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blog.EINTRäGE FüR DEZEMBER 2007

Freitag, 28. Dezember 2007

Der Freitagsfilm (7): Die Neune zum Jahreswechsel

Dies mal kein Animationsfilm. Zum Jahresabschluss gehört Beethovens Neunte.

Da ist sie: Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern, Allegro assai(5):



P.S.:
Wer von Euch einmal ein ganz besonderes Silvester feiern möchte, sollte sich um Karten im Gewandhaus bemühen. Jedes Jahr arrangiert sich in Leipzig ein ganz imposantes Ensemble: Gewandhausorchester, Chor der Oper Leipzig, GewandhausChor, GewandhausKinderchor und Riccardo Chailly.

Geschrieben von Stephan Preuß um 01:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Dienstag, 25. Dezember 2007

Königliches Jubiläum auf YouTube



Vor genau 50 Jahren wurde die (fünfte) Weihnachtsansprache der Queen erstmals live im Internet Fernsehen übertragen. Damit konnte die Queen alten Staub aus der Monarchie kehren und näher am Volk sein. Zum Jubiläum wurde jetzt bei YouTube "The Royal Channel" eingerichtet, bei dem heute 16Uhr MEZ die diesjährige Weihnachtsansprache zu sehen sein wird. Im Gegensatz zu mancher Pressemitteilung wird diese nicht live übertragen - das wird BBC sicher schon längst gemacht haben. Dafür lassen sich im Königlichen Kanal zahlreiche Videos aus dem "Familienarchiv", Reportagen und natürlich die Weihnachtsansprache von 1957 finden. Auch der Hochzeitsfilm von Queen Mum von 1923 ist als Stummfilm archiviert.

Ich denke da haben sich die Berater zum Medienjubiläum das passende ausgedacht. Die Tendenz ist sehr stark, dass sich selbst große Institutionen in den Web 2.0 Plattformen einrichten - sei es YouTube, Facebook oder MySpace. Das ist technisch billiger als eine eigene Infrastruktur aufzubauen / zu betreiben und es lassen sich wesentlich mehr Menschen erreichen. Schließlich sind die Plattformen wie ein Hauptbahnhof, dort kommt ein Großteil der Internetnutzer vorbei.

[The Royal Channel]

Geschrieben von Stephan Preuß in Medien um 11:03 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Samstag, 22. Dezember 2007

Fröhliche Weihnachten!

HANDSPIEL wünscht fröhliche Weihnachten, ein paar erholsame Tage
und reichlich Energie für 2008!


Das Team
Irka, Simone, Bianca, Christoph, Joachim, Torsten und Stephan

Geschrieben von Stephan Preuß um 21:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 21. Dezember 2007

Der Freitagsfilm (6): Iscah, unser Weihnachtsmovie

Nach den ersten fünf Movies zu urteilen, scheinen Euch die inspirierenden Animes wesentlich besser zu gefallen.
Daher, als offizielles Weihnachtsmovie, kommt heute:

"Iscah" von Jessica Morfin, Vancouver Film School:

Geschrieben von Stephan Preuß um 01:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 14. Dezember 2007

Der Freitagsfilm (5): Typographics!

Und jetzt: Die Kunst!

"Typographics" von Marcos Ceravolo und Ryan Uhrich, Vancouver Film School:
Geschrieben von Stephan Preuß um 01:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Donnerstag, 13. Dezember 2007

Frisch verspielt: Die NASA hat eine neue Website

Hey, die NASA hat Ihre Website generalüberholt: recht spielerisch und leicht bedienbar.

www.nasa.com

Die Website verfolgt ganz stark die Animationstechnologie DHTML in Verbindung mit AJAX. Damit wirkt die Seite insgesamt leichter bedienbar. Hinzu kommt der obligatorische Textsize-Button. Grafisch orientiert sie sich sehr an "Widgets", d.h. einzelne Inhaltselemente werden stark durch einen grafisch abgegrenzten Bereich markiert.

