Diese Woche wurden in Berlin Kreuzberg zahlreiche Plakate mit SPAM-Aufklebern überklebt. Offenbar ist noch nicht bekannt, wer dahinter steckt. Wir bleiben dran.
Ikea verlässt seine traditonelle humorvolle Werbung mit Knut-Preisen und Co. Der dänische Regisseur Martin De Thurah hat für das Möbelhaus den passenden TV-Spot zur neuen Kampagne gedreht. Sehr ruhig, nachdenklich und verdammt schöne Fotos. Ganz nach den Motto: "Zu Hause - der wichtigste Ort der Welt".
Was
haben das FBI und RWE gemeinsam? Beide wollen in der freien
Online-Enzyklopädie Wikipedia glänzen. Und was noch? Beide wurden bei
Manipulationen im offenen Internet-Lexikon erwischt – mit Hilfe der
neuen Software „Wikiscanner“, die ein US-Student entwickelt hat.
Mit der frei herunterladbaren Software konnten viele interessante
Zusammenhänge aufgedeckt werden. Aus dem Unternehmensnetzwerk von Sony wurden
kritische Passagen über die eigene Kopierschutzsoftware (DRM) entfernt. Naive Kurzsichtigkeit auch dort, wo man sie vielleicht nicht vermuten
würde: Aus dem Netz des FBIs wurde der Versuch unternommen, Teile des
Artikels über das US-Gefangenlager Guantanamo zu entfernen.
Das US-Technikmagazin "Wired" hat eine lange "Hall of Shame" der
dreistesten Wikipedia-Manipulationen veröffentlicht. Dort werden die
schamlosesten Fälle von Benutzern auf eine Negativ-Hitliste gewählt:
Das US-Magazin Business 2.0 hat die 31 besten Web 2.0-Sites ausserhalb der USA gekürt.
It's not just Silicon Valley. The user-generated
revolution is in full swing worldwide. Business 2.0 Magazine picks the
best non-U.S. sites to watch.
Mir fällt vor allem auf, das auf den ersten Plätzen ausschließlich Videoportale sind. Auch zwei deutsche Unternehmen haben es in die Charts geschafft. Spreadshirt aus Leipzig landet im Ranking auf Platz 17, Weblin aus Hamburg schafft Platz 22.
Seit 2001 sitzen Mitarbeiter von Microsoft an der Umsetzung einer neuen Idee - ein interaktiver Tisch, der die physische und die virtuelle Welt vermischt. Ab 2003 wurden die ersten Prototypen basierend auf IKEA-Tischen gebaut. Heute besteht der Tisch aus einem 30 inch diagonal Display mit dessen Hilfe man durch natürliche Gesten Informationen zwischen Objekten, wie z.B. zwei Handys, verschieben und weiterleiten kann. Das alles geschieht ohne Maus und ohne Tastatur - nur mit Hand. Mit diesem Tisch ist es möglich Daten mit dem Finger von einer Digicam auf ein Handy zu ziehen indem beide Objekte auf dem Tisch stehen und man ein Objekt einfach auf ein Medium zieht. Ob malen mit den Kindern, Stöbern im Fotoalbum, der schnelle Einkauf in der Mittagspause, Musiksuche zum Feierabend oder Kartenzahlung am Ende eines Restaurantbesuchs - der Tisch bietet schon viele Möglichkeiten und wird sicher in Zukunft noch ausgebaut. Vorerst soll dieser Tisch in Bars als Unterhaltungs- und Austauschmittel eingesetzt werden, aber ich bin schon gespannt darauf - was die Zukunft uns zu bieten hat - vielleicht wird solch ein Interface irgendwann meinen Schreibtisch oder PC ersetzen?!
Nach adidas und nike kann ich nun auch bei Converse meinen guten alten, nein neuen, Converse zusammenklicken und ihm den eigenen Stil verpassen, soweit es die Vorgaben zulassen. Customize heißt das Zauberwort. Nachdem ich mich für ein Modell entschieden habe, wähle ich Größe, Farbe von Außen- und Innenseite, Schnürsenkel, Gummishole und Elemente der Verschönerung (auch vom eigenen Desktop). Zu guter letzt kann das Schmuckstück nun käuflich erworben werden. Oder man schenkt es einem Freund, speichert es im eigenen Portfolio. Die Anwendung wurde in Flash umgesetzt, wie mir scheint die richtige Wahl. Jetzt klick ich mir aber erstmal ein Schuh zusammen ...
