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Freitag, 28. Dezember 2007
Der Freitagsfilm (7): Die Neune zum Jahreswechsel
Dies mal kein Animationsfilm. Zum Jahresabschluss gehört Beethovens Neunte.
Da ist sie: Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern, Allegro assai(5):
P.S.:
Wer von Euch einmal ein ganz besonderes Silvester feiern möchte, sollte sich um Karten im Gewandhaus bemühen. Jedes Jahr arrangiert sich in Leipzig ein ganz imposantes Ensemble: Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor und Riccardo Chailly.
Dienstag, 25. Dezember 2007
Königliches Jubiläum auf YouTube

Vor genau 50 Jahren wurde die (fünfte) Weihnachtsansprache der Queen erstmals live im
Ich denke da haben sich die Berater zum Medienjubiläum das passende ausgedacht. Die Tendenz ist sehr stark, dass sich selbst große Institutionen in den Web 2.0 Plattformen einrichten - sei es YouTube, Facebook oder MySpace. Das ist technisch billiger als eine eigene Infrastruktur aufzubauen / zu betreiben und es lassen sich wesentlich mehr Menschen erreichen. Schließlich sind die Plattformen wie ein Hauptbahnhof, dort kommt ein Großteil der Internetnutzer vorbei.
Samstag, 22. Dezember 2007
Fröhliche Weihnachten!

HANDSPIEL wünscht fröhliche Weihnachten, ein paar erholsame Tage
und reichlich Energie für 2008!
Das Team
Irka, Simone, Bianca, Christoph, Joachim, Torsten und Stephan
Freitag, 21. Dezember 2007
Der Freitagsfilm (6): Iscah, unser Weihnachtsmovie
Nach den ersten fünf Movies zu urteilen, scheinen Euch die inspirierenden Animes wesentlich besser zu gefallen.
Daher, als offizielles Weihnachtsmovie, kommt heute:
"Iscah" von Jessica Morfin, Vancouver Film School:
Freitag, 14. Dezember 2007
Der Freitagsfilm (5): Typographics!
Und jetzt: Die Kunst!"Typographics" von Marcos Ceravolo und Ryan Uhrich, Vancouver Film School:
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Frisch verspielt: Die NASA hat eine neue Website
Hey, die NASA hat Ihre Website generalüberholt: recht spielerisch und leicht bedienbar.
Die Website verfolgt ganz stark die Animationstechnologie DHTML in Verbindung mit AJAX. Damit wirkt die Seite insgesamt leichter bedienbar. Hinzu kommt der obligatorische Textsize-Button. Grafisch orientiert sie sich sehr an "Widgets", d.h. einzelne Inhaltselemente werden stark durch einen grafisch abgegrenzten Bereich markiert.
Dienstag, 11. Dezember 2007
MusicClip: "Here comes another bubble" (en)
Eigentlich wollte ich den Videoclip nicht online stellen, da den englischen Texten schwer zu folgen ist. Da ich die letzten Tage doch recht häufig darüber gestolpert bin, hier ist er:
The Richter Scales - "Here comes another bubble"
Link: sevenload.com
Kurze Anmerkung:
Facebook ist zur Zeit die große Web 2.0 Show im Netz. Virtuell auf 15 Mrd. USD geschätzt.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Interaktiver Wald für Kinder - funky forest
Bäume zum Leben erwecken.
(Foto: Theodore Watson, http://muonics.net)
Theodore Watson und Emily Gobeille sind Interaktionskünstler und -designer aus Amsterdam. Beide entwickelten zusammen eine Installation Namens "Funky Forest", welche auf dem Cinekid Festival 2007 das erste mal gezeigt wurde.
"'Funky Forest' ist ein interaktives Ökosystem, in dem Kinder mit ihrem Körper Bäume entwickeln können. Um diese am Leben zu erhalten, können sie Wasser vom Wasserfall zu Ihren Bäumen abzweigen. Die Gesundheit der Bäume ist entscheidend für die Gesundheit des Waldes und all seinen Bewohnern."
Mehr bei den Künstlern:
- Theodore Watson - http://muonics.net/site_docs/work.php?id=41
- Emily Gobeille - http://zanyparade.com
Freitag, 7. Dezember 2007
Der Freitagsfilm (4): Saturday Afternoon Fever
Kurz vor Samstag jetzt das passende Partyanime."Saturday Afternoon Fever" von Jeremy Brown, Vancouver Film School:
Dienstag, 4. Dezember 2007
13.000 + 1: Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung
Ab nach Karlsruhe! Wir beteiligen uns an der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung.
Wo liegt das Problem?
Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
- Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
- Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
- Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
- Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.
Quelle: "5-Minuten-Info: Vorratsdatenspeicherung" http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/46/42/lang,de/
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Wir beteiligen uns an der Sammelklage des Berliner Anwaltbüros Starostik.
Im folgenden das Interview mit Datenschützer "Wpadeluun" und Meinhard Starostik von TV-Berlin, 26 Min.:
Sie können bis zum 30.12.2007 die Vollmacht an Starostik ausstellen (Poststempel).
Sonntag, 2. Dezember 2007
Die Google Revolution - Teil 3
Teil drei vor Teil zwei?
Ja.
Zur Zeit überollt uns das Weihnachtsgeschäft und wir haben alle Hände voll zu tun. Da mir ein gutes Video dazu in die Hand kam, habe ich mich entschlossen den Teil 3 heute zu schreiben.
