt Flash derzeit das Gros der mobilen Browser
aus. Diese werden jedoch immer wichtiger. Mit Hilfe von so genannten "Newsfeeds",
ortsbezogenen Diensten usw. wird sich das Internet 2008 für die mobile Nutzung rasant weiterentwickeln. So ist eine Business-Website als reine Flash-Anwendung nicht nur schlecht
wartbar sondern auch extrem kurzsichtig. Dafür entwickelt sich Flash in anderen Bereichen hervorragend weiter.
Wünschenswert wäre in diesem Bereich eine bessere und schnellere Akzeptanz von
verabschiedeten Standards durch die beiden großen Browser-Schmieden Mozilla und
Microsoft - Opera nimmt im Vergleich dazu gerade eine vorbildliche Position
ein.
Durch die breitere Nutzung von Standards wie SVG und CSS 3 könnten die meisten Probleme
schnell gelöst werden. Sofern nicht wieder die Microsoft Softwareschiede bei der Interpretation von Standards ihr eigenes Süppchen kocht. Dennoch bleibt das wohl
ein Wunschtraum und die Umsetzung offener Browser-kompatibler Webanwendungen
ein Kunststück, dem sich HANDSPIEL stellt.
Auftraggeber: straight. und mellowmessage
Montag, 21. April 2008
Online-Shopper mögen’s schnell
Die Schnelligkeit des Kaufvorgangs und die gute Verfügbarkeit der Produkte sind die wesentlichen Motive für den Internetkauf. Zeitvertreib und Entspannung spielen dagegen als Beweggrund eine untergeordnete Rolle. Die novomind AG hat in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handlesblatt.com sechs Käufertypen im Internet herausgearbeitet. Dazu befragte sie 186 Fach- und Führungskräfte aus der Internetwirtschaft zu den Beweggründen von Internet-Shoppern. Die so ermittelten Käufertypen reichen von „Jungen Lustkäufern“ über „Skeptische Gelegenheits-Shopper“ und „Bedächtige Vergleicher“ bis hin zu „Ausgeglichenen E-Shopping-Profis“.Wirklich überraschend sind die Befragungsergebnisse der "Käufertypologien im Internet - Umsatzstimulation durch erfüllte Kaufmotive" nicht. Das sich der Online-Kauf vom klassischen Einkauf im stationären Handel unterscheidet, dürfte den meisten längst klar sein. Trotz allem ist es sicher hilfreich, sich die unterschiedlichen Handlungsmotive immer mal wieder vor Augen zu führen, um ihnen bei der Shopkonzeption ausreichend Rechnung tragen zu können. Die wichtigsten Gründe, die für den Online-Kauf sprechen sind:
* der schnelle und belastungsfreie Einkauf,
* die gute Verfügbarkeit der Produkte,
* die Bequemlichkeit des Einkaufsvorgangs,
* die Anonymität des Internets sowie
* die gute Vergleichbarkeit der Produkte im Hinblick auf Qualität und Preis mit Hilfe von Foren und Bewertungen.
Interessant ist, dass gut 70% der Online-Shopper sich bei ihrer Kaufentscheidung auf das Urteil Dritter verlassen. Nach den Befragungsergebnissen verlassen sich 54% der Surfer auf hohe Verkaufsränge und positive Produktbewertungen.
Quelle: http://www.novomind.de
Samstag, 19. April 2008
Grenzenlose Vielfalt hat ihre Grenzen
Nur ein Bruchteil des umfangreichen Internetangebots werden von den Deutschen tatsächlich genutzt. Nach einer Studie von SevenOne Interactive konzentriert sich der deutsche Durchschnittsuser auf acht Webseiten, die er regelmäßig besucht. Dabei traten in der repräsentativen Studie deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hervor.
So rufen Männer durchschnittlich 9,4 Seiten regelmäßig auf, während Frauen lediglich 6,1 Seiten regelmäßig besuchen. Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren legen mit 11,7 regelmäßig besuchten Websites die größte Vielfalt an den Tag. Jugendliche im Alter von 14-19 und junge Frauen im Alter von 14 bis 29 Jahren beschränken sich im Gegensatz dazu auf eine eingeschränkte Auswahl von nur 5,8 bzw. 5,7 Favoriten.
Freitag, 4. April 2008
Google Android: AT&T möchte Handys vertreiben
Nachdem die von Google angekündigte Handyplattform "Android" für die Entwickler zunächst eine Enttäuschung war, versammeln sich immer mehr Unternehmen die sich an der "Open Handheld Alliance" beteiligen und entsprechende Geräte entwickeln bzw. vertreiben möchten. Gerüchten zufolge soll das erste Gerät im Herbst diesen Jahres vorgestellt werden.
Laut GoogleWatchBlog hat AT&T die Möglichkeiten von Android geprüft und beschlossen entsprechende Geräte zu vertreiben.
Man verspricht sich, durch die leichte Anpassbarkeit und das offene Konzept die eigenen Dienste gut in die Android-Handys integrieren zu können.
Google hat mit seinem Vorgehen die Möglichkeit dem mobilen Internet endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Und das ganze einige Level über dem was Apple bereits vorgelegt hat. Der mobile Markt wird gewaltig, wir bereiten uns vor.