Überraschend, in der Süddeutschen Zeitung von gestern findet sich ein Beitrag der mit der deutschen Blogszene recht deftig abrechnet.
Rund 100 000 weitere Weblogs sind bestenfalls öffentlich einsehbare und
dennoch private geführte Tagebücher, denen jede gesellschaftliche
Relevanz fehlt.
Keine Relevanz
Keine Initialereignisse
Nicht schlecht. Dafür das große Teile der jungen Elite sich mehr und mehr von traditionellen Zeitungen und Fernsehen verabschieden, sondern sich Ihre Meinung aufgrund von Websites, Wikipedia und Blog-Augenzeugen bilden, sind das recht übertriebene Töne. Blogs entziehen sich meiner Meinung nach wesentlich stärker der Macht von Politik und Wirtschaft, als Springer, Bertelsmann und Co. es je könnten. In einem Punkt hat der Bericht allerdings recht: Die deutsche Blogszene ist nicht so revolutionär wie bspw. in den USA und Irak. Aber das liegt schlicht daran, dass in Deutschland das Gut der Pressefreiheit noch sehr gut geschützt ist und die Medien weniger politischen und kriegerischen Nachrichtenembargos unterliegen - Gott sei dank! Außerdem glaube ich, dass Blogs die Demokratie schützen und stützen - zu jeder Zeit ein wichtiger Beitrag.
Seit 01. August arbeitet Frau Bianka Beck in unserer Dresdner Niederlassung. Als gelernte Technische Assistentin für Informatik wird Sie künftig in der Webentwicklung rund um Ruby on Rails tätig sein. Wir konnten Sie im Rahmen einer Stellenausschreibung für uns gewinnen und freuen uns über ihre fachliche Bereicherung unseres Teams. Sie bringt Erfahrung für Web- und Spieleentwicklung mit.
Das W3C hat den Mobile Web Best Practices Standard einmal in deutsch zusammengefasst und auf 10 kleinen Kärtchen veröffentlicht. Jeder der für "das eine Web" Inhalte bereit stellt, sollte sich die Seite genauer anschauen.
"Mobile Web Best Practices 1.0" ist ein Webstandard
von W3C,
der Menschen dabei unterstützt, Inhalte so zu gestalten und
auszuliefern, dass sie auch auf mobilen Geräten gut
funktionieren.
Dieser Kartensatz fasst die Richtlinien des Dokumentes in zehn
Themengruppen zusammen. Indem sie diesen Vorgaben folgen, vergrößern
Inhalteanbieter ihr Publikum, produzieren effektive Webauftritte und
-applikationen und machen das Webbrowsen auf mehr Geräten zum
angenehmen Erlebnis.
Das Buch »Adobe Photoshop CS2 professionell« von Thomas Bredenfeld gibt es nun als HTML-Version zur Online-Lektüre und zum Download auf der Website von Galileo Design. Im Fokus stehen Techniken für Fortgeschrittene, Hilfestellungen für einen effektiven Workflow und Tipps zur Automatisierung und Optimierung. Zu den Themen gehören unter anderem Auswahlen, Effekte, Dritthersteller-Tools, Druckausgabe, Farbmanagement, Workflow, Bridge, Skripte, CameraRAW,
Probleme mit Digitalfotos und vieles mehr. Der Download beträgt rund 145 MB. Zum Betrachten wird ein Webbrowser benötigt. Eine Neuauflage des Buches zu Photoshop CS3 wird voraussichtlich Ende September erscheinen.