Im ersten Teil bin ich darauf eingegangen welche Möglichkeiten das "Google Handy" ermöglicht. Ich muss zugeben das mich die Handyplattform "Android" überrascht hat. Nach Open Social war mit der Open Handheld Alliance und Android als Betriebssystem wohl der logische richtige Schritt Richtung Mobilfunkgeschäft gemacht worden. Im Teil zwei wollte ich dann darauf eingehen, wie sich die Webbranche und deren Kunden auf die "mobile Freiheit" der Nutzer vorbereiten können. Ich werde den Bericht zu gegebener Zeit nachreichen.
Nun zum Teil drei: Die Kannibalisierung unserer Daten.
Ich habe dazu ein gutes Video gefunden, was den groben Rahmen verdeutlicht (EN):
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Die Biotechnologie ist ein interessanter Ansatz. Eine Firma bietet zur Zeit einen "Gen Risikocheck" für ~ 70$ an. Wenn ich richtig liege ist Google daran beteiligt. Nicht schlecht. Ich lass mich überraschen was das mal werden soll.
Ein weiteres Detail vermeldete am Donnerstag der Spiegel: "Google weiß wo du bist - ungefähr". Was o2 schon länger online anbietet hat auch Google nun eingeführt: die Lokalisierung über Mobilfunkmasten. Zur Zeit mit einer Ungenauigkeit von rund 1000m und auf Basis der Google Maps Software 2 für Handys. Damit können die Google Handys lokalisierte Werbung anzeigen. "Heute Abend noch ins Gewandhaus? Best Price: 79€ -> 59€. > Hier bestellen <".
Wieder zurück zum Thema. Wenn ich rekapituliere was für Daten von meiner Person exisistieren ...
- private Interessen [Facebook] (Facebook ist der Bruder vom StudiVZ)
- Interessen im Internet [Google / Doubleclick]
- Fotos / Aussehen [Google / Facebook / StudiVZ] (Fotos mit meinem Namen *bäh*)
- Was ich konsumiere [Amazon / Payback / meine Bank] (nutze Payback nicht mehr)
- Kaufinteressen / Kundenprofil [Amazon / Payback]
- Konsumwünsche [Amazon]
- Wo ich mich aufhalte [O2]
- Wo ich bereits war [Facebook] (Freunde verknüpfen mich mit Events und Orten)
- Mit wem ich im Kontakt stehe [XING / StudiVZ / Arcor / O2 / KabelDeutschland / Facebook / GoogleMail]
- Mein Freundeskreis [Facebook]
- Verdienst und Umgang mit Geld [Frankfurter Sparkasse / Behörden] (Nachruf auf das Bankgeheimnis ...)
- Wirtschaftliche Situation meiner Firma [Deutsche Bank / Behörden] (... welches nur noch in der Schweiz existiert)
- Biometrische Daten [Bundesministerium des Innern]
- (keine) Straftaten [Bundeszentralregister]
... da wird mir schlecht, zumal mir nicht alles eingefallen ist.
Wohin soll das führen? Wie weit lassen sich die Nutzer auf diese Services ein? Ist es Falsch dagegen zu sein? Schließlich wird alles einfacher?!
Ich denke es sind drei Dinge KRITISCH: Falsch gesammelte Daten, Datenmissbrauch zu Gunsten Dritter und die "Unantastbarkeit" einer Person. (1) Sobald Daten falsch zugeordnet werden und damit ein Vergehen oder Fehlverhalten verknüpft wird, ist die Hetzjagd eröffnet. Durch den privaten Mob im Internet, durch Medien, durch die Staatsgewalt. (2) Über den Datenmissbrauch zu Grunsten Dritter brauchen wir nicht diskutieren - je mehr Daten ein Großkonzern über die Bevölkerung hat, desto einfacher ist es diese wie eine Marionette zu dirigieren. Die Demokratie wird zermürbt. (3) Und über die Unantastbarkeit seiner Person soll letzendlich jeder selbst entscheiden.
Immer mehr dringen Unternehmen und Staat in die Privatsphäre der Menschen ein. Solange Regeln gemacht werden, diese kontrolliert und eingehalten werden und solange Daten nicht in einem Monopol zusammengefasst werden, kann sich die Gesellschaft so weiter entwickeln. Grundsätzlich kann ich mich Google ja erwehren: Ich nutze es einfach nicht und schalte Cookies und JavaScript ab. Mit MSN und Yahoo kommt man ähnlich weit. Sorge bereitet mir da eher was die Staaten und auch unser Bundestag unter dem Deckmantel der Terrorabwehr so alles einführen.
Ich hoffe das die gesellschaftliche Diskussion zum Thema Datenschutz noch intensiver geführt wird und das solche Themen auch in Unternehmen und Schulen diskutiert werden.
Last but not least kann ich sinngemäß noch einen meiner Profs zitieren: Zu jeder Kraft entwickelt sich eine Gegenkraft - das ist ein Naturgesetz.
Internet Explorer hat Firefox, Microsoft hat Apple, Telekom hat Arcor, General Electric hat Siemens, USA hat China ...
Darauf lässt sich auch vertrauen: Google hat Microsoft.
(Wenn Google böse ist, was ist dann Microsoft?)