Geschrieben von Stephan Preuß in Usability & Design um 09:36 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Dienstag, 11. Dezember 2007

MusicClip: "Here comes another bubble" (en)

Eigentlich wollte ich den Videoclip nicht online stellen, da den englischen Texten schwer zu folgen ist. Da ich die letzten Tage doch recht häufig darüber gestolpert bin, hier ist er:



The Richter Scales - "Here comes another bubble"


Link: sevenload.com



Kurze Anmerkung:
Facebook ist zur Zeit die große Web 2.0 Show im Netz. Virtuell auf 15 Mrd. USD geschätzt.

Geschrieben von Stephan Preuß um 09:00 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Sonntag, 9. Dezember 2007

Interaktiver Wald für Kinder - funky forest

Bäume zum Leben erwecken.


(Foto: Theodore Watson, http://muonics.net)

Theodore Watson und Emily Gobeille sind Interaktionskünstler und -designer aus Amsterdam. Beide entwickelten zusammen eine Installation Namens "Funky Forest", welche auf dem Cinekid Festival 2007 das erste mal gezeigt wurde.

"'Funky Forest' ist ein interaktives Ökosystem, in dem Kinder mit ihrem Körper Bäume entwickeln können. Um diese am Leben zu erhalten, können sie Wasser vom Wasserfall zu Ihren Bäumen abzweigen. Die Gesundheit der Bäume ist entscheidend für die Gesundheit des Waldes und all seinen Bewohnern."




Mehr bei den Künstlern:

Geschrieben von Stephan Preuß in Medien um 12:34 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Freitag, 7. Dezember 2007

Der Freitagsfilm (4): Saturday Afternoon Fever

Kurz vor Samstag jetzt das passende Partyanime.

"Saturday Afternoon Fever" von Jeremy Brown, Vancouver Film School:
Geschrieben von Stephan Preuß um 01:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Dienstag, 4. Dezember 2007

13.000 + 1: Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung

Ab nach Karlsruhe! Wir beteiligen uns an der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Wo liegt das Problem?

Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.

Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:

  • Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.

Quelle: "5-Minuten-Info: Vorratsdatenspeicherung" http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/46/42/lang,de/

---
Wir beteiligen uns an der Sammelklage des Berliner Anwaltbüros Starostik.
Im folgenden das Interview mit Datenschützer "Wpadeluun" und Meinhard Starostik von TV-Berlin, 26 Min.:



[Hier können Sie teilnehmen]

Sie können bis zum 30.12.2007 die Vollmacht an Starostik ausstellen (Poststempel).

Geschrieben von Stephan Preuß um 00:26 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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Sonntag, 2. Dezember 2007

Die Google Revolution - Teil 3

Teil drei vor Teil zwei?

Ja.

Zur Zeit überollt uns das Weihnachtsgeschäft und wir haben alle Hände voll zu tun. Da mir ein gutes Video dazu in die Hand kam, habe ich mich entschlossen den Teil 3 heute zu schreiben.
Im ersten Teil bin ich darauf eingegangen welche Möglichkeiten das "Google Handy" ermöglicht. Ich muss zugeben das mich die Handyplattform "Android" überrascht hat. Nach Open Social war mit der Open Handheld Alliance und Android als Betriebssystem wohl der logische richtige Schritt Richtung Mobilfunkgeschäft gemacht worden. Im Teil zwei wollte ich dann darauf eingehen, wie sich die Webbranche und deren Kunden auf die "mobile Freiheit" der Nutzer vorbereiten können. Ich werde den Bericht zu gegebener Zeit nachreichen.

Nun zum Teil drei: Die Kannibalisierung unserer Daten.
Ich habe dazu ein gutes Video gefunden, was den groben Rahmen verdeutlicht (EN):

---

Die Biotechnologie ist ein interessanter Ansatz. Eine Firma bietet zur Zeit einen "Gen Risikocheck" für ~ 70$ an. Wenn ich richtig liege ist Google daran beteiligt. Nicht schlecht. Ich lass mich überraschen was das mal werden soll.