Apple hat eine kostenlose Public Beta von Safari 3 vorgestellt. Der Browser kann auch für Windows heruntergeladen werden. Safari 3 bietet verwaltbare Lesezeichen, Browsen mit arrangierbaren Tabs und einen eingebauten RSS-Reader. »Wir denken, dass Windows-Anwender ziemlich beeindruckt sein werden, wenn sie sehen wie schnell und intuitiv das Surfen mit Safari sein kann« sagt Steve Jobs, CEO von Apple. Die kostenlose Public Beta von Safari 3 steht ab sofort als Download auf der Apple-Website bereit und ist als Preview Software für einen begrenzten Zeitraum zum Ausprobieren lizensiert. Die finale Version von Safari 3 wird Bestandteil von Mac OS X 10.5 Leopard sein und im Oktober als kostenloser Download Anwendern von Mac OS X Tiger und Windows zur Verfügung gestellt. Zu Leopard zeigt Apple außerdem neue Details. Die amerikanische Seite ist bereits in einer neuen Fassung zu sehen.
Eine Übersicht in dieser Qualität hab ich auch erst heute entdeckt. Zwar wird im Web bsp. über die deutschen Clone wie StudiVZ diskutiert - und auch darüber geärgert, aber das Kopieren von großen Communities gehört scheinbar zum guten Ton. Oder anders interpretiert: Die Orginale waren mit Ihrer Localisierung nicht schnell genug. Mal abgesehen, welcher der Dienste die Henne und welche das Ei sind ...
Die Redmonder stellten gerade Ihren Webservice "SkyDrive" vor, der als ein virtueller Desktop im Netz dient. Damit lassen sich die Dateien vom eigenen Rechner im SkyDrive sichern, für sich selbst weltweit verfügbar machen und auch Freunden und Bekannten freigeben.
Über Google machen im Gegensatz immer noch die Gerüchte zum GDrive die Runde. Unter dem Codenamen Platypus wird offenbar seit längerem ein ähnliches System entwickelt.
Das interessante an der Sache ist, das Teile des Betriebsstem und der Programme sich verstärkt immer mehr ins Netz verlagern. Mittlerweile existieren Webprogramme zur Photobearbeitung, Word, Excel, Mindmapping, Kalender u.s.w. Mit eyeOS existiert zudem schon eine Art "Betriebssystem" für die Webbrowser.
Sobald sich solch ein ein Browser-Betriebssystem, Virtuelle Festplatten und die Web-Programme miteinander integrieren lassen, werden alt hergebrachte Betriebssysteme und Desktopanwendungen überflüssig, ebenso wie große Festplatten und Prozessorkapazität. Schon bald bräuchte man für Büroaufgaben nur noch einen Miniprozessor mit Internet-Anschluss. Wir dürfen gespannt bleiben.
Zur Zeit dieses Beitrags existierten weltweit rund 3.000.000 aktive Webblogs. Wir ergänzen diese bescheidene Summe jetzt um genau 1.
Warum? Aus meiner Sicht sind Weblogs eine völlig andere Methode um an der öffentlichen Diskussion teil zu nehmen. Meinungen können konzentriert verfasst werden, gute Beiträge verbeiten sich mit der Zeit ganz von selbst, über unsere Ansichten bekommen wir Feedbacks und nicht zuletzt können unsere Kunden, Partner und Freunde sich jederzeit einlesen was uns gerade beschäftigt.
Da der Weblog noch ganz frisch ist, blogen wir erstmal drauf los. Wir, das ist mein Partner Merian, unsere Dresdner Joachim und Christoph, unser Grafiker Dominik und ich - Stephan. Ich freue mich in Zukunft auf spannende eigene Berichte, reichlich Gastbeiträge aus unserem Umfeld und noch mehr auf Diskussionen und Feedbacks.
Die Themen des Blogs? Wir beginnen mit dem, was uns beruflich umtreibt: Benutzer-Interaktion, Webtechnologien, Trends und Innovation. Gerne können sich in Zukunft einzelne Themenbereiche als eigene Blogs verselbständigen. Das hängt maßgeblich von Eurem Feedback ab - mit dem was Euch interessiert und was Euch weniger interessiert.
HANDSPIEL Stephan Preuß, Christoph Schöne und Joachim Schlöffel GbR
Gloecks Haus Brühl 52 04109 Leipzig
Fon: 0341 2465962-0
Fax: 0341 2465962-9
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