Ein weiteres Detail vermeldete am Donnerstag der Spiegel: "Google weiß wo du bist - ungefähr". Was o2 schon länger online anbietet hat auch Google nun eingeführt: die Lokalisierung über Mobilfunkmasten. Zur Zeit mit einer Ungenauigkeit von rund 1000m und auf Basis der Google Maps Software 2 für Handys. Damit können die Google Handys lokalisierte Werbung anzeigen. "Heute Abend noch ins Gewandhaus? Best Price: 79€ -> 59€. > Hier bestellen <".

Wieder zurück zum Thema. Wenn ich rekapituliere was für Daten von meiner Person exisistieren ...

  • private Interessen [Facebook] (Facebook ist der Bruder vom StudiVZ)
  • Interessen im Internet [Google / Doubleclick]
  • Fotos / Aussehen [Google / Facebook / StudiVZ] (Fotos mit meinem Namen *bäh*)
  • Was ich konsumiere [Amazon / Payback / meine Bank] (nutze Payback nicht mehr)
  • Kaufinteressen / Kundenprofil [Amazon / Payback]
  • Konsumwünsche [Amazon]
  • Wo ich mich aufhalte [O2]
  • Wo ich bereits war [Facebook] (Freunde verknüpfen mich mit Events und Orten)
  • Mit wem ich im Kontakt stehe [XING / StudiVZ / Arcor / O2 / KabelDeutschland / Facebook / GoogleMail]
  • Mein Freundeskreis [Facebook]
  • Verdienst und Umgang mit Geld [Frankfurter Sparkasse / Behörden] (Nachruf auf das Bankgeheimnis ...)
  • Wirtschaftliche Situation meiner Firma [Deutsche Bank / Behörden] (... welches nur noch in der Schweiz existiert)
  • Biometrische Daten [Bundesministerium des Innern]
  • (keine) Straftaten [Bundeszentralregister]

... da wird mir schlecht, zumal mir nicht alles eingefallen ist.

Wohin soll das führen? Wie weit lassen sich die Nutzer auf diese Services ein? Ist es Falsch dagegen zu sein? Schließlich wird alles einfacher?!

Ich denke es sind drei Dinge KRITISCH: Falsch gesammelte Daten, Datenmissbrauch zu Gunsten Dritter und die "Unantastbarkeit" einer Person. (1) Sobald Daten falsch zugeordnet werden und damit ein Vergehen oder Fehlverhalten verknüpft wird, ist die Hetzjagd eröffnet. Durch den privaten Mob im Internet, durch Medien, durch die Staatsgewalt. (2) Über den Datenmissbrauch zu Grunsten Dritter brauchen wir nicht diskutieren - je mehr Daten ein Großkonzern über die Bevölkerung hat, desto einfacher ist es diese wie eine Marionette zu dirigieren. Die Demokratie wird zermürbt. (3) Und über die Unantastbarkeit seiner Person soll letzendlich jeder selbst entscheiden.

Immer mehr dringen Unternehmen und Staat in die Privatsphäre der Menschen ein. Solange Regeln gemacht werden, diese kontrolliert und eingehalten werden und solange Daten nicht in einem Monopol zusammengefasst werden, kann sich die Gesellschaft so weiter entwickeln. Grundsätzlich kann ich mich Google ja erwehren: Ich nutze es einfach nicht und schalte Cookies und JavaScript ab. Mit MSN und Yahoo kommt man ähnlich weit. Sorge bereitet mir da eher was die Staaten und auch unser Bundestag unter dem Deckmantel der Terrorabwehr so alles einführen.

Ich hoffe das die gesellschaftliche Diskussion zum Thema Datenschutz noch intensiver geführt wird und das solche Themen auch in Unternehmen und Schulen diskutiert werden.
Last but not least kann ich sinngemäß noch einen meiner Profs zitieren: Zu jeder Kraft entwickelt sich eine Gegenkraft - das ist ein Naturgesetz.
Internet Explorer hat Firefox, Microsoft hat Apple, Telekom hat Arcor, General Electric hat Siemens, USA hat China ...
Darauf lässt sich auch vertrauen: Google hat Microsoft.

(Wenn Google böse ist, was ist dann Microsoft?)

Geschrieben von Stephan Preuß in Technik um 10:07 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

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